In Die Freiheit der Libelle begibt sich Maria auf die Suche nach ihrem verstorbenen Vater, über den ihre Mutter jahrelang geschwiegen hat. Alte Briefe führen sie in ein Südtiroler Bergdorf, wo sie auf eine Vergangenheit stößt, die von Geheimnissen, Schuld und schmerzhaften Erinnerungen geprägt ist. Während Maria immer tiefer in die Geschichte ihrer Familie eintaucht, muss sie sich nicht nur der Vergangenheit, sondern auch ihren eigenen Fragen stellen.
Helene Mathà hat mich mit der besonderen Atmosphäre und den liebevoll gezeichneten Figuren überzeugt. Die Geschichte verbindet eine spannende Spurensuche mit Südtiroler Geschichte und lässt dabei immer wieder neue Fragen entstehen.
Besonders Maria ist mir ans Herz gewachsen. Ihre Suche nach der Wahrheit ist spannend, emotional und führt sie nicht nur in die Vergangenheit, sondern verändert auch ihren Blick auf ihre Familie.
Mir hat gefallen, dass der Roman Geheimnisse nicht einfach auflöst, sondern zeigt, wie sehr vergangene Ereignisse Menschen und Beziehungen über Generationen hinweg prägen können. Die Mischung aus Spannung, Familiengeschichte und einer wunderschönen Landschaft macht das Buch zu einer besonderen Leseerfahrung.