Der Angstmann

Kriminalroman.
Taschenbuch
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Wie viel ist ein Menschenleben wert, wenn die Welt in Trümmern liegt? Der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller - jetzt im Taschenbuch.
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Produktdetails

Titel: Der Angstmann
Autor/en: Frank Goldammer

ISBN: 3423216964
EAN: 9783423216968
Kriminalroman.
dtv Verlagsgesellschaft

8. September 2017 - kartoniert - 333 Seiten

Beschreibung

Ein fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs
Dresden im November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den immer bedrohlicher werdenden Kriegsumständen - da wird die grausam zugerichtete Leiche einer Krankenschwester gefunden. Schnell heißt es: Das war der Angstmann, der nachts durch die Stadt schleicht. Kriminalinspektor Max Heller hat bei der fieberhaften Suche nach dem Täter mit dem Kriegschaos zu kämpfen - aber auch mit seinem linientreuen Vorgesetzten. Und die Hoffnung, der Frauenmörder sei bei dem katastrophalen Bombenangriff im Februar 1945 umgekommen, zerschlägt sich.

Trailer

Portrait

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit >Der Angstmann<, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

Pressestimmen

"Ein spannender, dramatischer Thriller, fesselnd erzählt."
Morgenpost 19.03.2020

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Ein richtig spannender und fesselnder Krimi!
von Beate Leinweber-Buchhandlung Hugendubel in Leipzig - Hugendubel Buchhandlung Leipzig Petersstr. - 17.01.2019
Dresden, im Kriegswinter 1944/45: Während die Alliierten immer weiter auf dem Vormarsch sind und die deutsche Wehrmacht auf dem Rückzug, die Menschen einerseits über den Einsatz einer neuen, einer ="Wunderwaffe" = munkeln und dennoch hinter vorgehaltener Hand über das baldige Ende des Krieges tuscheln, die Nazi-Führung immer noch ihre Durchhalteparolen plärrt, während immer mehr Städte in Schutt und Asche bombardiert werden, die Menschen Todesängste in den endlosen Nächte in ihren Kellern und in den öffentlichen Schutzräumen auszustehen haben und man nicht mehr weiß, wen man überhaupt noch trauen kann, die Lebensmittelvorräte und Heizmittel immer knapper werden und die verheerenden Verluste an den Fronten sich nicht mehr verbergen lassen, die Stadt Dresden jedoch bisher immer noch weitesgehend verschont geblieben, aber brechend voll von unzähligen Flüchtlingen ist, wird Kriminalinspektor Max Heller, 1915 -im letzten Krieg- schwerstverwundet, zu einem Tatort in einem Bootshaus an der Elbe gerufen. Eine Frau ist auf bestialische Weise ermordet worden, Heller, ein langjähriger und erfahrener Kriminalist, ist entsetzt und fassungslos über die unfassbare Brutalität, mit der der Täter vorgegangen ist und er ist sich sicher: Nur ein Verrückter, jemand, der Spaß am Töten hat und sich am Leid seiner Opfer ergötzt, kann diese schreckliche Tat begangen haben. Wenig hilfreich für ihn sind aber die Gerüchte, die unter der verängstigten Bevölkerung die Runde machen, und die er als Ammenmärchen abtut, dass ="Der Angstmann"= des nachts auf Dresdens verdunkelten Straßen umherschleiche, man habe ihn sogar kichern und unartikulierte Tiergeräusche ausstoßen hören. Als es jedoch nicht bei dem einem Mord bleibt und Heller immer noch ohne heiße Spur im Dunklen tappt, muss sich Heller schließlich eingestehen, dass doch irgendetwas an der Geschichte um den geheimnisvollen ="Angstmann"= dran sein muss- die alles entscheidende Frage ist: Wer steckt tatsächlich hinter den Morden? Und hat er die schweren Bombardements, die am 13.02.1945 Dresden völlig zerstören, überlebt? Als es keine weiteren Mordopfer gibt, atmet Heller auf, aber im Mai 1945 schlägt der Täter erneut zu... ------Mit seinem ="Angstmann" =(gleichzeitig Teil 1 einer Romanreihe um den Kriminalinspektor Max Heller, in Dresden in der