Das Buch beginnt mit dem Selbstmord der Geliebten von Rodger Ackroys. Er selbst glaubt nicht dran und möchte herausfinden, wie es zu ihrem Tod kam und was sich dahinter verbirgt. Doch kurz darauf stirbt er selbst Wer steckt dahinter?
Die Geschehnisse werden aus der Sicht von Dr. Sheppard erzählt, dem hiesigen Arzt, der mit Caroline verheiratet ist. Der Arzt legt ebenfalls eine Spur von Sarkasmus an den Tag, wie wir es vom Pfarrer eines meiner Agatha-Lieblingsbücher bereits kennen und welchen ich etwas vermisst habe.
Was mir sehr gefallen hat: Poirot ist Teil der Geschehnisse, hält sich diesmal jedoch im Hintergrund und gibt hin und wieder Hinweise. Er ist Unterstützer und versucht diesmal sein Wissen weiterzuvermitteln und erinnert sich sehr gut an seinen alten Freund Hastings, der ihn auf den Abenteuern begleitet hatte.
Der Unterschied: Poirot scheint ihn wirklich zu vermissen und ist nicht so arrogant und überheblich wie sonst, sondern bedient sich auch dessen, was er von Hastings gelernt hat.
Die Geschehnisse selbst sind unglaublich gut durchdacht und vollkommen unvorhersehbar. Bis zum Schluss habe ich gerätselt, wer der Täter ist und musste das Ende dann zwei Mal lesen, weil ich dachte, dass mich meine Englisch-Kenntnisse verlassen haben. Denn ich hätte diese Person niemals verdächtigt.