Spannend, emotional und überraschend, mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer einzigartigen Vampirwelt
Wir kennen Vampire als selbstherrliche Arschlöcher, die in ihrer Raubtierrolle aufgehen. Vampire, die sich selbst widerlich finden und gegen ihre Natur kämpfen. Die klassischen allmächtigen, ach so schönen, reichen Schönlinge. Und die, die in der Sonne glitzern.;)Zugegeben, in manchen Punkten fallen Laith und Fei unter die ersten beiden, aber dann auch wieder anders, als man es kennt. Und das ist das Tolle an diesem Buch. Es liefert uns mal eine ganz andere, neue Version von Vampiren und vor allem ihrer Welt.Ich gebe zu, ich lese nicht gern Dystopien und Geschichten, die in Deutschland spielen, auch nicht, aber die Idee hat mich direkt angesprochen, und spätestens nachdem Laith seinen ersten Kampf ausfechten musste, hatte er mich fest an seiner Seite. :) Allein für diese gut geschriebene Kampfszene war es wert :DAber nicht nur ist die Idee mal was anderes, die Figuren sind gut ausgearbeitet, tiefgründig, vielschichtig, und man fühlt sich ihnen nah. Man lebt mit ihnen, leidet mit ihnen und wird immer wieder aufs Neue abgeholt. Die Entwicklung ist nachvollziehbar und genau im richtigen Tempo.Und dann diese Wendung. Plötzlich hat man eine Geschichte in der Geschichte, die alles andere beeinflusst und einen mitfiebern lässt.Absolut spannend und voller Emotionen, die einen erreichen. Eine absolute Empfehlung für alle, die Vampire lieben, aber den alten Trott und die Klischees leid sind. Die Dystopien mögen, die vom Standard abweichen. Und für alle, die einfach ein gutes Buch wollen.