Hat mich traumatisiert. Nie wieder Horror ¿Zu diesem Buch habe ich mich hinreißen lassen, weil ich so viele gute Bewertungen dazu gesehen habe. Im Nachhinein weiß ich: Ich habe mich im Genre vergriffen. Horror ist und bleibt einfach nicht mein Fall.Die Ausgangslage ist eigentlich simpel. Eve und ihre Lebensgefährtin Charlie haben ein altes Haus in einer abgelegenen Gegend gekauft. Eines Abends ist Eve allein zu Hause, es klingelt, und ein Mann steht vor der Tür. Thomas, mit seiner Familie. Sie wollen sich das Haus anschauen. Ab diesem Moment verändert sich für Eve alles.Was zunächst noch vergleichsweise harmlos wirkt, wenn auch schon unangenehm, lässt sich anfangs vielleicht noch über Eves Paranoia und ihre Ängste erklären. Dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt, ohne es greifen zu können. Doch das kippt zunehmend.Am Ende wird daraus ein Horrorhaus, in dem nichts mehr verlässlich ist. Wirklich nichts. Figuren, Räume, Wahrnehmungen verschwimmen. Dazu kommen Bilder, die ich eigentlich gar nicht sehen wollte: Zombies, Tiere, körperlicher Zerfall, Blut, Tod. Alles ist durcheinander, alles ist extrem.Mich hat das richtig gegruselt. Nicht auf eine spannende, sondern auf eine belastende Art. Ich habe gemerkt, wie sehr mich das beim Lesen mitnimmt, bis zu dem Punkt, an dem ich danach tatsächlich nicht im Dunkeln sein wollte.Ich kann hier kaum Sterne vergeben, weil das Buch genau das bei mir ausgelöst hat, was es vermutlich soll. Für mich persönlich war es aber einfach zu viel.