Auch wenn der große Aha-Moment ausblieb, hatte ich viel Spaß beim Lesen.
Inhalt: Millie tritt bei Nina und Andrew Winchester eine Stelle als Hausmädchen an. Für sie ist es die Chance auf einen Neuanfang. Doch schon bald macht Nina ihr das Leben zur Hölle und beginnt ein perfides Spiel. Aber wer spielt hier eigentlich mit wem?Mein Leseeindruck: Dieses Buch lag Monat für Monat auf meinem SuB, während gleichzeitig immer mehr Bücher von Freida McFadden erschienen. Nun habe ich es endlich gelesen. Zu diesem Thriller wurde bereits unheimlich viel geschrieben, deshalb kann ich wahrscheinlich kaum noch etwas Neues beitragen. Eines muss man Freida McFadden aber definitiv lassen: Ihr Schreibstil ist unglaublich flüssig und zugänglich. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch innerhalb eines Tages beendet.Besonders interessant fand ich Millie und Nina. Beide sind vielschichtige Figuren und alles andere als Unschuldslämmer. Während des Lesens hatte ich ständig das Gefühl, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint, und dass man dem Offensichtlichen keinesfalls trauen sollte. Gerade dieses ständige Hinterfragen der Charaktere hat für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht.Bei der Handlung hatte ich dagegen ein kleines Ernüchterungs-Problem. Ich hatte auf den großen, spektakulären Plot Twist gewartet, für den Freida McFadden so oft gelobt wird. Doch leider trat am Ende genau das ein, was ich von Anfang an vermutet hatte. Dadurch blieb der große Überraschungsmoment für mich aus. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich inzwischen schon zu viele Thriller rund um diese Thematik gelesen habe.Fazit: Ein großartiger Schreibstil, der das Buch zu einem echten Pageturner macht. Auch wenn der große Aha-Moment ausblieb, hatte ich viel Spaß beim Lesen. Deshalb werde ich sicher noch weitere Bücher der Autorin lesen.