Ein spannender Thriller über echte spekulative Raumfahrt und Asteroidenbergbau
Daniel Suarez schreibt einen hochspannenden Thriller über Raumfahrt und Asteroidenbergbau. Es ist ein fiktiver Roman der sich jedoch aus realistischen Elementen zusammensetzt. Wenn man sich seine Danksagungen durchliest, finden sich da allerhand NASA-Physiker und andere Spezialisten, mit denen er über "die gecancelten oder gar nicht erst finanzierten Projekte" gesprochen hat, die er in seinem Roman verarbeitet hat. Deshalb dauern Weltraumflüge bei ihm auch Wochen und Monate. Und die harte Strahlung im Weltraum verursacht auch Krebs.Der Roman ist unfassbar informativ, nicht nur in Bezug auf die Technik im Weltraum, sondern auch auf Ökonomie, Politik und gewissenlose Finanzhaie. Die AstronautInnen sind die Idealisten und sie sind den Finanziers ausgeliefert. Suarez sieht den Asteroidenbergbau auch als möglichen Ausweg in Bezug auf den Klimawandel. Gigantische Mengen, hochwertiger Ressourcen, die man im Weltall abbauen kann, ohne die Erde weiter zu erhitzen. Aber in der Realität spielt das keine große Rolle. Auch im Roman sind die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger Ignoranten, die man hinters Licht führen muss, um Fortschritt möglich zu machen.