Spannend, trotz Fiktion glaubwürdig und absolut lesenswert!
Spannend, trotz Fiktion glaubwürdig und absolut lesenswert!Inhalt: Osiris, nicht nur mächtiger Gott des ägyptischen Totenreiches, sondern auch eine Gruppe von Wasserwerken, die einem sehr machtbesessenen Mann gehört, der dann erst einmal vielen Menschen den natürlichen Wasserhahn zudreht.Ein seltsamer Vorfall auf der Insel Lampedusa, auf der, durch einen schwarzen Qualm, Menschen in eine totenähnliche Starre verfallen und nur mit dem richtigen Gegenmittel wieder ins Leben zurück geholt werden können.Und zwischen all diesem Durcheinander, versuchen Kurt Austin und Joe Zavalla, sowie das dazugehörige Team, zu helfen und den Menschen in mehrerlei Hinsicht das Leben zu retten.Auf den Spuren von Napoleon, und den alten Ägyptern, stoßen die Menschen von heute auf eine Substanz, die wohl schon die Priester im alten Ägypten genutzt haben, um ihre Macht zu demonstrieren. Die aber in der heutigen Zeit, in den falschen Händen, eine große Katastrophe auslösen kann.Fazit: War das erholsam, nach den letzten Reinfällen endlich mal wieder einen Bestseller zu lesen, der diesen Namen auch verdient hat. - Clive Cussler steht für ein garantiertes Lesevergnügen. Für Abenteuer rund um die Welt, die einem Indianer Jones in nichts nachstehen und mich einfach nur immer wieder gut unterhalten.Am Anfang stand dieses seltsame Ereignis auf der Insel Lampedusa. Die Beschreibungen allein, haben mir kalte Schauer über den Rücken gejagt. Ich habe das qualmende Schiff vor mir gesehen und ich habe die Menschen wie die Fliegen umfallen sehen. - Das allein war schon ein wirklich sehr unterhaltsames Kopfkino. - Doch dann kam Kurt Austin ins Spiel.Joe Zavalla und Kurt Austin machten sich ja zunächst auf, um den Personen zu helfen, die sich verschanzt haben, um von der Substanz eben nicht lahmgelegt zu werden. Dabei wird an Dramatik nicht gespart und die Leute müssen fast ersticken. - Aber zumindest diese Menschen können es schaffen.Die Nachforschungen in diesem Fall führen Joe und Kurt auf die Spuren von Osiris. - Wobei dieser Name hier wohl bewusst so gewählt ist, dass er für Verwirrungen sorgt. Aber in diesem Fall handelt es sich nicht um den ägyptischen Totengott, sondern um eine Organisation, die Wasserkraftwerke betreibt und ganz nebenbei den Menschen in der Wüstengegend das bisschen Wasser noch abgegraben hat, was sie haben. - Ziel der Aktion sind Unruhen und ein Machtumschwung. Das das für die Menschen in der Region nichts Gutes bedeutet, ist ja wohl klar.Die Story verbindet einen Hauch Ägyptologie mit dem heutigen Wahnsinn, wenn jemand mit allen Mitteln der Macht seinen Willen durchsetzen will. Zum Teil ist die Story wirklich nervenaufreibend ohne Ende und zu einem anderen Teil fast schon vorhersehbar. - Denn dass hier einmal mehr das Gute siegt, ist ja wohl mal mehr als offensichtlich. Der Weg dorthin ist allerdings mit zahlreichen Gefahren und der einen oder anderen Faszination gespickt. Fazit: Die pure Spannung, einmal mehr eine einzigartige Faszination und natürlich, wie von Clive Cussler nicht anders zu erwarten, einmal mehr ein ziemlicher Banger an Story, den man im Nachhinein auch erst einmal sacken lassen muss, um das ganze Ausmaß zu verstehen.Clive Cussler hat hier wirklich sehr geschickt eine Legende der alten ägyptischen Priester mit heutiger Archäologie und einer grandiosen Verfolgungsstory vermischt. - Das hier, einmal mehr, das Gute siegt, ist ja wohl obligatorisch.Ich hatte ein farbenfrohes und sehr unterhaltsames Kopfkino vor meinem geistigen Auge und habe mich kaum von der Lektüre trennen können. - War dann, aufgrund des normalen Lebens, doch eine Unterbrechung nötig, war das kein Problem. Ich bin immer wieder sehr gut in die Handlung hinein gekommen.Clive Cussler steht für Bestseller am laufenden Band und gerade mit der Reihe über Kurt Austin, hat er einmal mehr ein absolut grandioses Werk abgeliefert. - Besonders interessant in diesem Fall, war die Tatsache, dass kleine Rückblicke auf vorangegangene Bände, noch einmal einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Büchern hergestellt haben. - Trotzdem kann man die Bücher aber auch unabhängig voneinander und außerhalb der chronologischen Reihenfolge lesen. Alles Wichtige wird immer noch einmal kurz erklärt und ansonsten ist jedes Buch ein für sich abgeschlossener Roman.Die Bücher von Clive Cussler gehören zwar immer einer Reihe an, können aber durchaus auch außerhalb der chronologischen Reihenfolge gelesen und genossen werden. Jedes Buch bildet einen für sich abgeschlossenen Fall, was Quereinsteigern den Einstieg wirklich sehr erleichtert. - Ich spreche hier eine absolute Leseempfehlung aus!