In ihrem gerade neu erschienenen Roman "Das Weinhaus in Ligurien" nimmt uns Kerstin Garde mit auf eine Reise nach Ligurien in einen verträumten Ort in den Cinque Terre, das sind 5 Gemeinden an der italienischen Riviera.Minna hat die Möglichkeit, inmitten ihrer Schreibblockade (wie soll sie es schaffen, einen weiteren Bestseller zu schreiben, wenn sie so ganz und gar uninspiriert ist) zu dem kleinen Steinhaus ihrer Patentante zu fahren, das derzeit unbewohnt ist und in dem Minna schon viele unbeschwerte Urlaube mit ihrer Familie verbracht hat.Minna lebt sich schnell ein, im Haus, in diesem kleinen italienischen Ort am Meer und mit den Menschen dort. Sie wird innerlich ruhiger und kann endlich durchatmen.Und bald schon fühlt sie sich inspiriert, denn sie findet ein Tagebuch von einer längst verstorben Frau, die "anders" war, das sie so fasziniert, dass Minna ein mögliches Familiengeheimnis wittert und sich fragt, ob das alles (ihr) Schicksal ist.Auch hat Minna jemanden kennengelernt, mit dem sie sich immer wohler fühlt. Es ist der Winzer Alessandro , der erst kürzlich in das Familienunternehmen des Weinhauses eingestiegen ist. Das Leben in Italien beflügelt Minna und das Schreiben fällt ihr wieder immer leichter. "Das Weinhaus in Ligurien" ist ein wunderschöner Roman, der mich sofort abgeholt hat, denn Kerstin Garde beschreibt sowohl die Landschaft und Natur als auch die Menschen so treffend, dass ich mich fühlte, als wäre ich mitten im Geschehen und habe mich so sehr über das Ende der Geschichte gefreut, denn alles ist so gekommen, wie ich es mir erhofft habe.Dieses Buch kann ich von Herzen allen empfehlen, die sich davon träumen wollen und gefühlvolle Liebesromane mit Happy End mögen.