Ein von der ersten Seite an verstörender und extrem fesselnder Thriller, der unter die Haut geht
Es fängt direkt schockierend an: Kaum hatte ich angefangen zu lesen, war ich schon mitten im Geschehen - und ehrlich gesagt lief mir sofort ein kalter Schauer über den Rücken. Der makabere Fund in der belgischen Fledermaushöhle ist nichts für schwache Nerven: fünf Leichen, alle nach Norden ausgerichtet, und allen fehlt das Herz - fein säuberlich herausgeschnitten. Allein diese Szene hat mich komplett gepackt.Kein Wunder also, dass Tom Bachmann erneut hinzugezogen wird. Die Angst ist greifbar, denn alles deutet darauf hin, dass der Killer bereits sein nächstes Opfer im Visier hat. Besonders bedrückend fand ich die Einblicke in die Psyche des Täters. Diese machen den Fall nicht etwa verständlicher, sondern noch düsterer und verstörender.Chris Meyer beschreibt die Handlung wieder unglaublich bildlich und lebendig. Ich hatte oft das Gefühl, selbst unsichtbar dabei zu sein und jede Szene hautnah mitzuerleben. Genau das hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte - ich musste einfach wissen, wie es endet.Mich hat Blutbestie vollkommen geflasht. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Fall in sich abgeschlossen ist und man keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Ein intensiver, spannender Thriller, der noch lange nachwirkt und absolute Leseempfehlung für alle Fans harter, atmosphärischer Spannung. Das war übrigends auch ein Buch von dem tollen Bücherpaket, es schrumpft langsam...