Schließt emotional gar nicht an den ersten Teil an und ist einfach nur schlimm. Zieht sich ewig und alle steigern sich in alles rein...
Das Buch war einfach nurwirklich schlecht. Musste mich richtig zwingen, es zu Ende zu lesen...Erstmalschließtdas Buchvon der Handlung und emotional gar nicht an den ersten Teil an. Mit dem'Frenchman' ist ja am Ende des letzten Bandes eine neue Figur aufgetaucht und um diese geht es auch primär, was bedeutet, dassSean und Dominic abgeschriebensind und kaum vorkommen.Daserste Drittel des Buches besteht eigentlich nur aus Hate-Sex: Obwohl Cecilia ihn so hasst, schläft sie natürlich ständig mit ihm und er ist natürlich auch wahnsinnig gut.Diebeiden letzten Dritteldes Buches waren dann einfachaufgebauschtes emotionales Drama. Es passieren einige Dinge, es gibt ein paar Zeitsprünge und eigentlich geht es die ganze Zeit darum, dassCecilia... A. ihre Liebe einfach nicht begraben kann und alle so sehr vermisstoder B. alle so sehr für das hasst, was sie ihr angetan haben,weshalb sie jetzt endlich weiter macht und sich von ihrer Vergangenheit löst (...nicht, aber das nimmt sie sich ständig vor). Zwischen diesen beiden Einstellungen wechselt es von Kapitel zu Kapitel hin und her, bei den Männern ist es das Gleiche und so entstehtanstrengendes Drama.Alter, wenn ihr euch liebt, dann seid halt zusammen und wenn ihr euch hasst und verletzt, dann geht eben getrennte Wege. Muss das300 Seitenso gehen?Dazu kommen dann ganz viele 'hochemotionale' Reden über Liebe und Leid und Opfer und das Leben und inneren Frieden gemischt mit Beleidigungen,....Fazit: Die Konstellation mit Seans und Dominic in Band 1 war interessant, jetzt hätte es genug Drama-Potenzial gegeben, wenn ein dritter Mann dazu kommt. Stattdessen werdenSean und Dominic erst ignoriert und dann gibt es zwar Drama, aber das ist nur ein"Ich will mich meinen Gefühlen nicht stellen und verdränge sie" Ding über 300 Seiten. Hat mich leidernur genervt und null berührt.The Flock II: Exodusbekommt von mir1/5Sterne.Ergänzung: Der Titel wird auch gar nicht aufgegriffen und als Religionslehrkraft frage ich mich echt, wieso man diese religiöse Anspielung nimmt, wenn sie dann nicht zum Roman passt.