Ich bin der Zorn

Thriller. 3. Aufl. 2016.
Taschenbuch
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Der 4. Band der Bestseller-Reihe um den Serienkiller Francis Ackerman junior

Mein Zorn ist gewaltig. Er bringt den Tod. Auch dir.

In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger Amoklauf. Scheinbar wahllos erschießt ein Gefängniswärter mehr … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Ich bin der Zorn
Autor/en: Ethan Cross

ISBN: 3404174216
EAN: 9783404174218
Thriller.
3. Aufl. 2016.
Übersetzt von Dietmar Schmidt
Lübbe

11. November 2016 - kartoniert - 494 Seiten

Beschreibung

Der 4. Band der Bestseller-Reihe um den Serienkiller Francis Ackerman junior

Mein Zorn ist gewaltig. Er bringt den Tod. Auch dir.

In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger Amoklauf. Scheinbar wahllos erschießt ein Gefängniswärter mehrere Menschen. Zu seinem Motiv schweigt er. Das ruft Bundesermittler Marcus Williams auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt. Um die Identität des Judaskillers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman junior zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart: Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman junior undercover unter den Häftlingen. Was beide nicht ahnen: Der Judaskiller verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde ...

Portrait

Ethan Cross ist das Pseudonym eines amerikanischen Thriller-Autors, der mit seiner Frau und zwei Töchtern in Illinois lebt. Nach einer Zeit als Musiker nahm Ethan Cross sich vor, die Welt fiktiver Serienkiller um ein besonderes Exemplar zu bereichern. Francis Ackerman junior bringt seitdem zahlreiche Leser um ihren Schlaf und bevölkert ihre Alpträume. Ich bin der Zorn ist der vierte Band um den gnadenlosen Serienkiller und Marcus Williams.


