Sorry, aber ich bezweifle, dass aus Alice Feeney und mir in diesem Leseleben noch etwas wird. NEBELINSEL ist das zweite Buch, das ich von der Autorin gelesen habe - und nachdem FLUTNACHT und ich schon kein Match waren, ist es hier komplett nach hinten losgegangen..Darum geht's: An dem Tag, als Grady Green erfährt, dass sein neuer Roman es auf die New York Times Bestsellerliste geschafft hat, verschwindet seine Frau spurlos. Um auf andere Gedanken zu kommen und an seinem neuen Buch zu arbeiten, reist Grady ein Jahr später auf eine abgelegene Insel vor der schottischen Küste - und sieht dort eine Frau, die seiner verschwundenen Frau Abby zum Verwechseln ähnelt....Was sich eigentlich vielversprechend anhört, hat mich schon nach kurzer Zeit einfach nur genervt. Alice Feeney schafft es nur sehr punktuell Atmosphäre geschweige denn Spannung aufzubauen. Größtenteils dümpelt die Story mit gähnender Langeweile und vollkommen nichtssagend vor sich hin. Und doch, ab und zu hat so ein ganz kleiner Ruck die Geschichte durchfahren, der mich hat hoffen lassen und zum Weiterlesen animiert hat. Jetzt kommt's, habe ich gedacht und bin dann doch wieder hängengelassen worden, was für noch mehr Lesefrust gesorgt hat. Ich kann es kaum beschreiben... das Buch hat Mystery-Elemente, auf die ich mich, wenn sie konsequent verfolgt worden wären, liebend gerne eingelassen hätte. Stattdessen wurde es... ja, irgendwie einfach immer abstruser, was für mich kaum auszuhalten war. . Ich habe das Gefühl, hier ein Buch ohne richtige Linie gelesen zu haben. Gerne würde ich dem Buch noch irgendetwas Positives zugutehalten... Nur, was? Nee, ich finde leider nichts. NEBELINSEL habe ich mit der Erkenntnis beendet, dass Alice Feeney wohl einfach nicht meine Autorin ist. Nach diesem absolut gefloppten zweiten Leseversuch streiche ich sie wahrscheinlich besser von meiner Leseliste.