Band zwei der Honigfrauen knüpft gewohnt toll an das Vorgängerbuch an!
Wir lesen hier den zweiten Band um die Konditoren- und Bäckersfamilie Honig. Das neu eröffnete Cafe im Bergischen Land läuft nicht so gut wie erwartet, der verstorbene Großvater Ludwig hat offenbar die Rezepte für seine einzigartigen Kreationen mit ins Grab genommen. Ob da vielleicht seine uneheliche Tochter Harriet aushelfen kann, die wohl das Talent ihres Vaters geerbt hat? Die finanziellen Schwierigkeiten des Cafes rufen hier zusätzlich auch noch ganz andere Leute auf den Plan, die hier wohl so ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Kann das Cafe weiterhin im Familienbesitz bleiben und wenn ja, wie?Ich bin sofort wieder in die extrem spannende und unterhaltsame Familiengeschichte hineingekommen. Neben der absolut aufregenden Story fand ich insbesondere auch die toll in der Geschichte eingeflochtenen Torten- und Kuchenkreationen so plastisch geschildert, dass ich beim Lesen ständig Lust auf eins der zauberhaften Törtchen bekam, der Kuchenduft stieg förmlich aus den Seiten auf. Auch die Umgebungsbeschreibungen des Bergischen Lands und die kleinen Geschichten rund um einige Nebencharaktere gaben dem Roman etwas Besonderes, das mich von Beginn an toll unterhalten hat. Eine wunderbare Familiensaga, von der ich gerne noch einen weiteren Band lesen könnte und die ich jedem weiterempfehlen kann!