Manchmal sind die Monster näher als man denkt ¿ - 3,5 ¿
Ich brauchte tatsächlich ziemlich lange, um mit dieser Story zurechtzukommen ¿ Wir begleiten Avery, die zu Beginn eine Straftat begeht, mit der Hilfe ihres Vaters aber daraufhin nicht im Gefängnis sondern in einer Art Internat für straffällige Jugendliche landet. Dort trifft sie unter anderem auch auf ihren Professor und Tutor Alexander Preston (gleichzeitig auch Erbe der Akademie, wie man am Namen leicht erkennen kann ¿) Den Anfang fand ich irgendwie holprig, wir sind relativ schnell in der Preston Academy gelandet und haben Alexander Preston kennengelernt. Er ist von Anfang an super fies und furchtbar zu Avery, auf der anderen Seite wollen die beiden sich aber auch ständig an die Wäsche und ich dachte mir nur "Habe ich irgendwie 25 Schritte der Story nicht mitbekommen?!" ¿ Der Plot geht dabei auch in alle möglichen Richtungen, es stirbt z.B. eine der Mitschülerinnen von Avery und am Ende kommt dann noch was ans Licht, was ich aber ehrlich gesagt auch schon relativ schnell geahnt habe ¿ Trotzdem bin ich froh drangeblieben zu sein, da mich das Ende doch etwas versöhnlich gestimmt hat. Wenn man durchhält, macht Alexanders Verhalten durchaus Sinn, außerdem wurde es dann auch echt tragisch & spannend ¿ Die Ereignisse überschlagen sich und es endet mit einem Cliffhanger, sodass ich den Folgeband auf jeden Fall lesen werde (zwischenzeitlich war ich mir nicht so sicher und war kurz davor, die Serie direkt wieder abzubrechen). Womit ich leider bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden bin ist der Schreibstil. Vielleicht übertreibe ich da auch etwas aber es sind dann oft die Kleinigkeiten, die mich irgendwie stören. Also wenn z.B. von "damals" die Rede ist und dieses "damals" ist gerade mal einen Tag her, dann finde ich das irgendwie ärgerlich ¿ Aber abgesehen davon, hat mich die Story dann doch genügend gefesselt und ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.Edit: Was mir im Nachhinein noch eingefallen ist und was ich gerne noch erwähnen möchte sind die unrealistischen Klischees, die hier teilweise stark vertreten sind. Ich weiß es ist eine fiktive Geschichte und es geht um Fantasien und Vorlieben usw und ich habe ehrlich gesagt noch nicht viel dark romance gelesen also muss ich mich in diesem Genre vielleicht einfach damit abfinden...ABER wenn ich lese, dass eine Protagonistin noch Jungfrau ist und sich dann aber so hart *** lässt UND ihr das dann auch noch sofort gefällt, kann ich nur mit den Augen rollen ¿ Abgesehen davon, dass sie überhaupt kein Problem damit hat alles sofort mitzumachen und dann auch noch performt als hätte sie nie etwas anderes gemacht...I don't get it ¿¿¿¿