Smilla soll für ihre Firma einen technischen Defekt in einem Hotel in Kiruna beheben. Schon auf dem Weg dahin, hat sie eine nicht so schöne Begegnung mit Finn. Und kaum kommt sie im Hotel an, läuft sie ihm wieder über den Weg. Zu Beginn ist es ein kleines Hin und Her zwischen den beiden, doch recht schnell freunden sich die beiden an. Es ist auch sofort eine Anziehung zwischen den beiden spürbar, doch sie wissen, dass Smilla nicht lange da ist. Will man sich dann wirklich auf eine Affäre einlassen? Was, wenn Gefühle entstehen? Doch je länger Smilla in Schweden bleibt, desto mehr lernt sie das Land und die Leute lieben. Oder will sie nur wegen Finn bleiben? Gerade als sie eine Entscheidung getroffen hat, wird sie mit Anrufen ihrer Familie aus Deutschland bombardiert. Aber was ist passiert? Ich habe leider sehr lange gebraucht, bis ich in der Geschichte drin war. Eigentlich schade, denn das Setting im verschneiten, eisigen Schweden war wirklich wunderschön. Auch die Idee mit dem Eishotel finde ich klasse. Mit der zweiten Hälfte des Buches bin ich deutlich schneller warmgeworden und dann auch nur so durch die Seiten geflogen. Der Klimawandel wurde hier auch etwas angekratzt und über sowas bin ich immer sehr froh, denn es ist ein wichtiges Thema. Aber genauso interessant fand ich es, etwas über die "Ureinwohner" Schwedens zu erfahren - den Sami. Smilla und Finn sind sich sehr ähnlich. Beide stecken in ihrem Leben fest und wissen nicht ganz, was sie machen wollen. Wo sie hinwollen. Wo sie glücklich sind. Sie müssen sich entscheiden, aber ob sie gegenseitig eine gute Hilfe sind? Das Buch ist eine sehr schöne Geschichte im winterlichen Schweden, mit vielen neuen Freunden, der großen Liebe, aber auch mit einem schweren Verlust.