Ein nicht unrealistischer Blick in die Zukunft mit mystischem Hauch, gepackt in einen schrägen Roadtrip mit fein gezeichneten Charakteren.
Eines der Bücher, bei denen die Stimmung so schön greifbar ist und mir ein wohliges Leseerlebnis beschert hat. Die Themen sind durchaus ernst, das beschriebene Jahr 2041 könnte uns so oder ähnlich unerfreulich passieren. Dennoch hat Jasmin Schreiber auch viel Witz in die Geschichte gebracht und ich wäre gerne noch sehr viel länger mit Tante Auguste und HP14 auf biologische Exkurse und Entdeckungsreise gegangen. Das eher offene Ende fand ich passend, alles andere hätte für mich die mystischen Anklänge vielleicht kaputt gemacht, die sehr zur der außergewöhnlichen Gesamtstimmung beigetragen haben. Im Ende liegt nämlich auch eine Hoffnung darauf, dass Veränderungen möglich sind und im Verborgenen ohnehin schon immer wirken.Insgesamt ein kleiner Leseschatz, das erste Buch von Jasmin Schreiber für mich, aber sicherlich nicht das letzte.