Nachkriegszeit handelnd) hat Frank Goldammer einen spannenden, unheimlichen, stellenweise haarsträubenden Kriminalroman geschrieben, in dem sich das Unheilvolle langsam aufbaut, um sich dann in einem finalen Showdown zu entladen, der mich von Anfang an in seinen Bann schlug, und der gleichzeitig ein detailreiches Sitten-Zeit-Portrait innehat. Ganz besonders interessant fand ich auch die Beschreibungen der Lebensumstände der damaligen Zeit und die aus Hellers Arbeitsalltag. Frank Goldammers Darstellung über die Zerstörung Dresdens und Hellers Irrweg durch die Ruinen seiner zerstörten Stadt, seine Verzweiflung und Hilflosigkeit (stellvertretend für unzählige Menschenschicksale der damaligen schrecklichen Zeit) wirkte auf mich richtig beklemmend und authentisch. ="Der Angstmann"= ist ein richtig guter Krimi, flüssig geschrieben, bei dem man unbedingt wissen will und wissen muss, wie er endet! Volle 5 Sterne!
Tobias M.
von Tobias M. - Hugendubel Buchhandlung Dresden Webergasse - 22.10.2018
Dem Dresdner Autor gelingt mit diesem Buch ein unglaublich packender Thriller, historisch fundiert und erstaunlich nachvollziehbar. Neben der beklemmend gruseligen Atmosphäre der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs in Dresden, in denen der Ermittler Max Heller versucht, eine grausige Mordserie aufzuklären, ist es vor allem die Schilderung der Bombennacht vom 13. Februar 1945, die dieses Buch so außergewöhnlich macht.
Hedda Freier
Der erste Fall für Max Heller
von Hedda Freier - Hugendubel Buchhandlung Flensburg Holm - 08.09.2017
Dresden 1944: In den Zeiten des letzten Kriegswinters ist Kriminalinspektor Max Heller einem brutalen Frauenmörder auf der Spur. Nach einem Bombenangriff im Februar 1945 scheint der Mörder ums Leben gekommen zu sein. Doch dann wird eine weitere Frauenleiche gefunden. Der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller ist beides: Ein historischer Roman und ein spannender Krimi. Nicht nur immer wiederkehrenden Bombenangriffe und die Sorge um seine Frau machen ihm zu schaffen, er muss sich auch immer wieder gegen seinen Vorgesetzten behaupten. Doch er gibt nicht auf und das zu einer Zeit, in der man nie wusste, wem man trauen konnte und wem nicht. Diese Stimmung und die spannende Krimihandlung haben mir sehr gut gefallen. Frank Goldammer hat mit Max Heller einen sehr sympathischen Kriminalinspektor geschaffen.
Bewertungen unserer Kunden
Frauenmorde zum Kriegsende in Dresden
von Rolands Bücherblog - 17.02.2019
Der Angstmann ist der erste Band aus der Max-Heller-Reihe von Frank Goldammer. Es sind die letzten Monate vor Ende des zweiten Weltkrieges. Max Heller, Kommissar in Dresden, bekommt es mit dem grausamen Mord an einer Krankenschwester zu tun. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Sein Vorgesetzter Obersturmbannführer Krepp will den Fall schnell abhaken, doch dann geschehen weitere brutale Morde. Der Angstmann , so wird im Volksmund der Täter bezeichnet, treibt weiter sein Unwesen. Als Max Heller fast den vermeintlichen Täter fasst, bricht der Bombenhagel über Dresden herein. Als nach Kriegsende die Russen in Dresden sind, findet man eine weitere schrecklich zugerichtete Frauenleiche. Hat der Angstmann die Bombennacht überlebt? Frank Goldammer gelingt mit diesem Buch eine sehr gute Kombination des Kriminalfall und den damaligen historischen Geschehnissen in Dresden. Sicherlich ist nicht alles historisch fundiert, aber dies macht überhaupt nichts. Die Lebensumstände damals, sowie die Person Max Heller, sind für mich gut dargestellt und die Geschichte konnte ich flüssig lesen. Die ganze Atmosphäre der Zeit damals fängt einen als Leser ein. Für mich ein guter Einstieg in diese Reihe, bei der ich sicherlich die Folgebände auch lesen werde.
Einfach nur gut
von Literaturlounge.eu - 10.12.2018
