Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht und im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses Buch lesen. Und was soll ich sagen? Es war einfach mega gut! Ich war nach wenigen Seiten völlig in der Geschichte drin und wollte eigentlich nur noch wissen, wie das alles zusammenhängt.
Ein brennender Teddybär auf dem Gepäckband des Berliner Flughafens, umklammert von einem Mann, der dort grausam zu Tode kommt. Und das ist nur der erste von mehreren Anschlägen, mit denen Kriminalkommissarin Kim Sperling konfrontiert wird
Der Schreibstil ist federleicht, bildhaft und so flüssig, dass ich nur durch die Seiten geflogen bin. Das Buch aus der Hand legen? Gar nicht so einfach, denn ständig wollte ich wissen, was als Nächstes passiert.
Auch die Charaktere haben mir unglaublich gut gefallen. Ich habe schnell eine Bindung zu ihnen aufgebaut und einige direkt ins Herz geschlossen. Besonders Kim mochte ich sehr. Ihre Art und ihre Ermittlungsarbeit haben mich neugierig auf sie gemacht und ich hätte gerne noch viel mehr über sie erfahren. Umso mehr hoffe ich, dass dies nicht mein letzter Fall mit ihr gewesen ist.
Die Handlung ist actionreich, clever durchdacht und wahnsinnig spannend. Immer wenn ich dachte, jetzt könnte es vielleicht ein wenig ruhiger werden, passierte bereits das Nächste. Ich habe ständig mitgerätselt, Vermutungen aufgestellt, sie wieder verworfen und mich gefragt, was mich wohl auf der nächsten Seite erwartet. Genau dieses Gefühl liebe ich bei einem Thriller!
Und dann dieses Ende! Damit hatte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Ich saß da und dachte nur: Das kann doch jetzt nicht alles gewesen sein?! Für mich lässt das Ende definitiv auf eine Fortsetzung hoffen und ich würde mich riesig freuen, Kim wiederzusehen.
Eine absolute Leseempfehlung!