Wann wart ihr das letzte Mal die halbe Nacht wach, um ein Buch zu beenden?
Wann habt ihr zuletzt ein Buch innerhalb eines Tages beendet?
Wann konntet ihr zuletzt beim Lesen nicht einmal auf die Toilette gehen, weil es einfach zu spannend war?
Bei mir ist es schon eine ganze Zeit her, seit mir ein Buch untergekommen ist, bei dem ich alle diese Fragen mit Ja, hätte beantworten können.
Doch nun war es endlich soweit: Ja, genau so ging es mir mit Wenn sie wüsste von Freida McFadden.
Ich habe abends mit dem Buch begonnen und stundenlang durchgelesen.
Kein Blick auf die Uhr, keine Betrachtung der Seitenzahlen, um zu prüfen, wie viel noch kommt nichts, ich habe einfach nur gelesen.
Die Handlung ist durchweg spannend und atemraubend.
Tatsächlich dauert es einige Seiten, bis die Geschichte actionreich wird, doch Freida McFadden hat es trotzdem geschafft, dass ich mich nicht einmal gefragt habe: Wann passiert endlich mal etwas?.
Sie hält den Leser mit vielen offenen Fragen, subtilen Hinweisen, gruseligen Andeutungen und einem lebendigen Kopfkino in Atem.
Während des Lesens war in meinem Kopf unaufhörlich etwas los. Mein Verstand hat ein düsteres Szenario nach dem anderen ausgemalt.
Das Ende des Romans hätte ich mir in keinem meiner vielen Gedankenspiele vorstellen können.
Es fühlte sich an, als würde Freida McFadden mir laufend die Karotte vor die Nase halten und sie im entscheidenden Moment wieder wegziehen.
Sobald Teil II startet, können nach und nach die einzelnen Puzzleteile zusammengesetzt werden, und man hat eine grobe Ahnung davon, wie sich die Handlung weiterentwickelt doch das schmälert keinesfalls den Höhepunkt der Geschichte.
Wenn sie wüsste ist dem Hype zu 100 % gerecht geworden.
Die Kinotickets für den 16.01.2026 sind schon gebucht.