In Sommerwind in den Highlands ist die Protagonistin eine Autorin und ich überlege, wieviel von Julia K. Rodeit in der fiktiven Person steckt.
Ella Sommerfeld hat die Nase voll. Eigentlich liebt sie ihren Beruf, aber Verlage und Lektoren bestimmen zusehends darüber, was sie schreiben soll, weshalb sie die Lust am Schreiben verloren hat.
Um ihre Schreib-Blockade vor ihrer Agentin zu verbergen, übernimmt Ella kurzerhand die Leitung eines Schreibretreats in Schottland. Dort verdreht ihr allerdings nicht ein attraktiver Highlander, sondern ein Schüler ihres Seminars den Kopf. Aber Patrick ist nicht der, der er vorgibt zu sein und während wir Leser uns heimlich ins Fäustchen lachen, weil wir natürlich mehr wissen, beobachten wir amüsiert, wie Ella und Patrick sich langsam näherkommen.
Mit dem Hausherrn der schottischen Burg bekomme ich dann doch noch meinen Highlander, den ich auch gerne mal in seiner Bibliothek besuchen würde.
Ich bekomme Einblicke in das Buchgeschäft, die unterschiedlichen Erwartungshaltungen von Autoren und Verlagen und genieße den Aufenthalt auf der Burg inklusive überraschend leckerem Essen.
Die Autorin hat es wieder geschafft, dass ich Teil der Geschichte werde und am liebsten noch länger in den Highlands verweilt wäre.
Eine kurzweilige Geschichte mit sympathischen Protagonisten, die ich sehr gerne weiterempfehle.