Ein netter Abschluss der Reihe, aber zu vorhersehbar und stellenweise zu schnell abgehandelt ¿ insgesamt okay, aber ohne Highlight-Momente.
Mit Find me in the Storm endet die Leuchtturm-Trilogie von Kira Mohn, und eigentlich hatte ich mir vom großen Finale mehr erhofft. Zwar war es insgesamt ein solides Buch, aber so richtig packen konnte es mich leider nicht.Eines meiner größten Probleme war, dass mich die Geschichte stark an New Hope erinnert hat. Natürlich gibt es Unterschiede, aber die Parallelen waren für mich zu offensichtlich, sodass ich mich beim Lesen immer wieder dabei ertappte, wie ich Vergleiche zog. Dadurch fehlte mir die Frische, die ich mir für ein Trilogie-Finale gewünscht hätte.Auch der Handlungsaufbau war für meinen Geschmack nicht optimal. Viele Szenen wirkten gehetzt, besonders gegen Ende. Statt die Geschichte in Ruhe und mit der nötigen Tiefe ausklingen zu lassen, wurde vieles viel zu schnell abgehandelt. Gerade beim Finale hätte ich mir ausführlichere und emotionalere Entwicklungen gewünscht, damit man wirklich mit den Figuren mitfühlen kann. So blieb am Ende eher das Gefühl, dass einiges Potenzial ungenutzt blieb.Nichtsdestotrotz hat das Buch auch seine schönen Momente. Der Schreibstil von Kira Mohn ist wie gewohnt angenehm leicht und flüssig, sodass man die Geschichte trotz allem schnell wegliest. Auch die Grundidee und die Figuren sind sympathisch - es war einfach kein Band, der für mich besonders herausgestochen hat.Alles in allem bin ich froh, die Reihe abgeschlossen zu haben. Sie hatte ihre starken und schwächeren Momente, und auch wenn Find me in the Storm nicht mein Favorit war, ist es trotzdem ein ordentlicher Abschluss. Für Fans, die die ersten beiden Bände mochten, ist es sicher lesenswert - für mich persönlich war es jedoch eher ein "ganz nett" als ein Highlight.