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Ich bin der Zorn
von LaDragonia - 04.01.2019
MEIN ZORN IST GEWALTIG: ER BRINGT DEN TOD. AUCH DIR In einer Strafanstalt in Arizona ereignet sich ein blutiger Amoklauf Scheinbar wahllos erschießt ein Gefängniswärter mehrere Menschen. Zu seinem Motiv schweigt er. Das ruft Bundesermittler Marcus Wi8lliams auf den Plan. Rasch findet er heraus, dass der Wärter von einem psychopathischen Killer erpresst wurde, der sich selbst Judas nennt. Um die Identität des Judas-Ki8llers aufzudecken, tut Marcus sich erneut mit seinem Bruder Francis Ackerman jr. Zusammen, dem berüchtigtsten Serienkiller der Gegenwart: Marcus ermittelt außerhalb der Gefängnismauern, Ackerman jr. Undercover unter den Häftlingen. Was beiden nicht ahnen: Der Judas-Killer verfolgt weitaus größere Ziele als nur ein paar Morde ... Fazit: Wow! Ich liebe diese Reihe. Und Francis Ackermann jr. ist wirklich grandios. Ein Serienkiller der übelsten Sorte, aber trotzdem für mich als Leser mittlerweile so was von sympathisch, das er seinen Bruder Marcus - obwohl der Gute - wirklich noch an Charisma und Sympathie übertrifft. Was einem als Leser schon ein bisschen gruselig vorkommen kann. Das Buch ist wirklich von der ersten bis zur letzten Seite ein absoluter Pageturner und ich habe wirklich gegen Schluss nur noch immer weiter gehofft, das beide Brüder heil aus dieser Sache rauskommen.. Tempo- und Actionreich von Anfang bis Ende, so sehr das man es wirklich gar nicht mehr aus der Hand legen mag und am liebsten direkt in den nächsten Band der Reihe einsteigen mag.
Nichts für schwache Nerven
von Jasmin B. - 25.11.2016
Es ist schon eine Weile her, dass ich die Vorgänger gelesen habe. Deswegen fiel es mir auch etwas schwer, wieder in das Buch hineinzukommen. Es liegt daran, dass man viele Personen schon kennt und die Handlung an einigen Stellen sehr komplex ist. Es werden Anspielungen auf die Geschehnisse aus den Vorgängern gemacht und wer alles verstehen möchte, der sollte auf alle Fälle die Vorgänger lesen. Nach und nach wurden mir die Namen und alten Geschehnisse dann wieder vertrauter und der Lesegenuss stellte sich ein. Auch in diesem Buch taucht ein sehr intelligenter Killer auf, der sich selbst als Judas bezeichnet und auf brutalste Weise Menschen umbringt. Er spielt mit der Polizei und den Bundesagenten - es scheint keinerlei Hinweise auf seine Identität zu geben. Als dann auch noch Schüsse im modernsten Gefängnis der USA fallen, muss an mehreren Fronten ermittelt und gekämpft werden. Der Fall wird aber nicht nur in der Gegenwart geschildert, sondern es gibt immer wieder Ausschnitte aus dem Tagebuch des Judas-Killers. So erfährt man, wie er zu dem wurde, was er ist. Hinweise auf seine Identität werden aber nicht gegeben, sodass man bis zum Ende miträtseln kann. Mir hat gefallen, wie alles miteinander verbunden war. Allerdings kam ich teilweise mit den vielen Namen durcheinander - die wichtigen Personen kennt man aber noch einer Weile. Die Auflösung ist, wie die ganze Geschichte, sehr vielschichtig. Es wird alles logisch aufgelöst und das Ende ist wirklich eine Überraschung. Der Schreibstil ist super: Sehr flüssig, die Perspektiven werden häufig gewechselt, es gibt also viele kleine Cliffhanger innerhalb des Buches. Allerdings sollte man das Buch möglichst am Stück lesen und nicht zu lange Pausen dazwischen einlegen. Wie gesagt ist die Handlung sehr komplex und man findet dann nur schwer in die Geschichte zurück. Wie von Ethan Cross bekannt, ist das Buch nichts für schwache Nerven. Es geht nicht nur ziemlich brutal zu, es wird auch alles in Einzelheiten geschildert. Auch die Sprache ist an der ein oder anderen Stelle etwas vulgär. Womit ich nicht so gut klar