Einige Handlungen gingen nicht so richtig in die Tiefe & wurden eher nebensächlich abgehandelt. Ich hoffe auf Auflösung in den Folgebänden.
Die einzige Magie, an die Emma Hart glaubt, ist Koffein. Eine zufällige Begegnung mit einem selbstmordgefährdeten Engel bringt die junge Anwältin jedoch nach Spellbound - eine Stadt, die übernatürliche Wesen seit Jahrhunderten mit einem Fluch an sich bindet. Zu dumm, dass Emma genau jetzt entdeckt, dass sie eine Hexe ist! Da sie Spellbound erst einmal eh nicht mehr verlassen kann, muss sie als neue Pflichtverteidigerin den Mord an ihrem Vorgänger aufklären, einen kleptomanischen Kobold verteidigen, nebenbei Hexen-Nachhilfeunterricht nehmen und der Aufmerksamkeit eines heißen Vampirs entkommen - und das alles, ohne den Verstand zu verlieren ... oder ihr Leben.Die Anwältin Emma Hart ist gerade auf dem Weg zu einem Klienten, als sie Zeugin wird, wie ein Mann sich von einer Klippe stürzen will. Besorgt um das Wohl des Fremden läuft Emma auf einen Steg, um ihn zu retten und passiert dadurch unfreiwillig die Barriere des Städtchen Spellbound, die sie nun nicht mehr verlassen kann. Grund dafür? Magischen Wesen ist es unmöglich, die unsichtbare Barriere lebend zu überqueren. Dass Emma Hexe eines unbekannten Hexenzirkels ist, erfährt sie erst zufällig vor Ort und ist somit ebenfalls dazu gezwungen, innerhalb der Stadtgrenze zu bleiben. Zumindest gibt es einiges für Emma zu tun, denn vor kurzem ist der Platz in einer Kanzlei frei geworden, da Vampir Gareth, der Anwalt von Spellbound, ermordet wurde. Somit übernimmt Emma nicht nur die Rechtsberatung der Einwohner, sondern versucht nebenbei auch den Mord aufzuklären. Ich bin komplett blind in die Geschichte gestartet und hatte letztendlich eine echt gute Zeit damit. Spellbound bietet ein Sammelsurium an skurrilen Charakteren und Annabell Chase hat das kleine Städtchen wirklich zauberhaft erschaffen und erzählt die Geschichte auf eine sehr humorvolle Art. Mit knapp 6¿ Stunden Hörzeit ist das Buch super, um es mal kurz zwischendurch zu hören. Gelesen wird die urban Fantasy von Corinna Dorenkamp, die eine angenehme Stimme hat und die Stimmung gut rüberbringt. Einige der Handlungen - wie beispielsweise Emmas Akzeptanz aus ihrem bisherigen Leben herausgerissen zu werden und in Spellbound festzusitzen oder die Auflösung des Mordes - gingen nicht so richtig in die Tiefe und wurden eher nebensächlich abgehandelt. Letztendlich hat mich das aber aufgrund der cozy Stimmung nicht in meinem Hörerlebnis beeinträchtigt. Ich bin neugierig auf die anderen Bände. Diese Geschichte um den Tod des Anwalts-Vampirs Gareth ist zwar abgeschlossen, aber es gibt noch viel in Spellbound zu entdecken. Und vielleicht bekommt Emma dann ja auch etwas mehr Profil, geht der Sache mit ihrer Hexen-Herkunft und der Barriere um die Stadt etwas auf den Grund...