
Künstliche Intelligenz ist nicht einfach eine Innovation, die disruptiv über uns herinbricht, sie ist vielmehr ein gesellschaftliches und kulturelles Phänomen mit Vorgeschichte. Aktuelle Debatten über KI greifen auf eine lange Tradition von Vorstellungen über künstliche Menschen, intelligente Maschinen und technische Autonomie zurück. Die Diskurse schwanken dabei zwischen Angst und Faszination sowie Bedrohung und Nützlichkeit. Trotz - oder wegen - der kulturellen Vorbereitung irritiert der Eintritt technologischer Autonomie in die Gesellschaft. Die Beiträger*innen analysieren diese Irritationen aus der Perspektive der Soziologie und Kulturwissenschaften und loten ihre Bedeutung für Politik, Militär, Kommunikation und Medien aus.
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