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Blonder wird's nicht

(K)ein Friseur-Roman. 'Aufbau Taschenbücher'. 4. Auflage. Taschenbuch.
Taschenbuch
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WASCHEN, SCHNEIDEN - LIEBEN!
Die alleinerziehende Maja hat mehr Sorgen als genug: Ihr Bio-Friseursalon mit seinen betreuungsintensiven Kunden fordert ihren vollen Einsatz, Sohn Willi steckt mitten in der Pubertät, und ihr Freund Robin kommt und geht, … weiterlesen
Taschenbuch

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Blonder wird's nicht als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Blonder wird's nicht
Autor/en: Ellen Berg

ISBN: 3746631904
EAN: 9783746631905
(K)ein Friseur-Roman.
'Aufbau Taschenbücher'.
4. Auflage.
Taschenbuch.
Aufbau Taschenbuch Verlag

15. August 2016 - kartoniert - 352 Seiten

Beschreibung

WASCHEN, SCHNEIDEN - LIEBEN! Die alleinerziehende Maja hat mehr Sorgen als genug: Ihr Bio-Friseursalon mit seinen betreuungsintensiven Kunden fordert ihren vollen Einsatz, Sohn Willi steckt mitten in der Pubertät, und ihr Freund Robin kommt und geht, wie es gefällt. Dann drückt ihr Tante Ruth Olga aufs Auge, ein superblondes Vollweib, das gleich einen wichtigen Kunden verunstaltet. Als Willi noch das Kiffen für sich entdeckt, muss Maja mit Kamm, Schere und starken Nerven um ihr Glück und ihre Existenz kämpfen.

Portrait

Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre Romane „Du mich auch. (K)ein Rache Roman", „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman", „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman", „Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman", „Gib's mir, Schatz! (K)ein Fessel-Roman", „Zur Hölle mit Seniorentellern! (K)ein Rentner-Roman", „Ich will es doch auch! (K)ein Beziehungs-Roman", „Alles Tofu, oder was? (K)ein Koch-Roman", „Blonder wird's nicht. (K)ein Friseur-Roman", „Ich schenk dir die Hölle auf Erden. (K)ein Trennungs-Roman, „Manche mögen's steil. (K)ein Liebes-Roman" und „Wie heiß ist das denn? (K)ein Liebes-Roman" liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge.
Besuchen Sie die Autorin auch auf www.ellen-berg.de.

Pressestimmen

" Ein witzig geschriebener Roman mit einem liebevollen Blick auf die Friseurbranche. " Fachzeitschrift /-magazin 20161001

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Bewertungen unserer Kunden
Haare gut, alles gut
von leseratte1310 - 21.02.2017
Friseurin Maja hat alle Hände voll zu tun. Neben ihrem Salon mit betreuungsintensiven Kunden muss sie sich auch noch um Sohn Willi kümmern, der schwer in der Pubertät ist. Genauso schwierig wie der pubertierende Sohn ist aber auch ihre Azubine, die Tante Elsbeth ihr angeschleppt hat. Das Buch liest sich locker flockig und kaum hat man angefangen ist man auch schon durch. Alle Personen sind sehr individuell und vor allem ziemlich schräg. Maja ist der Mittelpunkt im ganzen Chaos. Die Beziehung zu Robin ist nicht sehr beständig, Willi bereitet ständig neue Probleme und Olga macht die Männer verrückt und verunstaltet auch noch einen Kunden, kaum dass sie da ist. Aber Maja schafft es auf ihre Art, alles zu einem guten Ende zu bringen. Ich habe dieses Buch als Fehllieferung erhalten. Es ist nicht das Genre, welches ich normalerweise lesen würde. Daher war es auch mein erster "Berg" und ich habe bekommen, was ich erwartet habe: Ein unterhaltsames Buch, das dafür sorgte, dass ich oft schallend gelacht habe. Trotzdem muss ich sowas nicht so oft haben, denn manchmal wurde es mir doch ein wenig zu viel. Wer witzige Bücher liebt, der wird seine Freunde an dieser Geschichte haben.