kam, war die neue Rolle von Ackermann. Wer die Vorgänger kennt weiß: Er ist ein Serienmörder, der seinesgleichen sucht. Er wird nun aber vom Gejagten zum Jäger, wechselt also die Seiten. Sein Charakter hat sich nicht wesentlich geändert - ich kann mich aber mit seiner neuen Funktion nur sehr schwer anfreunden. Und irgendwie befürchte ich, dass es in einem der nächsten Cross-Thriller nochmal gewaltig knallen wird. Insgesamt hat mich der Thriller gut unterhalten, war spannend und schön zu lesen. Wer starke Nerven hat, sollte sich das Buch schnappen! Von mir gibt es 4 Sterne!
Ein Thriller voller Action
von badwoman - 16.11.2016
In Arizona, in einem neuen innovativen Gefängnis, erschießt ein Wärter mehrere Menschen. Die Gründe sind völlig unklar. Deshalb wird Special Agent Marcus Williams mit seinem Team hinzugezogen. Diese Elitetruppe findet schnell heraus, dass der Mörder von einem Mann, der sich Judas nennt, zu dieser Tat erpresst wurde. Doch wer ist dieser Judas? Um das herauszufinden, wird Francis Ackerman jr., der Bruder von Marcus und ein berüchtigter Serienkiller, in das Gefängnis eingeschleust. Hier soll nun er ermitteln, während die Spezialeinheit um Marcus in alle Richtungen forscht. Werden sie Judas enttarnen und weitere Morde verhindern können? Der Autor Ethan Cross hat mit "Ich bin der Zorn" den vierten Band der Reihe um den Killer Francis Ackerman jr. und seinen Bruder Marcus Williams vorgelegt. Ich habe die ersten drei Bände leider nicht gelesen, hatte aber anfangs nur kurz Probleme, mich in die Geschichte einzufinden. Nachdem ich die ziemlich zahlreichen Namen einordnen konnte, begann ein sehr spannendes und actionreiches Lesevergnügen. Der flüssige Schreibstil und die grenzenlose Fantasie des Autoren sorgen für eine schnell lesbare Lektüre, die manchmal auch ganz schön blutig und brutal ist, also nichts für allzu zart besaitete Leser. Die Protagonisten sind vielschichtig, den absoluten Supermann gibt es nicht, jeder hat seine dunklen Seiten, das macht die Geschichte glaubwürdig. Manchmal jedoch kommt es dann doch zu etwas übertriebenem Wissen und Können bei einigen Personen, doch das stört den Lesefluss nicht besonders, wenn man sich darauf einlassen kann. Das Cover dieses Bandes fügt sich nahtlos in die Reihe der Vorgängerbände ein - relativ schlicht und doch irgendwie bedrohlich, es gefällt mir. Auch der Titel passt in die Reihe und passt zum Inhalt. Ich kann dieses actionreiche Buch gerne weiter empfehlen, vor Allem an Leser, die auch gerne blutige Thriller lesen.
Es ist noch lange nicht vorbei...
von querleserin_102 - 15.11.2016
Inhalt: Ein Gefängnis in Arizona, das auf eine neue Technik und die Resozialisation ihrer Gefangenen setzt. Ein System, das die Gewaltfreiheit unter den Gefangenen sichern soll, in dem es die Vitalfunktionen der Bewohner überwacht und ihre Vorsätze voraussieht und mit Stromschlägen bestraft. In diesem Gefängnis ereignet sich eine Schießerei. Einer der Wachmänner zielt auf mehrere Gefangene und tötet zwei Wärter. Die Ermittlungen ergeben, dass der Täter nicht freiwillig gehandelt hat, sondern von einem Mann, der sich Judas nennt, dazu gezwungen wurde. Aber das war erst der Anfang und schon bald findet sich das Ermittlungsteam um Marcus Williams auf der Spur eines noch größeren Plans. Wieder einmal tut sich Marcus mit seinem Bruder Francis Ackermann Jr. zusammen. Während Marcus draußen ermittelt, begibt sich Ackermann getarnt als Häftling unter die Bewohner. Schon bald wird klar, dass der Judas-Killer weitaus größere Ziele hat. Meinung: Zu Beginn des Buches wusste ich nicht, dass es sich hierbei um den vierten Band einer Reihe handelt. Die Bücher sind zwar in sich geschlossen, die Charaktere bleiben aber dieselben. Aus diesem