Das Buch ist relativ schnell zu lesen, nicht nur weil der Schreibstil von Eva Almstädt sehr flüssig ist, sonder auch, weil sich in der Geschichte eigentlich immer etwas tut, von dem man wissen möchte, wie es weitergeht.
Wie hängt Die letzte Predigt des Pastors mit dessen Tod zusammen? Warum hat er seine Worte so gewählt? Wie passt der Tod der vermissten Frau dazu? Fragen, die sich Fentje und Niklas stellen und nach einer Antwort suchen. Beide Figuren bleiben in ihren Handlungen authentisch und realistisch nachvollziehbar. Der Leser erfährt auch privates der beiden, ohne dass der Kriminalfall in den Hintergrund gedrängt wird.
Mordmotiv und Täter sind nicht sofort erkennbar. Die Recherchen von Fentje und Niklas bleiben im erlaubten Rahmen. Je näher sie dem Täter kommen, desto fesselnder und flotter wird der Handlungsstrang.
Es ist ein Krimi, der auf subtile Art und Weise den Leser gefangennimmt und die Zeit vergessen lässt. Man taucht ein in die Welt und das Denken der Figuren, lebt und erlebt ihre Gefühle mit.