Von rosa Kaninchen und Friseurinnen
von Martin Schult - 03.09.2016
Ein äußerst unterhaltsamer und temporeicher Roman mit viel Humor, Amore und ein wenig Crime. Maja besitzt eine Friseursalon, der mehr oder weniger funktioniert. Er dient für ein paar Eingeschworenen als Treffpunkt und ihr Team fühlt sich an diesem Ort pudelwohl. Eines Tages überredet ihre Tante Ruth sie, eine junge Frau namens Olga unter ihre Fittiche zu nehmen. Mit dem Erscheinen von Olga nimmt das (Un)glück seinen Lauf. Direkt am ersten Tag verunstaltet sie die Haarpracht eines einflussreichen Kunden, der auch direkt den Friseursalon Haare gut, alles gut verklagen will. Dies könnte das Ende für den Salon bedeuten und als wäre dies noch nicht schlimm genug, macht Maja ihr Sohn große Sorgen. Es entwickelt sich ein turbulentes Abenteuer... Dies ist mein erstes Buch von Ellen Berg und es hat sich um die Autorin schon eine Fangemeinde gebildet. Viele gut Bewertungen haben meine Erwartungen an Blonder wirds nicht hochgeschraubt und ich wurde niemals enttäuscht. Der Schreibstil von Ellen Berg ist lebendig und unglaublich flüssig zu lesen. Die geschaffenen Charaktere der Hauptprotagonisten werden so beschrieben, dass die Sympathiepunkte schnell verteilt sind. Das Besondere ist das Zusammenspiel dieser Akteure. Ellen Berg gelingt es dabei eine hervorragende Mischung aus Humor, Liebe und ein wenig Spannung zu erzeugen, was mich als Leser an das Buch gefesselt hat. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und im Nu war das Buch leider schon beendet. Es hat richtig Lust auf mehr gemacht, so dass ich mich nun mit den vorherigen Werken der Autorin auseinandersetzen werde. Da mir Blonder wirds nicht ein paar sehr schöne und unterhaltsame Stunden mit einigen Lachern beschert hat empfehle ich das Buch sehr gerne weiter und bewerte es mit 5 von 5 Sternen!!!
Unterhaltung vom Feinsten
von gaby2707 - 28.08.2016
Maja-Marie Müller, Bio-Friseurin mit eigenem Salon, alleinerziehende Mutter, gesegnet mit einem Freund der pubertierender ist als ihr 16-jährigem Sohn, der schon gern so erwachsen tut, fällt von einem Problem ins nächste. Ihr Freund trennt sich von ihr. Ihr Sohn hat nicht nur das Kiffen für sich entdeckt, sondern auch härtere Drogen, durch die er an die Russenmafia gerät. Auch in der Dchule läuft es nicht so wie geplant. Tante Ruth auf Stippvisite aus Mallorca gekommen, drängt ihr eine junge Frau als Friseur-Azubine auf. Über Maja scheint alles langsam zusammenzubrechen... Bereits als ich das Cover gesehen habe, sind meine Mundwinkel ruckartig nach oben gerutscht, was sich auch beim Lesen immer nur kurzzeitig geändert hat. Die Charaktere dieser Geschichte sind allesamt sehr sympathisch. Sogar der größte Ganove ist so beschrieben, dass ich ihm für seine Taten nicht böse sein konnte. Jede der