Hella ist Apothekerin und führt ein unscheinbares Leben. Sie hat ein paar Beziehungen, will eine Doktorarbeit schreiben und sehnt sich nach einem erfüllten Leben. Als sie den jungen Levin trifft, verliebt sie sich Hals über Kopf, bemuttert ihn, hilft ihm aus Notlagen, immer in der Hoffnung, dass er sie heiratet und mit ihr eine Familie gründet. Ungewollt bekommt sie Hilfe von seinem Großvater und muss als Apothekerin nur etwas nachhelfen.Das Buch ist schon von 1994 und ich bin erst durch einen Fund im Bücherschrank jetzt dazu gekommen es zu lesen. Man hat so gut wie nie das Gefühl, dass das Werk schon über 30 Jahre alt ist. Es ist von schwarzem Humor geprägt und lässt sich dadurch sehr angenehm lesen. Auch die Thematik, dass eine Frau einen jüngeren Mann hat, finde ich gut (war es in dieser Zeit noch "unschicklich"?) und fühle mich abgeholt. Ein Roman, den man heutzutage auch noch sehr gut lesen kann!