Grund viel es mir auch wahnsinnig schwer, in das Buch zu finden. Ständig wurde man mit neuen Charakteren konfrontiert, die zum Teil ziemlich kompliziert dargestellt wurden. Glücklicherweise durfte ich das Buch im Zuge einer Vorableserunde lesen und meine Verwirrung konnte dank netter Mitleser einigermaßen beseitigt werden. Trotz all dieser anfänglichen Schwierigkeiten kam ich im Laufe des Buches immer besser in die Geschichte hinein und konnte endlich den tollen Schreibstil von Ethan Cross genießen. Zwar wirkt dieser zuweilen etwas holprig, was aber durchaus auch an der Übersetzung liegen kann. Am meisten haben mich die Passagen mit Ackermann jr. und auch die Tagebucheinträge von Judas mitgerissen. Durch diese kleinen "Ausflüge" in die Psyche des Täters und des Protagonisten wurde die Spannung immer auf ein Maximum gehalten. Auch durch die vielen Charaktere und deren Wechsel wurde das Buch nie eintönig und man hat ständig neue Erkenntnisse erlangt, zugleich wurden auch immer wieder neue Fragen geschaffen. Für mich waren Marcus und seine Kollegin und Lebensgefährtin Maggie am schwierigsten zu packen. Zum Teil kamen sie mir einfach kalt und unsympathisch rüber, was natürlich auch daran liegen kann, dass ich die vorherigen Bücher nicht kenne und somit Marcus und Maggie für mich auch sehr schwer zu greifen sind. Nichtsdestotrotz sind die Protagonisten charakteristisch super herausgearbeitet und beschrieben. Außerdem überrasch Ethan Cross den Leser immer wieder mit neuen unvorhergesehenen Wendungen. So wird das miträseln und mitraten nie Langweilig und man ändert wirklich mehr als seinen Tätertipp. Alles in Allem ist das Buch nach den anfänglichen Schwierigkeiten wirklich noch überaus spannend und unvorhersehbar geworden, somit freue ich mich jetzt schon darauf, die verpassten Vorgänger der Reihe nachzuholen und fiebere auch schon dem nächsten Band der Reihe entgegen!
Die Sünden der Väter
von leseratte1310 - 13.11.2016
Die Strafanstalt Foxbury Correctional Treatment Facility in Arizona soll ein Vorzeigeprojekt werden und ihr Leiter Scott Powell ist davon überzeugt, dass es funktionieren wird mit wenig Personal und viel Technikeinsatz zu garantieren, dass die Insassen dort bleiben, wo sie hingehören. Doch schon bald wird er eines Besseren belehrt. Einer seiner Wärter erschießt mehrere Menschen innerhalb des Geländes. Warum er dies getan hat, will er nicht sagen. Die Shepherd Organization wird eingeschaltet und Marcus Williams leitet die Ermittlung. Die Befragung des Wärters bringt ihn nicht weiter und kurz darauf ist Ray tot. Doch er hat etwas in seinem Körper, das eine erste Spur ist. Der Psychopath Judas verfolgt einen ausgefuchsten Plan und scheint dem Ermittlerteam immer einen Schritt voraus zu sein. Also muss jemand in die Anstalt eingeschleust werden, der ebenfalls genial ist. Wer bietet sich da besser an als Francis Ackermann jr., ein berüchtigter Serienkiller, der für die Öffentlichkeit gestorben ist. In Wirklichkeit sitzt er in einem Hochsicherheitsgefängnis. Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen und sehr bedauert, dass ich die drei Vorgängerbände nicht kenne. Francis wurde von seinem Vater zu dem gemacht, was er dann geworden ist, nämlich ein Serienkiller. Aber auch sein Großvater hat schon Angst und Schrecken verbreitet. Marcus ist sein Bruder, der allerdings bei Pflegeeltern aufgewachsen ist. Doch auch er bekam die Grausamkeit der Familie zu spüren. Auch Maggie, Freundin und Kollegin von Marcus, hat schon früh Schlimmes erlebt und dieses Trauma nicht verwunden. Die Familienbande zwischen Francis und Marcus sind trotz allem eng, so dass Francis unter großen Mühen sich zurückhält und nicht mehr tötet, wie er es seinem Bruder versprochen hat. Leid