handelnden Personen hat seine Eigenheiten, die ihn unvergleichlich machen. Ob schrill bunt, mit russischem Akzent und zupackend in jeder Situation wie Olga, mütterlich ritterlich wie Tante Ruth, pubertierend unverschämt und jungenhaft unbedarft wie Willi, immer zur Stelle eilend wie Jeremy, resignierend humorvoll wie Sophie-Charlotte von Bensheim, ihr Bruder Alexander Ekelpaket hoch3 mit starkem Drang zum Wandel und löwenmäßig kämpfend, taff, willensstark und feinfühlig wie Maja - ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Der flüssige, leicht zu lesende und sehr humorvolle Schreibstil von Ellen Berg hat mich nur so durch die Seiten fliegenlassen. Interessante und humorige Unterhaltungen, tolle Sprüche wie die Lieblingssportarten: vorwerfen und nachtragen und die unsinnigen Sprüche - nicht nur auf Willis T-Shirts machen zusammen mit einer super hervorgezauberten Geschichte das Lesen zu einem Hochgenuss. Mein Kopfkino hat sich nicht abstellen lassen und ist mit mir von einer Szene zur anderen geflogen. Aber es waren in diesem Buch auch die leisen Töne, die besonders Olga betroffen haben, und mich mal wieder gemahnt haben, nicht nur dem Schein zu glauben, sondern auch hinter Fassaden zu schauen. Es war das erste Buch, das ich von Ellen Berg gelesen habe. Aber weitere werden ganz gewiss folgen. Ich habe eine Autorin für mich entdeckt, die auf meiner Favoritenliste landet. Solch eine humorige, liebenswerte und manchmal etwas ernste, nachdenklich stimmende Geschichte empfehle ich sehr gerne weiter. Das Lesen war ein Hochgenuss.
Maja-eine Frau für alle Fälle
von Langeweile - 22.08.2016
An ihrem Friseursalon Haare gut- alles gut hängt Maja mit ganzem Herzen.Für ihre Kunden hat sie neben exzellenten Frisuren auch immer Hilfe in allen Lebenslagen parat.So ist es kein Wunder , dass die Kunden nicht nur zum Haareschneiden kommen , sondern dass ihr Salon ein beliebter Nachbarschaftstreff ist.Unterstützt wird sie von Jeremy , einem Freund , der für Sie durch dick und dünn geht .Bei ihrem Einsatz für ihre Mitmenschen bleibt sie selbst auf der Strecke , ihr Freund betrügt sie und ihr Sohn gerät durch schlechten Umgang auf die schiefe Bahn.Als ihre Tante ihr dann noch die schrille Russin Olga als Azubi aufs Auge drückt , nimmt das Chaos seinen Lauf. Die Protagonisten, allen voran Maja,wurden mit all ihren Besonderheiten und Macken so gut geschildert , dass das Kopfkino sofort in Gang kam. Die Geschichte entwickelte einen Sog , dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Was mich besonders begeistert hat , sind die vielen Lebensweisheiten und Zitate , sie waren das Salz in der Suppe. Der Schluss war mir ein kleines bisschen zu dick aufgetragen, auch blieben einige Fragen unbeantwortet. Insgesamt gesehen, leichte Unterhaltung mit einigen ernsten Tönen.
