Gute Krimi-Unterhaltung
Endlich haben sie es geschafft! Philippe Lagarde und seine Odette haben geheiratet. Doch zunächst wird einmal nicht aus den Flitterwochen, denn Lagarde muss wieder ermitteln. Abbé Jean-Marie, der die beiden getraut hat, ist nicht wie verabredet zu einem Abendessen gekommen. Lagarde hält Nachschau und findet den Geistlichen erhängt in seinem Haus. Schnell ist klar, dass der Mann ermordet worden ist und der Selbstmord inszeniert. Und er wird nicht der einzige Tote bleiben, denn wenig später wird ein pensionierter Lehrer auf ähnliche Weise ermordet aufgefunden. Wie hängen die beiden Morde zusammen? Hängen sie überhaupt zusammen? Denn der tote Abbé hat das Zölibat nicht ganz ernst genommen und ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau. Gleichzeitig hat er sich um Kinder aus einer Tagesbetreuung gekümmert. Bei den Ermittlungen zu den beiden Toten stoßen Lagarde und sein Team auf ein längst aufgelassenes Kinderheim für Knaben, in dem die Kinder alles andere als liebevoll betreut worden sind. Die Schlüsse, die sie aus den Ermittlungen ziehen, deuten darauf hin, dass der Täter mit seinem Rachefeldzug noch nicht am Ende ist. Meine Meinung: Maria Dries gelingt es wieder, uns mit einem spannenden Krimi zu unterhalten. Obwohl schon der 15. Fall für Philippe Lagarde, ist die Mörderjagd nicht langweilig. Wieder gibt es mehrere Verdächtige und mächtigen Zeitdruck. Trotzdem dürfen wir die Köstlichkeiten, die die französische Küche bereit hält, kennenlernen. Obwohl ich recht bald die Zusammenhänge durchschaut habe, ist keine Langeweile beim Lesen aufgekommen.Fazit:Gerne gebe ich diesem Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat, 5 Sterne.