tut mir Dylan, der Sohn von Marcus, der auch schon Opfer der Familie war. Ich hoffe, dass er die Hilfe und Beachtung findet, die er braucht, damit aus ihm ein unbeschwerter und normaler Junge wird. Kann einem ein psychopathischer Killer sympathisch sein? Ich muss gestehen, dass ich Francis mochte. Sein analytisches Denkvermögen ist enorm. Er plant weit im Voraus und sieht vieles, was andere nicht sehen. Dabei hat er viel Humor. Seine Dialoge mit Maggie waren einfach toll. Mit Maggie konnte ich nichts anfangen. Sie war mir zu Selbstbezogen und ihre Alleingänge sind auch nicht förderlich für die Ermittlungen. Dann aber gibt es da den Gegenspieler Judas, der ebenfalls genial ist. Auch bei ihm ist das Handeln des Vaters ausschlaggebend für seine Entwicklung. Seine Vorgeschichte lernen wir Stück für Stück aus Tagebucheinträgen kennen, die immer wieder eingeschoben werden in die Geschichte. Er manipuliert Menschen, erpresst und droht, um seine Ziele zu erreichen, dabei bedeuten ihm Menschenleben nichts. Es sind viele, die bei diesem Spiel mitmachen und es fiel mir anfangs schwer, sie auseinander zu halten. So wirklich ganz sympathisch ist eigentlich niemand, aber die Gefolgschaft von Judas ist auf vielfältige Art unangenehm und grausam, so dass sich froh bin, dass mir keiner von ihnen jemals über den Weg laufen kann. Auch wenn mir manche Einzelheit nicht so wirklich logisch erschienen oder auch Motive nicht unbedingt nachvollziehbar, so hat mich dieses spannende Buch doch sehr gut unterhalten. Es hat Lust darauf gemacht, auch die anderen Bände zu lesen, um die komplexen Figuren besser kennenzulernen. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und am Ende wird es sogar richtig dramatisch und eine dicke Überraschung gibt es auch noch. Brutal, spannend, temporeich und fesselnd.
Mein Leseeindruck
von Chattys Bücherblog - 13.11.2016
Ich muss zugeben, anfangs war ich schon ziemlich verwirrt und wollte auch das Buch mehrfach zur Seite legen. Die zahlreichen Handlungsstränge, die zwar allesamt sehr interessant waren, aber aufgrund der Menge für mich, als Einsteiger in die Serie, sehr unübersichtlich wirkten. Nachdem ich mir einen kleinen Zettel mit den entsprechenden Namen und Verhältnis zu einander neben das Buch gelegt hatte, wurde es allmählich besser und ich konnte der Story ohne weitere Probleme folgen. Ab und zu stockte jedoch wieder mein Lesefluß, da einige Übersetzungsfehler vorhanden waren. z.B. höchstselbst, statt höchstpersönlich. Aber schnell hatte ich herausgefunden, dass Ackerman Junior, ein sehr gewieftes Schlitzohr ist. Ein undurchschaubarer und cleverer Serienmörder, jedoch in der Person sehr an Hannibal Lecter von Das Schweigen der Lämmer erinnert. Einige Handlungen kamen mir wie in einem Deja vú vor. Ob der Autor wohl zuoft diesen Film gesehen hatte. Auch die Polizistin erinnerte mich dann und wann an Clarice Starling. Jedoch ist Ackerman Junior in diesem Band nur Randgeschehen. Hauptsächlich geht es um die krankhaften Gedanken des Dmitri Zolitov, alias der Judas-Killer. Um alles deutlicher zu machen, wurden dessen Tagebucheinträge kursiv gedruckt. Sie vermitteln dein Eindruck einen Mann vor sich zu haben, dem die Kindheit genommen wurde. Gewalt und Liebesentzug waren an der Tagesordnung, so dass es eigentlich kein Wunder ist, welchen Weg er eingeschlagen hat. Der Autor bedient sich einer sehr einfachen Sprache, die hin und wieder mit Fachbegriffen wie z.B. die unterschiedlichen Waffenarten und -typen unterbrochen wurde. Diese waren mir etwas zu speziell, zumal sie nur am Rande erwähnt wurden, ohne näher darauf einzugehen. Ich habe mich hier gefragt, weshalb der Autor soviel Wert darauf legt, dass der Lesen den Waffentyp kennt. Ist das nicht für die Tötung egal? Tot ist tot, egal mit welchem Geschoss. Fazit: Wer den Film Das Schweigen der Lämmer gesehen hat, wird sehr viele Parallelen wieder erkennen. Ob das gut oder schlecht ist, mag ich nicht zu beurteilen. Es war für mich jedoch nichts neues und hat deshalb die Spannung etwas betrübt. Die Story selbst ist nicht schlecht, aber leider auch nicht herausragend. Kurzum, ich hatte mich mehr versprochen.
