Einfach eine tolle Geschichte!!
Das Cover passt mit den Palmen sowie dem Gespräch mit dem Tempelritter auf jeden Fall zum Inhalt der Geschichte.Nathan ist ein sehr sympathischer Mann - weltoffen, intelligent etc. Daja ist mir sehr unsympathisch, eine Klatschtante - wobei mich hier wundert, dass sie sich nicht schon früher genötigt gefühlt hat, Sachen weiterzusagen. Recha ist sympathisch, denn man merkt hier Nathans Erziehung zur Weltoffenheit etc. Der Tempelritter ist ein sehr interessanter Charakter, auch schwer einzuschätzen, aber er macht hier bestimmt die größte Wandlung durch und ich mag es in Geschichten immer, wenn Charaktere sich weiterentwickeln. Saladin scheint leicht beeinflussbar und nicht sehr intelligent, was ihn mir grundsätzlich erst einmal nicht sympathisch macht, im Gegensatz zu seiner Schwester.Es war einfach interessant, jedes Gespräch von Nathan mitzuverfolgen, da man bzw. sein Gegenüber immer etwas dazugelernt hat bzw. einem die Augen geöffnet hat. Die bekannte Ringparabel und das Setting rundherum, um Saladins Frage nach der "besten" Religion zu beantworten ist natürlich spannend und gibt Nathans Haltung wieder, zeigt seine Weltoffenheit.Natürlich wirkt die ganze Auflösung schon sehr konstruiert, aber das hat mich nicht negativ beeinflusst, da das Denken über die Religionen für mich hier der Hauptpunkt war.