Kulinarischer Reiseführer durch die Bretagne, Geschichtsdoku und spannender Kriminalroman ¿ dieses Buch vereint alles!
Die Glenan - Inseln, ein Archipel vor der bretonischen Küste - bilden die Kulisse des zweiten Bandes der Kommissar Dupin Reihe. Dort wurden drei Tote angespült, welche scheinbar einem Segelunfall zum Opfer gefallen sind. Doch Dupin hat Zweifel an der Unfalltheorie und wird durch die Ergebnisse der Autopsie bestätigt, die drei Männer sind einem heimtückischen Mordanschlag zum Opfer gefallen. Und es sind lokale Größen, die hier ermordet wurden und sie haben sich in der Vergangenheit viele Feinde gemacht. Für Kommissar Dupin und die Polizei wird der Fall immer ausufernder und jede neue Spur bringt zusätzliche Motive ans Licht, sowohl im persönlichen - wie auch im geschäftlichen Umfeld der Opfer. Die Lösung des Falles - einhergehend mit den recht eigenwilligen Methoden Dupins bilden jedoch nur den Rahmen für weitschweifende Auslassungen zur bretonischen Küche, lokalen Spezialitäten, Mythen und Sagen der Bretagne, ihrer geschichtliche Entwicklung und landschaftlichen Einzigartigkeit. Seitenlang lässt sich der Autor zum zauberhaften Wechselspiel von Licht und Wasser, Wellen und Wolken oder Wind und Gräsern aus. Die einfache Küche löst orgiastische Geschmackserlebnisse aus und kein Reiseführer vermag so viel Begeisterung für die Landschaft zu verbreiten wie dieses Buch. Hier geht regional eindeutig vor Krimi - aber die Begeisterung ist ansteckend und die Handlung spannend und voller überraschender Wendungen - von mir gibt's eine klare Leseempfehlung und einen Cafe für den Kommissar.