Warenkorb
€ 0,00 0 Buch dabei,
portofrei
Das Prinzip Hoffnung als Taschenbuch
PORTO-
FREI

Das Prinzip Hoffnung

'suhrkamp taschenbücher wissenschaft'. 'Werkausgabe'. Neuauflage. Band 5 der Gesamtausgabe mit einem…
Taschenbuch
Vorwort

ERSTER TEIL (BERICHT) - KLEINE TAGTRÄUME
1. Wir fangen leer an
2. Vieles schmeckt nach mehr
3. Täglich ins Blaue hinein
4. Versteck und schöne Fremde (Unter sich / Daheim schon unterwegs)
5. Flucht und die Rückkehr des Siegers (Ab zu Schiff / Die f … weiterlesen
Taschenbuch

32,00 *

inkl. MwSt.
Portofrei
Sofort lieferbar
Das Prinzip Hoffnung als Taschenbuch

Produktdetails

Titel: Das Prinzip Hoffnung
Autor/en: Ernst Bloch

ISBN: 3518281542
EAN: 9783518281543
'suhrkamp taschenbücher wissenschaft'. 'Werkausgabe'.
Neuauflage.
Band 5 der Gesamtausgabe mit einem Ergänzungsband.
Suhrkamp Verlag AG

30. Juni 1985 - kartoniert - 1696 Seiten

Beschreibung

Vorwort

ERSTER TEIL (BERICHT) - KLEINE TAGTRÄUME
1. Wir fangen leer an
2. Vieles schmeckt nach mehr
3. Täglich ins Blaue hinein
4. Versteck und schöne Fremde (Unter sich / Daheim schon unterwegs)
5. Flucht und die Rückkehr des Siegers (Ab zu Schiff / Die funkelnde Schale)
6. Reifere Wünsche und ihre Bilder (Die lahmen Gäule / Nacht der langen Messer / Kurz vor Torschluß / Erfindung eines neuen Vergnügens / Gelegenheit, freundlich zu sein)
7. Was im Alter zu wünschen übrig bleibt (Wein und Beutel / Heraufbeschworene Jugend; Gegenwunsch: Ernte / Abend und Haus)
8. Das Zeichen, das wendet

ZWEITER TEIL (GRUNDLEGUNG) - DAS ANTIZIPIERENDE BEWUSSTSEIN
9. Was als Drängen vor sich geht
10. Nacktes Streben und Wünschen, nicht gesättigt.
11. Der Mensch als ziemlich umfängliches Triebwesen (Der einzelne Leib / Kein Trieb ohne Leib dahinter / Die wechselnde Leidenschaft)
12. Verschiedene Auffassungen vom menschlichen Grundtrieb (Der geschlechtliche Trieb / Ichtrieb und Verdrängung / Verdrängung, Komplex, Unbewußtes und die Sublimierung / Machttrieb, Rauschtrieb, Kollektiv-Unbewußtes / "Eros" und die Archetypen) 13. Die geschichtliche Begrenztheit aller Grundtriebe; verschiedene Lagen des Selbstinteresses; gefüllte und Erwartungs-Affekte (Der dringende Bedarf / Verläßlichster Grundtrieb: Selbsterhaltung / Geschichtlicher Wandel der Triebe, auch des Selbsterhaltungstriebs / Gemütsbewegung und Selbstzustand, Appetitus der Erwartungsaffekte, vorzüglich der Hoffnung / Selbsterweiterungstrieb nach vorwärts, tätige Erwartung)
14. Grundsätzliche Unterscheidung der Tagträume von den Nachtträumen. Versteckte und alte Wunscherfüllung im Nachttraum, ausfabelnde und antizipierende in den Tagphantasien (Neigung zum Traum / Träume als Wunscherfüllung / Angsttraum und Wunscherfüllung / Eine Hauptsache: Der Tagtraum ist keine Vorstufe des nächtlichen Traums / Erster und zweiter Charakter des Tagtraums: freie Fahrt, erhaltenes Ego / Dritter Charakter des Tagtraums: Weltverbesserung / Vierter Charakter des Tagtraums: Fahrt ans Ende / Ineinander nächtlicher und täglicher Traumspiele, seine Auflösung / Nochmals Neigung zum Traum: die "Stimmung" als Medium von Tagträumen / Nochmals die Erwartungsaffekte (Angst, Furcht, Schreck, Verzweiflung, Hoffnung, Zuversicht) und der Wachtraum)
15. Entdeckung des Noch-Nicht-Bewußten oder der Dämmerung nach Vorwärts. Noch-Nicht-Bewußtes als neue Bewußtseinsklasse und als Bewußtseinsklasse des Neuen: Jugend, Zeitwende, Produktivität. Begriff der utopischen Funktion, ihre Begegnung mit Interesse, Ideologie, Archetypen, Idealen, Allegorien-Symbolen (Die zwei Ränder / Doppelte Bedeutung des Vorbewußten / Noch-Nicht-Bewußtes in Jugend, Zeitwende, Produktivität / Weiteres zur Produktivität: ihre drei Stadien / Unterschiede des Widerstands, den das Vergessene und das Noch-Nicht-Bewußte der Erhellung entgegensetzen / Epilog über die Sperre, die den Begriff des Noch-Nicht-Bewußten so lange verhindert hat / Die bewußte und die gewußte Tätigkeit im Noch-Nicht-Bewußten, utopische Funktion / Weiter utopische Funktion: das Subjekt in ihr und der Gegenzug gegen das schlecht Vorhandene / Berührung der utopischen Funktion mit Interesse / Begegnung der utopischen Funktion mit Ideologie / Begegnung der utopischen Funktion mit Archetypen / Begegnung der utopischen Funktion mit Idealen / Begegnung der utopischen Funktion mit Allegorien-Symbolen)
16. Utopischer Bildrest in der Verwirklichung; ägyptische und trojanische Helena (Träume wollen ziehen / Nicht-Genügen und was darin stecken kann / Erster Grund der Enttäuschung: Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück; zweiter Grund: Verselbständigtet Traum und die Sage der doppelten Helena / Einwand gegen den ersten und zweiten Grund: Odyssee des Stilliegens / Dritter Grund der utopischen Restbilder: die Aporien der Verwirklichung)
17. Die Welt, worin utopische Phantasie ein Korrelat hat; reale Möglichkeit, die Kat

