<span ;="" style="font-size:16px">Ich lese gerne Bücher von Elisabeth Strout, auch mit diesem ging es mir so. Strout beschreibt ein Amerika, das ich mir aus der Ferne immer ganz anders vorstelle.<span ;="" style="font-size:16px">Lucy schreibt über ihren Exmann William, mit dem sie 2 Töchter hat. Die beiden haben nach der Ehe zu einer Freundschaft gefunden und beide wachsen nach der Ehe an einander.<span ;="" style="font-size:16px">Das Buch beschreibt, wie sie trotz der Verletzungen, die sie sich gegenseitig zufügen, verbunden bleiben.<span ;="" style="font-size:16px">Mit leichter Hand trifft sie voll ins Mark, das ist eine Kunst.<span ;="" style="font-size:16px">Ich lese gerade häufig Bücher, die sich mit dysfunktionalen Familien beschäftigen. Wenn Strouts Protagonistin Lucy Barton davon erzählt, was ihr in der Kindheit und Jugend widerfahren ist, dann liest man es und denkt, das hat sie nicht geschrieben...wie können solche Dinge geschehen?<span ;="" style="font-size:16px">Allerdings: dieses 'ach, William' und 'oh, William' wurde mir gegen Ende zu viel. Leider ist auch die letzte Seite des Buches eine Enttäuschung für mich.<span ;="" style="font-size:16px">Statt der bisher klaren Beschreibung endet das Buch in Platitüden, wie aus einem Ratgeber.<span ;="" style="font-size:16px">Diesmal deshalb keine 5 Sterne für Lucy Barton. <!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_260905_114623_806.sdocx-->