Starke Atmosphäre, großartiges Setting, nur das Finale hat für mich einen kleinen Bruch.
Ich lese Horror nicht oft, aber ich liebe gute Spukhausgeschichten - und hier bekommt man die Unterwasser¿Variante davon. Das Team taucht zu einem Wrack in 100 Metern Tiefe, und die Autorin beschreibt die Enge, Dunkelheit und das Gefühl der Abhängigkeit von der Atemluft so intensiv, dass ich teilweise richtig mitgefiebert habe. Die Atmosphäre im Wrack ist unglaublich beklemmend.Die Rückblicke auf die letzten Tage der Arcadia haben mich ebenfalls sehr beeindruckt. Sie sind düster, hoffnungslos und vermitteln perfekt die Stimmung eines Schiffes, das seinem Untergang entgegengeht.Die Figuren bleiben etwas oberflächlich, aber das hat mich hier nicht gestört, weil die Atmosphäre klar im Mittelpunkt steht. Nur eine Handlung eines Teammitglieds im Finale konnte ich nicht nachvollziehen - das war für mich der einzige Punkt, der nicht ganz rund war.Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist gruselig, atmosphärisch und ohne Splatter - genau die Art Horror, die ich mag. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.