"Der Duke und ich" ist der erste Teil der Bridgerton-Saga von Julia Quinn. Die Protagonistin in diesem Teil ist Daphne. Daphne wurde bei ihrem Debüt von der Königin als "Juwel" der Ballsaison auserkoren. Doch was kommt nun?Mit Hilfe des Duke of Hastings, Simon Basset, erhofft sich Daphne den Mann fürs Leben zu finden. Denn wenn er ihr den Hof macht, wird ihr Wert auf dem Heiratsmarkt erhöht und er kann sich die penetranten Mütter heiratswilliger Töchter vom Hals halten.Der Schreibstil von Julia Quinn lässt einen direkt in die Geschichte eintauchen. Auch wenn es im 19. Jahrhunderts spielt, hat man doch das Gefühl, dass die Geschichte sehr modern erzählt wird. Das Rätsel um Lady Whistledown ist schon wirklich spannend erzählt. Auch wenn ich, dank Netflix, schon weiß, wohin das führen wird, habe ich es doch sehr gern gelesen.Die Bridgertons muss man einfach ins Herz schließen. Violet, als verwitwete Lady Bridgerton, hält ihre Familie zusammen. Und so freue ich mich, auch außerhalb der Netflix-Serie, die Familie noch genauer kennenzulernen. Die Nebencharaktere dieser Geschichte haben mir auch sehr gefallen.Die Handlung hat die Autorin gelungen strukturiert und so fiebert man als Leser einfach mit, wie es wohl mit Daphne und Simon weitergehen wird.Man lernt Daphne als toughe junge Frau kennen, die genau weiß was sie will und sich auch gegenüber Männern zu behaupten weiß. Simon jedoch wirkt schüchtern und zurückhaltend. Aufgrund der Zurückweisung, die er zeitlebens durch seinen Vater erfahren hat, scheint er nahezu traumatisiert. Doch dem Spiel zwischen den beiden folgt man gern, auch wenn man die Netflix-Serie bereits kennt.Mittlerweile gibt es hier ja auch unterschiedliche Covervarianten zu der Geschichte. Entweder mit den Serienprotagonisten, als edles farbiges Cover oder eben clean als modernes Romancover. Welches gefällt Euch am besten?"Bridgerton" ist eine Geschichte, die modern ist und gut unterhält. Und auch als Fan der Serie auf Netflix kann man hier noch einiges erfahren.