Meine Meinung
Der Autorin ist mit Murnauer Morde der zweite Fall rund um die Hauptdarstellerin Anna Sieveking mit viel Lokalkolorit der Region um Murnau in Oberbayern gut gelungen.
Anna Sieveking hat über Umwege ihren neuen Wohnsitz, und damit einen Neuanfang, in der Oberbayerischen Gemeinde Murnau gefunden. Als sie aber in einen mysteriösen Todesfall hineingezogen wird, findet sie sich rasch in einem Geflecht von Vertuschung, Macht und Lügen wieder und gerät auch selbst in Gefahr. Zum Glück steht ihr der momentan suspendierte Kommissar Andreas Kienlechner bei und gemeinsam starten sie im Wettlauf gegen die Zeit und das Wetter ihre Suche nach Verdächtigen.
Neben der Krimihandlung machen die Gefühle und die Beschreibung der Zerrissenheit der handelnden Hauptpersonen einen großen Teil des Plots aus, was ich aber durchaus interessant fand. Kunsthistorische Informationen zu den in Murnau einstmals ansässigen Künstler*innen sind ebenso in den Krimi mit aufgenommen, wie die authentische Schilderung des Lokalkolorits. Das machte die Handlung kurzweilig und sorgte so nebenbei für einen Wissenszugewinn.
Der flüssige und moderne Schreibstil ließ mich das Buch flott lesen und ich konnte nach einem schlüssigen Ende das Werk zufrieden aus den Händen legen.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem leicht zu lesenden, nicht allzu blutrünstigen Krimi mit Lokalkolorit der Gegend um Murnau in Oberbayern ist, dem sei Murnauer Morde empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig unterhalten und vergebe gerne meine Leseempfehlung.