Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil von Dan Brown hier etwas anspruchsvoller fand als erwartet. Man muss wirklich aufmerksam lesen und darf nicht zu sehr mit den Gedanken abschweifen, denn sonst verliert man schnell den Überblick. Gerade durch die vielen wissenschaftlichen, historischen und geheimnisvollen Elemente verlangt das Buch einiges an Konzentration.
Aber genau das macht die Geschichte auch so besonders. Es gab unglaublich viele Rätsel, versteckte Hinweise und Momente, in denen ich einfach dachte: Wow, okay damit habe ich jetzt wirklich nicht gerechnet! Die Wendungen waren teilweise so überraschend und haben mich immer wieder aufs Neue mitfiebern lassen.
Besonders spannend fand ich die Verbindung zwischen Wissenschaft, Religion und der geheimnisvollen Gemeinschaft der Illuminaten. Die Verfolgung der Hintergründe und die Geschichte rund um diese Bruderschaft waren unglaublich interessant und haben mich sehr neugierig gemacht.
Allerdings muss ich auch sagen, dass sich das Buch zwischendurch etwas gezogen hat. Bei über 700 Seiten gab es einige Passagen, die sich für mich etwas langatmig angefühlt haben. Das Tempo hat sehr stark gewechselt manchmal war die Handlung etwas ruhiger und dann passierte plötzlich wieder unglaublich viel, sodass man kaum hinterherkam.
Gerade gegen Ende nimmt die Geschichte aber wieder richtig Fahrt auf. Es passiert so viel, die Spannung steigt und plötzlich fliegen die Seiten nur noch dahin. Der Abschluss hat mich definitiv wieder gepackt und viele Dinge noch einmal in ein anderes Licht gerückt.
Alles in allem hat mir Illuminati wirklich gut gefallen. Es ist kein Buch, das man einfach nebenbei lesen kann, aber wenn man sich darauf einlässt, bekommt man einen spannenden Thriller mit vielen Rätseln, überraschenden Wendungen und einer außergewöhnlichen Atmosphäre.
Ich bin auf jeden Fall neugierig geworden und freue mich schon darauf, die nächsten Bücher rund um Robert Langdon zu entdecken.