
Wie weit darf eine Gesellschaft gehen, um Mütter zu "guten" Müttern zu machen?
Frida ist überfordert. Ihr Baby Harriet schreit unaufhörlich, und die alleinerziehende Mutter sehnt sich nur nach einer halben Stunde Ruhe und ein wenig Zeit für sich. Als sie Harriet eines Tages für eine Stunde allein zu Hause lässt, ruft ein Nachbar die Polizei. Für Frida beginnt ein Albtraum: Sie verliert das Sorgerecht und wird in eine sogenannte Besserungsanstalt eingewiesen.
Im "Institut für gute Mütter" soll sie lernen, was es heißt, eine gute Mutter zu sein. Mithilfe einer KI-Puppe, unter totaler Überwachung und mit unmenschlichen Strafen wird jeder ihrer Schritte kontrolliert. Ein Jahr lang muss Frida beweisen, dass sie das Recht verdient, für ihr eigenes Kind zu sorgen.
Dieser eindringliche dystopische Roman stellt unbequeme Fragen über Mutterschaft, Schuld und gesellschaftliche Erwartungen. Wie viel Kontrolle ist erlaubt? Wer entscheidet, was eine gute Mutter ausmacht? Und was geschieht, wenn menschliche Erschöpfung nicht als Hilferuf, sondern als Vergehen behandelt wird?
»Empörend aktuell« The New York Times Review
»Ein bemerkenswerter, mitreißender Roman« Vogue
»Wer diesen dystopischen Antibildungsroman gelesen hat, wird nie wieder schlecht über Mütter sprechen oder ihnen ungefragt Erziehungstipps geben. Ein furioses Debüt. « Welt am Sonntag