Vorneweg frage ich mich warum man den Titel "Frühstück am Wegesrand" nicht einfach beibehalten hat. Denn der Kern der Geschichte ist, dass Außerirdische die Erde besucht haben und etwas zurückließen über das sie sich wenig Gedanken gemacht haben, so wie Raucher ihre Kippen in die Umwelt werfen ohne sich irgendeinen Gedanken darüber zu machen, dass sie damit nicht nur die Umwelt verschmutzen, sondern auch vergiften.
Die Menschen, die in der Umgebung wohnen, wagen sich immer wieder auf das verseuchte Gebiet hinaus, in der Hoffnung etwas wertvolles bergen zu können und so ihr Glück zu machen. Meist verlieren sie aber nur ihr Leben. Das Szenario ist, wie bei den meisten russischen Autoren, düster und hoffnungslos und weitgehend ohne eine Auflösung, die den Durchschnittsleser befriedigt. Am Ende gibt es oft nur Verlierer und alle Fragen sind offen.
Fazit: Mir selbst liegt die Art der Erzählweise sehr und ich lese die beiden Autoren auch ganz gerne, für Mainstreamleser ist es wohl eher nichts.