Willst du keine Feinde haben, mach sie dir zum Freund
von LadyIceTea - 12.11.2016
Ein weiterer Fall unserer Shepheard-Ermittler führt uns in das Hochsicherheitsgefängnis Foxbury. Ein hochentwickeltes Sicherheitssystem namens "Saint Nick" überwacht ständig die Gefangenen und hält sie mit elektronischen Arm- und Fußfesseln in Schach. Als plötzlich ein Wärter Amok läuft und mehrere Häftlinge erschießt, werden Marcus und sein Team eingeschaltet. Doch auch Ackermann ist mit von der Partie. Er wird als Häftling eingeschleust um Informationen aus erster Hand zu erfahren. Was keiner ahnt, der Killer hinter diesen Anschlägen trägt den Namen Judas und er hat weit mehr geplant, als nur den Mord an ein paar Gefangenen. Ich habe die vier Bände jetzt in kürzester Zeit hintereinander gelesen und bin zu einem wirklichen Fan der Reihe geworden. Ich liebe die Covergestaltung der Bücher. Sie ist einzigartig und macht auch im Regal einen guten Eindruck. Dazu gefällt mir der Schreibstil von Ethan Cross unheimlich gut. Er drückt sich in jeder Situation sehr gewählt aus und schafft es, die Formulierungen der Personen an ihre Rolle und ihren Charakter anzupassen. Z.B. Ackermanns Monologe sprechen von seinem Genie und übermitteln genau die richtige Mischung aus unheimlicher Intelligenz und Wahnsinn. Aber auch die seelischen Belastungen der Ermittler bringt er immer wieder greifbar und gut zur Geltung. Cross schafft in jedem Band neue Charaktere, die entweder so krank sind, dass man sich unweigerlich fragt, ob es solche Monster wirklich gibt oder mit denen man irgendwie sympathisiert. Ob diese auch sympathisch bleiben, verspricht Cross natürlich nie. Auch schafft er es, einst liebgewonnene Charaktere etwas wegzustoßen und dafür Personen ins Rampenlicht zu ziehen, von denen man nie gedacht hätte, dass man sie mögen würde. Beispiel, Maggie und Ackermann. Maggie war mir im letzten Band sehr sympathisch. Ich mag die Beziehung zwischen ihr und Marcus. Ich finde, dadurch werden die Ermittler alle menschlicher. In diesem Band war sie leider gar nicht mehr so sympathisch. Sie war aufbrausend, zickig und unvernünftig. Diese Umstände wurden zwar erklärt und dem Leser nähergebracht aber der Versuch, sie am Ende wieder die alte Maggie werden zu lassen hat nicht so ganz geklappt. Dafür hat Ackermann mich wieder überrascht. In den ersten beiden Bänden ist er der unverbesserliche Psycho. Jemand, den man einfach nur wegsperren möchte. Nun in Band drei und vier, wird plötzlich zu einem Charakter ohne den ich die Reihe gar nicht lesen wollen würde. Ackermann ist auf seine verrückte Art lustig, er ist verdammt intelligent und dabei immer noch wahnsinnig. Aber er versucht sich für seinen Bruder und seine verquere Familienansicht zu ändern und sein Rudel zu schützen. Er hilft der Shepheard-Organisation aber eben auf seine eigene Art und Weise. Ohne Ackermann und seine unvergleichlich wahnsinnige Art, wären die Bücher für mich nicht solche Pageturner. Obwohl auch dieser Fall sehr spannend geschrieben ist. Ich habe bis zum Ende mitgerätselt und wusste oft nicht, woran ich bin und wer jetzt richtig und wer falsch spielt. Wieder hat Cross mich mit in die Dunkelheit gezogen, ohne mir vorher zu verraten wo der Lichtschalter ist. Ein für mich gelungenes Buch.
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