Dieses Buch erschien 2026 im Neissuferverlag und beinhaltet 242 Seiten."Der neue berührende Roman von Carmen Rohrbach"Steffi hat ihr Leben als Reiseschriftstellerin, Abenteurerin und Kämpferin der Freiheit gewidmet. Das Alleinsein, die Weite, das Weitergehen kennt sie. Dann erschüttert ihr Leben die Diagnose Brustkrebs und sie wählt erneut einen Kampf und weiht dabei niemanden ein. Zwischen Chemotherapie, Operation und Bestrahlung funktioniert sie, reist weiter und hält alles zusammen. Im Angesicht der eigenen Endlichkeit beginnt jedoch etwas in ihr zu bröckeln. Es stellen sich plötzlich Fragen, denen sie nie Raum gegeben hat: Was bleibt wohl, wenn Stärke nicht mehr funktioniert? Wann wird Hoffnung wichtiger als ständige Kontrolle? Kann Liebe dort wachsen, wo man sie am wenigsten erwartet? In ihrem autobiografischen Roman erzählt Carmen Rohrbach bewegend und ehrlich von Wandlung und innerer Kraft und davon, dass das wahre Wunder manchmal das Zulassen von Nähe ist.Allein das Cover zu betrachten macht mich schon echt nachdenklich. Welche Geschichte wird mich hier wohl erwarten? Nach dem Lesen des Klappentextes wusste ich, dass es eine emotionale Reise für mich werden wird. Und tatsächlich, schon nach den ersten Seiten ging mir die Geschichte zu Herzen. Steffi liebt die Natur, Tiere und kennt sich richtig gut in der Tierwelt aus, denn sie ist Biologin. Alles beginnt damit, dass ein Vogel stirbt und dieser Vogel hat eine ganz besondere Bedeutung für sie. Am gleichen Tag entdeckt sie einen Knoten in ihrer Brust und ahnt irgendwie, dass etwas Großes auf sie zukommt, etwas Schlimmes. Wer selbst so etwas wie Vorahnungen kennt, wird hier ganz schön an seine Grenzen gebracht. Plötzlich ist nichts mehr wie es war. Steffi hat bisher alles allein gemeistert und so will sie auch niemanden einweihen. Sie macht die schwerste ihrer Reisen, die von nun an durch Chemotherapie, Operation und Bestrahlung begleitet wird. Und sie merkt, wie sehr sie an ihre Grenzen kommt. Doch da bei ihr auch meist das Glas nur halb voll ist, macht sie sich keine Hoffnung und beschäftigt sich nun mit dem wahrscheinlich bald kommenden Ende. Dabei stellt sie sich viele Fragen, über die sie nie zuvor nachgedacht hat. Hier handelt es sich um die Autobiografie der Autorin Carmen Rohrbach und alles wurde so geschildert, dass ich es mir direkt vorstellen konnte. Auch ich wurde nachdenklich, denn ich habe bereits Menschen an diese heimtückische Krankheit verloren. Manchmal musste ich schlucken, manchmal flossen die Tränen einfach nur und dennoch hoffte ich bis zum Schluss. Denn Hoffnung ist einfach alles! Mich hat diese Geschichte zunächst erschüttert, doch auch sehr berührt. Die Autorin Carmen Rohrbach ist ehrlich und zeigt, dass jeder Mensch Schwächen hat und manchmal ist man eben machtlos. Doch ohne andere Menschen geht es irgendwie nicht. Und immer wieder kommt der Kernbeißer in ihr Leben. Mehr verrate ich nicht. Lest einfach selbst! Es war bestimmt schwer, diese Geschichte aufzuschreiben und die Autorin verdient meinen größten Respekt. Ehrlich, offen, schonungslos und ohne Schönfärberei! Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter, doch die Handlung geht an die Nieren. Also: Taschentücher bereitlegen! Mich konnte die Autorin komplett überzeugen. Die Ich-Perspektive ist schon besonders! Ich mag sie. Ein absolutes Lesehighlight, das ich gern weiterempfehle!