Eine wirklich gemächliche Story, für mich leider ohne Spannung.
Annemie Engel, Band 2: Annemie Engel muss in Urlaub fahren. Ja, sie muss. Sie sähe gar keine Notwendigkeit dafür, denn es ging die letzten Jahrzehnte auch ohne, aber da sie einen Gutschein erhielt, muss sie eben. Immerhin kann sie auf ein Konzert ihres Schlageridols Peter Juwel gehen, darauf freut sie sich schon. Am ersten Tag stolpert sie am Morgen früh jedoch über seine Leiche. Als die Polizei kommt, ist die Leiche nicht mehr da! Und am Abend steht der Sänger auf der Bühne, als wäre nichts gewesen. Etwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu! Am nächsten Tag findet sie den Sänger erneut tot auf. Aber dieses Mal wirklich. Sie ist fortan Hauptverdächtige Nummer 1...Erster Eindruck: Das Cover ist sehr auffällig; der Buchtitel gefällt mir gut.Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden.Der Urlaub fängt ja gut an! Warum nur musste sie überhaupt in Urlaub fahren? Werner Assenmacher hat sie begleitet. Sie waren früher mal verliebt, aber dann vergingen zig Jahre. Und jetzt sind sie gemeinsam in den Norden gefahren. Sie hat es nicht so mit Menschen, aber Werner dafür umso mehr. Sie arbeitet als Konditorin, er als Buchhändler. Kaum angekommen, passiert der Pensionswirtin ein Unfall: Sie bricht sich den Arm und muss ins Krankenhaus. Annemie übernimmt kurzerhand die Backstube inklusive Café - so wie zu Hause. Nun ist der Urlaub gar nicht mehr so schlimm."Plunder gibt es immer wieder." (Annemie)Annemie Engel wird kurzerhand zu Ms Marple, denn die Polizei tut nichts, um die Leiche bzw. den Mörder zu finden. Sie hat Annemie kurzerhand zu einer verrückten alten Frau erklärt. Dabei ist sie ganz klar im Kopf; sie weiss, was sie gesehen hat. Und sie kann sich auch erklären, wieso sie zwei Mal den toten Peter Juwel gesehen hat: Es sind zwei Männer! Nur muss sie nur noch Beweise haben... tja, backen ist eindeutig einfacher als Morde aufzuklären!Dies war eine sehr ruhige Geschichte - eine wirklich gemächliche Story, für mich leider ohne Spannung. Es gibt wieder viele Rezepte, die zwar gut zum Beruf der Protagonistin passen, aber hier zu viele Seiten einnehmen. Knappe 3 Sterne.