Haare gut - alles gut
von spozal89 - 20.08.2016
Maja führt mir viel Erfolg seit einigen Jahre ihren eigenen Fruseursalon Haare gut - alles gut, der auch regelmäßig zum Nachbarschaftstreffpunkt wird. Zusammen mit ihrem besten Freund Jeremy steht der Mensch und seine Frisur für sie im Mittelpunkt. Doch als Tante Ruth auftaucht und die junge Russin Olga mitbringt, beginnt Majas Alltag zu entgleisen. Olga soll als Auszubildende bei Maja im Salon arbeiten. Doch die schrille, platinblonde und viel zu sexy gestylte Barbie lässt sich weder von Maja noch von sonst jemanden Anweisungen erteilen. Somit dauert es nicht lange und der erste Kunde ist frisurentechnisch ruiniert - und Maja soll verklagt werden. Der Gute Ruf des Salon steht auf dem Spiel und sie versucht alles um das Desaster zu retten. Doch nicht nur die Klage wird für Maja ein Problem, sondern auch ihr Sohn Willi. Der beginnt nämlich die Schule zu schwänzen und sich mit zwielichtigen Typen zu umgeben. Sind da etwa Drogen im Spiel? Und warum weiß ausgerechnet Olga einen Ausweg aus dieser Situation? Blonder wirds nicht ist der neueste Roman von Ellen Berg. Wie immer war auch wieder hier der Schreibstil einfach nur fantastisch. Humorvoll, leicht und so wunderbare Sprüche und Zitate, das es einfach eine Freude war das Buch zu lesen. Die Charaktere sind alle wunderbar und liebevoll gestaltet und alle haben tatsächlich ihre eigene starke Persönlichkeit. Maja, die aufopferne Mutter, die Tag und Nacht schuftet um für sich und ihren Sohn ein gutes Leben zu ermöglichen hat mir teilweise echt ein wenig Leid getan. Willi mit seiner Pupertät und seinem handeln hat es Maja echt nicht leicht gemacht, aber man merkte bei beiden eine positive Wendung zum Ende der Geschichte. Und Olga die durch ihre Optik von vielen Missverstanden wird, im Herzen aber der liebevollste Mensch ist, den man sich nur vorstellen kann. In Bezug auf Olga wurde man beim Lesen auch zum Nachdenken angeregt. Wie oft ging es uns selbst schon so, dass wir jemanden anhand seines Aussehens gleich abgestempelt haben? Zum Ende hin wurde das Buch dann auch noch richtig spannend und mit sowas hätte ich ja im Leben nicht gerechnet. An dieser Stelle will ich aber nicht zu viel verraten. Ach ja und eine Liebesgeschichte (oder mehrere) gibt es natürlich auch noch. Die darf freilich nicht fehlen. Darum kann ich für dieses tolle Buch nur volle Sternezahl geben. Ich freue mich schon auf viele weitere Bücher der Autorin.
von Diana Pegasus - 18.08.2016
Ellen Berg - Blonder wirds nicht Maja liebt ihren Beruf, ihr gehört der Friseur-Salon "Haare gut, alles gut" und mit ihrem Kollegen Jeremy lässt sie Kundenherzen höher schlagen, trendig und natürlich alles bio. Tante Ruth macht eine Pause von Amalfi und bringt Maja auch die neue Azubine in den Laden. Olga, platinblond, kurvig, eine Obertussi und gerade mal siebzehn Jahre alt, die die Männerherzen höher schlagen lässt. Als sie einem Neukunden ein farbliches Haardesaster verschafft, ist Dr.Alexander von Maybach mehr als aufgebracht und will Maja verklagen. Willi, Majas Sohn, lebt in seiner eigenen Welt, kifft und legt sich mit Drogendealern an, die auch Maja das Leben schwer machen. Als hätte Maja nicht schon genug Probleme, hat sie auch noch Probleme mit ihrem Freund Robin und Majas Leben versinkt im Chaos, da helfen die Mantras von Tante Ruth nur kurzfristig. Doch Selbstmitleid gibt es nicht und Maja zieht in den Kampf um das zu schützen, was ihr wichtig ist. Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar, über das ich mich sehr gefreut habe. Natürlich beeinflusst das meine ehrliche Meinung nicht. "Blonder wirds nichts" ist ein weiteres Buch aus der Feder von Ellen Berg, die mit ihren chick-lit Romanen zu verzaubern weiß. Auch dieses Buch ist wieder ein absoluter Lesegenuss. Der Schreibstil ist locker und flüssig, einmal angefangen will man das Buch nicht zur Seite legen, ein richtiger Pageturner. Die Handlung ist spannend, humorvoll, witzig, zauberhaft, emotional aber auch komplex und mit vielen kleinen und großen Weisheiten und Sprüchen gespickt, die zum Nachdenken anregen und die Laune aufhellen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefangen genommen. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und sind so verschieden, dass sie die Geschichte super abrunden. Die alleinerziehende Maja war mir von Anfang an sympathisch, sie steckt viel Arbeit in ihren Salon, um Willi ein gutes Leben zu ermöglichen. Eine merkwürdige Liebesbeziehung zu Robin, ein Salon wie ein Wohnzimmer mit einem ganz besonderen Kundenstamm und einem super netten Kollegen ist ihr Leben vollkommen ausgelastet. Ich finde sehr gut, dass ihre Figur im Laufe des Buches sich entwickelt, dabei nicht den Mut verliert und für das kämpft, was ihr wichtig ist. Alexander von Maybach war nicht gerade der sympathischste Genosse in dieser Story, dennoch mochte ich ihn. Ein bisschen eigen, ein paar Macken, machen ihn zu einer besonderen Figur. Jeremy ist ein Schatz, ich bin froh, dass die Story so endet wie sie endet. Er hat es auf jeden Fall verdient. Auch die Handlungsorte, das kleine Hexenhäuschen, der Salon, sind sehr gut und detailreich beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen kann. Nicht zum ersten Mal würde ich mir wünschen das die Bücher von Ellen Berg verfilmt werden, denn ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen ("Das bisschen Kuchen", "Alles Tofu oder was?", "Mach mir den Garten Liebling", "Du mich auch", "Ich will es doch auch") und ich bin immer wieder begeistert. Das Cover ist wieder ein Blickfang, hat zwar nicht wirklich etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun, ist aber witzig anschauen. Die vielen kleinen Details in der Covergestaltung sind super. Fazit: ein bezaubener, lockerleichter chick-lit Roman, der die Langeweile vertreibt Von mir gibt es natürlich eine dicke Leseempfehlung und 5 Sterne.
Alles ooookidoooki?
von Elke Seifried - 18.08.2016
Ellen Berg hat mich schon mit einigen Romanen super gut unterhalten und auch "Blonder wirds nicht" macht da keine Ausnahme. Zum Glück hatte ich Urlaub als ich zu dem Buch gegriffen habe, denn einmal angefangen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Maja, die alleinerziehende Mutter hat die letzten Tage wohl "nicht aus dem Mülleimer, sondern aus einer Giftmülldeponie" gezogen. Wie ihr Mitarbeiter Jeremy so treffend sagt, hat Maja einen "Kerl, der sich nicht hundertprozentig für dich entscheidet, weil er nicht erwachsen werden will und einen Sohn, der nicht auf dich hört, weil er sich irre erwachsen fühlt." Das ist aber noch längst nicht alles, denn Sohnemann Willi hat neuerdings nicht nur das Kiffen für sich entdeckt, sondern die neue aufgetakelte Azubine Olga, die ihr Tante Ruth einfach aufs Auge gedrückt hat, hat auch noch einen Kunden verunstaltet, der jetzt mit einer Schadensersatzklage droht! Schlimmer gehts nicht, oder? Ellen Berg hat wieder einmal eine Geschichte vorgelegt, bei der man ganz viel Lachen darf. Dafür sorgt schon die Auswahl der Charaktere, die originelle Wortgefechte und witzige Sprüche liefern. Aber es ist auch richtig spannend. Willi hat nicht nur den Joint für sich entdeckt, sondern hat sich in Drogengeschäfte verwickeln lassen und jetzt gehörige