Portrait

Ernst Simon Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein geboren und starb am 4. August 1977 in Tübingen. Er entstammte einer jüdischen Familie aus der Pfalz. Von 1905 bis 1908 studierte er Philosophie bei Theodor Lipps in München und Oswald Külpe in Würzburg und wurde im Jahr 1908 promoviert. 1913 heiratete er die aus Riga stammende Bildhauerin Else von Stritzky. Als engagierter Gegner des Krieges ging er von 1917 bis 1919 mit seiner Frau in die Schweiz und war in Bern für das Archiv für Sozialwissenschaften tätig. 1917 beendete er in Locarno sein Werk Geist der Utopie. Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau heiratete er 1922 die Malerin Linda Oppenheimer. Die Ehe hielt bis 1928. In der Zwischenzeit kehrte Bloch zurück nach Berlin. Zu seinen damaligen Freunden gehörten Bertolt Brecht, Kurt Weill, Theodor W. Adorno und Walter Benjamin. Politisch war Bloch sehr aktiv und bekämpfte schon früh die aufstrebende NSDAP. Nach Hitlers Machtübernahme wurde er ausgebürgert und emigrierte mit seiner ebenfalls jüdischen Lebensgefährtin Karola Piotrowska in die Schweiz. Nachdem sie von der Züricher Fremdenpolizei des Landes verwiesen wurden, heirateten beide 1934 in Wien. Von 1934 bis 1937 lebten sie in Paris, Sanary und Prag und emigrierten anschließend in die USA, wo sie zehn Jahre blieben. Dort schrieb Bloch an seinen Werken Das Prinzip Hoffnung, Subjekt - Objekt. Erläuterungen zu Hegel und Naturrecht und menschliche Würde. Nach dem Krieg, 1948, erhielt er einen Ruf nach Leipzig auf den Lehrstuhl für Philosophie. Trotz langjähriger Konflikte mit der SED blieb er bis 1961 dort. Kurz vor dem Bau der Mauer befand sich Bloch für einen Vortrag in Tübingen. Angesichts der neuen politischen Situation beschlossen er und seine Frau, in Westdeutschland zu bleiben. Unter anderem aufgrund des großen Einsatzes von Freunden konnte Bloch eine Gastprofessur in Tübingen antreten, wo er bis zu seinem Tod 1977 blieb.

Pressestimmen

»Was ist ... zu retten von dem überbordend reichen Buch eines unendlich belesenen Autors? Unvergessen bleibt gewiss die Idee der Freiheit, die »sein lassen« kann, die sich nicht erpressen lässt, erst recht nicht von einem »blinden ökonomischen Schicksal«. Wunderbar ist die Vorstellung, die Klugheit einer Gesellschaft zeige sich im Umgang mit der Natur. Und visionär ist der Gedanke einer institutionellen Zähmung der Weltgesellschaft, die Hoffnung auf einen Zustand, in dem jeder Mensch das Recht hat, Rechte zu haben. Das ist es vermutlich schon, der Rest bleibt ein entschlossenes Als-ob: Wir müssen so tun, als ob wir die Klimakatastrophe abwenden könnten und als ob wir der Technik den »Katastrophencharakter« austreiben könnten. Fortschritt bestünde schon darin, Zeit zu gewinnen und die Folgen des Fortschritts abzumildern. Auch das wäre ein Prinzip Hoffnung, unser letzter Fetzen Metaphysik.«

Mehr aus dieser Reihe

zurück
Fremde in unserer Mitte
Taschenbuch
von David Miller
Über den Willen zum Wissen
Taschenbuch
von Michel Foucault
Philosophie als Kulturpolitik
Taschenbuch
von Richard Rorty
Walter Benjamin
Taschenbuch
von Jean-Michel Palm…
Das Nachleben der Bilder
Taschenbuch
von Georges Didi-Hub…
vor
Servicehotline
089 - 70 80 99 47

Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 20.00 Uhr
Filialhotline
089 - 30 75 75 75

Mo. - Sa. 9.00 - 20.00 Uhr
Bleiben Sie in Kontakt:
Sicher & bequem bezahlen:
akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal
Zustellung durch:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
** Deutschsprachige eBooks und Bücher dürfen aufgrund der in Deutschland geltenden Buchpreisbindung und/oder Vorgaben von Verlagen nicht rabattiert werden. Soweit von uns deutschsprachige eBooks und Bücher günstiger angezeigt werden, wurde bei diesen kürzlich von den Verlagen der Preis gesenkt oder die Buchpreisbindung wurde für diese Titel inzwischen aufgehoben. Angaben zu Preisnachlässen beziehen sich auf den dargestellten Vergleichspreis.