Es erfordert großen Mut, dem Ruf des Herzens zu folgen.
Er hatte gesiegt und doch war er seinem wahren Ziel keinen Schritt nähergekommen. Getrieben von seinem Verlangen
nach Rache und dem unbändigen Wunsch, den Tyrannen seiner Heimat zu stürzen, hatte er das unaussprechliche getan.
Angor hatte die Saat gesät, die Nurays Untergang bedeuten konnte. Doch war ihm wirklich eine Wahl geblieben?
Erfüllt von Verzweiflung und dem Willen, nichts unversucht zu lassen, um seine Heimat von ihrer größten Bedrohung
zu befreien, blickt Angor einer unsicheren Zukunft entgegen.
Würden seine Freunde ihm auf seinem Pfad beistehen?
Waren die Wardonen bereit, an seiner Seite zu Kämpfen, wenn er sie brauchte? Die Aufgabe, der er sich stellen musste,
übertraf alles, was ein Mann alleine bewältigen konnte.
Jerem mochte ihm zuvor eine Absage erteilt haben, doch Angor war nicht bereit seinen Plan so einfach aufzugeben.
Turag musste fallen und wenn der Herr Wardoniens ihm nicht freiwillig half, dann würde er einen anderen Weg finden,
um sich die Unterstützung der Südländer zu sichern.