Ein schönes, fast schon poetisches Buch hat uns die Autorin geschenkt in der sich Realität und Fantasie vermischen.Ich will hier nicht den Inhalt wiedergeben oder den Klappentext nacherzählen. Die Geschichte fängt langsam an und kommt erst nach und nach in Fahrt. Eine große Stärke ist die wunderbare Zeichnung der Charaktere. Normalerweise würde ich mit einer Hauptfigur nicht warm werden, die so ist wie Opal, aber die Autorin schafft es, dass diese einem ob all ihrer Schrulligkeit oder vielleicht gerade deshalb ans Herz wächst. Und so geht es weiter. Die Personen sind nicht schwarz oder weiß, das Biest ist nicht nur ein Biest und die Schöne ist nicht schön.Je weiter ich las, umso weniger konnte ich mich der Faszination entziehen, die das Buch auf mich ausgeübt hat.