Probleme, die es für Maja zu regeln gibt, mal ganz abgesehen von den schulischen Problemen, die noch dazu kommen. Dann gibt es auch in Liebesdingen so einige Entwicklungen, die den Leser fesseln. Tante Ruth, Maja, Jeremy alle sind ja mehr oder weniger auf der Suche nach dem Liebesglück, denn schließlich ist "Alleinschlafen Bettverschwendung". Ganz ohne tolle Botschaften geht es natürlich auch nicht, was mir immer so gut an ihren Romanen gefällt. So sind hier zwei ganz wichtige, dass der erste Eindruck und die äußere Fassade oft täuschen können und dass man einen Menschen nicht verbiegen sollte. Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, flockig und man fliegt mit einem fast stetigen Grinsen im Gesicht durch die Seiten. Es sprudelt nur so von tollen, witzigen Sprüchen wie "mein Zusammenreißverschluss klemmt" und bitterbösen Kommentaren wie "Nun, Sie verfügen über den Charme eines Schirmständers, die Manieren eines Neandertalers und die Sensibilität eines Serienkillers ...". Alles ist so toll dargestellt, dass ich beim Lesen mein Kopfkino regelrecht anknipsen konnte. Ich hatte z.B. fast das Gefühl mit in ihrem gemütlichen Salon zu sitzen, der längst zum gemütlichen Treff der Nachbarschaft geworden ist oder konnte mir lebhaft ausmalen, wie Tante Ruth in aller Seelenruhe auch noch den größten Gangster mit leckerem Zitronenhühnchen versorgt. Die alleinerziehende Maja ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie ist eine natürliche Frau, die ihren Mann steht. Sie hat sich ihren Salon aufgebaut, rackert sich ab und versucht dabei noch eine verständnisvolle Mutter zu sein. Manchmal habe ich wirklich meinen Hut vor ihr gezogen, weil sie mit ihrem Sohn Willi mehr als nur Engelsgeduld bewiesen hat. Willi gehört nämlich zu der Kategorie "Kritik zur Kenntnis genommen, Ignorierprozess erfolgreich eingeleitet" und spart auch nicht mit frechen und beleidigenden Sprüchen, die mich nicht nur einmal schwer zum Schlucken gebracht haben. Allerdings muss man ihm auch zugutehalten, dass er seine Mama insgeheim schon toll findet und sie auch liebt. Nicht so viel Geduld beweist sie hingegen bei Alexander von Maybach, der sich anfänglich aber auch von seiner besonders ekelhaften Seite zeigt. Die beiden zanken sich um die Wette und geizen dabei nicht mit bitterbösen Sprüchen. Ein richtiger Engel ist Tante Ruth, die Gelassenheit in Person, die irgendwie immer einen Ausweg weiß, eine super Menschenkenntnis hat, einfach immer mit Rat und Tat zur Seite steht und die Fäden auch im Hintergrund recht gut knöpft. Das männliche Pendant dazu ist Mitarbeiter Jeremy, ein toller Typ, der richtiges Verständnis zeigt, mit anpackt, wenn es brennt und auch immer einen guten Tipp parat hat. Ich mochte alle und jeden von der Truppe, aber meine ganz heimliche Favoritin ist Olga, die aufgehübschte russische Mogelpackung. "Aufgedonnert nach allen Regeln des schlechten Geschmacks" und keinem "Körper, sondern erotischer Nutzfläche", könnte man meinen, sie hat außer weiblichen Reizen und dummen Sprüchen nichts auf Lager. Da täuscht man sich aber gewaltig, denn die junge Dame ist eine Kämpferin und ein Allroundtalent mit ganz großem Herz, aber auch ebenso viel Stolz. Gut hat mir auch ihr russischer Spracheinschlag gefallen, "hat schöne Mann gemacht Klappern mit den Augen für dich." Auch die kleinen Nebenrollen sind grandios besetzt, wie z.B. Frau Kempeter, der Dame vom Seniorenheim, der der Salon mittlerweile schon zum Zuhause geworden ist und die sich auch kein Blatt vor den Mund nimmt. Alles in allem ein toller, spannender Gute Laune Roman der seine fünf Sterne wahrlich verdient.
