Seit nunmehr 60 Jahren verbindet die Städte Schwandorf und Libourne in Südwestfrankreich in ihrer Städtepartnerschaft. Das wird natürlich gefeiert. Aber ausgerechnet nach dem Empfang stirbt eine Französin. Erst sieht es nach einer allergischen Überreaktion aus, doch schon bald zeigt sich, dass es Mord war. Die beiden Versicherungsdetektive Agathe und Gerhard werden damit beauftragt, die Leiche von Léonie nach Libourne zu begleiten. Dort lernen sie dann auch den Versicherungsvertreter Bertrand der französischen Partnerversicherung kennen.
Danach herrscht wieder Ruhe für einige Wochen, doch dann gibt es einen zweiten Todesfall. Das Opfer ist dieses Mal eine Deutsche und sie starb in Libourne. Bertrand begleitet die Leiche nach Deutschland und es stellt sich heraus, dass beide Todesfälle Morde waren und so ermitteln die drei in Deutschland und Frankreich.
Längere Zeit plätschert die Handlung eher dahin, ich habe besonders gerne über die Handlung in Libourne gelesen, aber dann steigert sich doch das Tempo und am Ende überzeugte mich die Auflösung, mit der so nicht zu rechnen war, obwohl ich für einen Teil der Lösung schon so meine Vermutungen hatte.
Der derbe Humor - vor allem von Gerhard Leitner - hat mir allerdings nicht so gefallen und ist mir vor allem zu Beginn negativ aufgefallen. Zu meinem Glück ging es in dem Ton nicht durchgängig weiter, allerdings fand ich einige Äußerungen gegenüber Frauen für mich grenzwertig, aber das ist Geschmackssache.
Ein Buch, das für mich im Verlauf der Handlung jedenfalls immer besser wurde.