Man stelle sich einfach mal vor, es ist 1944 in Dresden. Die Ostfront und Westfront sind am bröckeln oder schon zusammengebrochen. Die Amerikaner und Engländer bombardieren zunehmend auch Dresden. Die Polizei wird immer weniger, da die Männer an der Front gebraucht werden, weil die Russen ständig näher kommen. Das alleine ist ja bereits eine Geschichte wert, aber dies gibt es ja schon etliche Male. Hier liefert die Historie einen bewegenden Hintergrund für den Kriminalinspektor Max Heller. Ein Mann, der schon 1915 einen Krieg miterlebt hat und dort in einem Schützengraben lag. Der dabei eine Kriegsverletzung erlitten hat und deswegen nun nicht eingezogen wird, der aber auch immer wieder an den Schützengraben denkt und an das Gas, welches über den Schützengraben hinwegwehte und auch eindrang. Dies passiert aber immer wieder in kleinen Dosen. Es ist also nicht gerade so, dass man sagt: Oh Gott, schon wieder ein Kriminalinspektor, der einen Schaden hat. Max Heller ist eher ein Kriminalinspektor mit einem übersteigerten Gerechtigkeitsempfinden, der nicht in die NSDAP, SS oder SA eingetreten ist, sondern der versucht sich so im nationalsozialistischen Deutschland durchzuschlagen. Ihm gegenüber steht sein Vorgesetzter Rudolf Klepp. Einer, der noch immer an den "Endsieg" glaubt, und dann doch in der Bombennacht am 13. Februar 1945 verschwindet. Genau während dieser Zeit macht der Angstmann die Straßen Dresdens unsicher. Als wäre der Krieg nicht schon schlimm genug! Dieser Angstmann gibt komische Laute von sich und er häutet die Frauen so, dass sie dabei noch am Leben sind. So etwas spricht sich natürlich sehr schnell in der Stadt rum und verbreitet zusätzlich zu den ständigen Bombenangriffen noch mehr Angst. Nach der Bombennacht vom 13. Februar 1945 ist erstmal Ruhe und man hat das Gefühl derjenige, der diese Morde begangen hat, ist in dieser Nacht von den Bomben erwischt worden. Aber zum Kriegsende hin fängt es wieder an und es kommen weitere Morde hinzu. Es ist ein Krimi, der einen mitreißt, man bekommt unweigerlich ein Gefühl für das Leben in Dresden in der Zeit von Dezember 1944 - Mai 1945. Man riecht teilweise die Bomben, das Feuer und spürt die Angst und die Probleme, welche es in Dresden zu dieser Zeit gegeben hat. Dies ist wesentlich eindringender, als wenn man sich eine Dokumentation im Fernsehe ansieht. Das was Herr Goldammer in diesem Buch in mir hervorgerufen hat, ist eigentlich nicht fassbar. Er schafft es, dass die Angst vor den Bomben greifbar ist, es ist auch so, dass man versteht warum der Angstmann Dresden in Atem hält, auch wenn man eigentlich andere Sorgen hat. Es ist aber auch eine Geschichte um einen Polizisten, der sich in meinen Augen nicht verbiegen lässt - weder von den Nazis noch von den Russen. Er bleibt seinem Empfinden und seiner Richtung treu. Er versucht aus dem Mangel, der auch bei der Polizei herrschte, das Beste zu machen, pflegt seine Freundschaften und passt auf die Menschen auf, die ihm umgeben, soweit er es kann. Sicher er ist nicht perfekt. Wer ist das schon? Er hat seine Ängste und die kommen immer wieder zu Tage, genauso wie er lieber einmal wegsieht, da er weiß, dass es ansonsten für ihn zu gefährlich wird. Aber gerade dies macht diesen Krimi so lesenswert, da man immer wieder das Gefühl hat, das ist so ein normaler Mensch - kein Supermann, aber auch keiner, der sich verbiegen lässt. Die einzige Frage, welche ich mir nun schon seit Stunden stelle, ist: Wie will der Autor diese Figur weiter auf Verbrecherjagd gehen lassen. Wie will der Autor die Latte, welche er da gesetzt hat noch mal mit dem gleichen Kriminalinspektor überspringen? Ich bin gespannt, darf aber jedem, der Geschichte und einen Menschen mit Ecken und Kanten mag, diesen Kriminalinspektor ans Herz legen. Ich hoffe und denke, dass es noch einige Krimis mit Max Heller geben wird, aber ich weiß nicht, wie Frank Goldammer dies noch mal Toppen will.
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