Mit Herz und Schnauze
von hasirasi2 - 17.08.2016
"Blonder wirds nicht" ist eines der Bücher, welches man - einmal angefangen - nur noch zum Schlafen aus der Hand legt. Es legt ein sagenhaftes Tempo vor, ist sehr spannend und besticht durch richtig schön schwarzen Humor. Außerdem liefert das Ende einen geradezu filmreifen Showdown ;-). Von Beginn an sieht man Majas kleine Welt vor sich: ihren auf altmodisch gemachten Friseursalon mit den Stammkunden des Viertels und auch Majas Hexenhäuschen, in dem sie mit ihrem pubertierenden Sohn Willi und ihrem bindungsscheuen Freund Robin lebt. Maja ist mit ihrem Salon der Underdog der Stadt, ein Geheimtipp und immer ausgebucht. Deshalb ist sie auch dankbar, als ihr ihre Tante Ruth (bekannt aus Ellen Bergs Buch "Mach mir den Garten Liebling") eine Praktikantin vermittelt. Allerdings hat sie dabei nicht mit Olga gerechnet - einer überdrehten russischen Amy Winehouse in blond. Und dann versaut Olga auch gleich ihren ersten Kunden (Dr. Alexander von Maybach), der ausgerechnet Anwalt ist und Maja mit einer fetten Schadenersatzklage droht. Zwischen Maja und ihm entspinnen sich im Laufe der Handlung herrlich unterhaltsame Wortgefechte. Und als wäre das nicht schon stressig genug, hat Willi gerade seine Begeisterung fürs Kiffen und die Abneigung gegen die Schule entdeckt ... Die Protagonisten des Buches sind ausgesprochen liebenswert. Maja ist eine überarbeitet alleinerziehende Friseurin, der gerade ihr Sohn entgleitet. Sie kümmert sich rührend um die Stammkundschaft und ihr Salon ist die Wohnstube des Viertels - wer Zeit hat, trifft sich bei ihr auf ein Schwätzchen. Ihr Mitarbeiter Jeremy ist ein schwuler bunter Paradiesvogel mit dem Herzen auf dem richtigen Fleck (und auch immer mal auf der Zunge ...). Willi ist ein typischer Teenager: Schule, Körperpflege und Mutter sind doof. Da vertreibt er sich seine Zeit doch lieber mit Computerspielen und Kiffen, leider gerät er bei letzterem an die falschen Leute und bekommt ernsthafte Probleme. Tante Ruth ist ein Traum - genial, taff und immer mit einem schlauen Spruch auf den Lippen. Ich habe sie vom ersten Moment an geliebt - so eine Tante braucht jeder! Eines meiner Lieblingszitate von ihr ist: "Der Verstand ist wie ein Fallschirm: Er funktioniert nur, wenn man ihn öffnet." Sie hat ein Händchen für gefallene Existenzen, deshalb bringt sie Olga auch bei Maja unter. Die ist 17 und behauptet, eine russische Oligarchin zu sein. Sie übt sich im Männerfang und ihr Aussehen ist ... nun ja ... auffallend bis aufreizend. Aber sie hat eine echte Schnodderschnauze und keine Angst vor großen Tieren ;-). Als es hart auf hart kommt, stellt sie sich schützend vor Maja und vertreibt sogar die russische Mafia ... Überhaupt entpuppt sie sich im Laufe der Handlung als russische Wundertüte: sie kann nicht nur Haare schneiden sondern auch sehr gut kochen, beides hat ihr niemand zugetraut. Dr. Alexander von Maybach ist zu Beginn ein richtiges Ekel, deshalb reagiert Maja auf ihn auch sehr kratzbürstig. Erst seine Schwester, Sophie-Charlotte von Bernsheim, die sich in wichtigen Momenten als gute Fee entpuppt und Alexander immer wieder zurechtweist, kann die Situation etwas entschärfen und irgendwann bricht auch sein harter Kern. Wie schon zu Beginn geschrieben, hat mich "Blonder wirds nicht" extrem gut unterhalten und ich vergebe hier sehr gern 5 Punkte. Außerdem würde es mich freuen, bald wieder ein Buch von Ellen Berg lesen zu dürfen und vielleicht tauchen ja auch wieder ein paar Bekannte darin auf?!
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