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Die perfekte Liebhaberin

von Lou Paget
Sextechniken, die ihn verrückt machen. Originaltitel: How to be a Great Lover. 'Goldmanns Taschenbücher'.…
Taschenbuch
Vergnüglich bringt Lou Paget ihren Leserinnen Dinge bei, die »ihr« mehr Selbstbewusstsein in Sachen Sex geben - und von denen »er« garantiert nie genug bekommt: Zu Beginn stehen Tipps für eine erotische Atmosphäre u... weiterlesen
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Die perfekte Liebhaberin als Taschenbuch
Produktdetails
Titel: Die perfekte Liebhaberin
Autor/en: Lou Paget

ISBN: 3442162637
EAN: 9783442162635
Sextechniken, die ihn verrückt machen.
Originaltitel: How to be a Great Lover.
'Goldmanns Taschenbücher'. 'Mosaik bei Goldmann'.
Empfohlen Ab 16 Jahre.
Zahlreiche Zeichnungen.
Übersetzt von Beate Gorman
Goldmann TB

17. Januar 2001 - kartoniert - 256 Seiten

Beschreibung

Vergnüglich bringt Lou Paget ihren Leserinnen Dinge bei, die »ihr« mehr Selbstbewusstsein in Sachen Sex geben - und von denen »er« garantiert nie genug bekommt: Zu Beginn stehen Tipps für eine erotische Atmosphäre und vielversprechende Kusstechniken im Mittelpunkt. Dass selbst das Benutzen von Kondomen absolut sexy sein kann, ist nur eine von zahlreichen Erfahrungen, die Lou Paget weitergibt. Oral- und Analsex, zwanzig aufregende Spiele mit den Händen und viele illustrierte Sex-Stellungen gehören zu den Künsten der perfekten Liebhaberin. Ein Buch, das schon beim Lesen Lust auf mehr macht.


Portrait

Lou Paget ist Sex-Expertin und -beraterin. Seit 1993 veranstaltet sie Seminare zu den Themen Sexualität und Aids. Artikel über sie und ihre Arbeit sind bereits in großen Zeitschriften wie "Cosmopolitan" und "Playboy" erschienen. Ihre ersten beiden Bücher "Die perfekte Liebhaberin" und "Der perfekte Liebhaber" waren auf Anhieb international erfolgreich.

Leseprobe

Im Konferenzraum eines eleganten Privatclubs haben sich zehn bis f'nfzehn Frauen im Alter von zwanzig bis Mitte f'nfzig um einen Tisch versammelt. Der Tisch ist mit Silberbesteck und Leinenservietten gedeckt und mit frischen Blumen dekoriert. Es ist abends, und das ged'fte Licht l't eine erwartungsvolle Stimmung aufkommen.
'Meine Damen, dies ist eine der vielen Entscheidungen, die Sie heute Abend treffen m'ssen.' Ich stehe am Kopfende des langen, rechteckigen Mahagonitisches.
Einige Frauen tragen Designerkost'me, andere legere Freizeitkleidung, und wieder andere haben sich f'r den Downtown-Hip-Look entschieden. Die Frauen starren stumm auf die Mitte des Tisches, wo ich eine Auswahl von ''ungsgegenst'en' ausgebreitet habe, die allgemein als 'Dildos' bezeichnet werden.
'Ohne zu viel R'cksicht auf politische Korrektheit zu nehmen, w'en Sie bitte die gew'nschte Farbe - wei' schwarz oder kakaobraun - und die bevorzugte Gr'' - 20, 17, 15 oder das allseits beliebte 12 Zentimeter lange Executive-Modell.'
Ich h're ein paar unterdr'ckte Lacher und l'le die Neulinge an. 'Meine Damen, bitte w'en Sie jetzt einen 'ungsgegenstand aus.'
Eine gro', schlanke Teilnehmerin Mitte vierzig sagt: 'Muss ich das nehmen, was ich als Original zu Hause habe?'
Lautes Gel'ter. Die Frauen schauen sich an - sie k'nnen die Komik der Situation kaum fassen. Nachdem ich nun schon seit fast sechs Jahren in den USA und Kanada Seminare 'ber Sexualit'durchf'hre, wei'ich, dass dies der Augenblick ist, in dem das Eis gebrochen ist: Die Frauen, die mehr 'ber Sex erfahren und vor allem lernen wollen, wie sie zu einer besseren Liebhaberin werden k'nnen, entspannen sich langsam.
Die perfekte Liebhaberin ist die Zusammenfassung und Erweiterung dieser Seminare und enth' nicht nur die Dinge, die ich durch meine Forschungsarbeit gelernt habe, sondern auch das, was ich von den vielen Teilnehmerinnen meiner Seminare erfahren habe. In diesem Buch werden Sie immer wieder ihre 'Stimme' (und di
e ihrer M'er) 'h'ren', w'end sie - von Frau zu Frau - ihre Geheimnisse verraten. So erkl'e eine 55-j'ige Hausfrau aus Seattle: 'Ich habe festgestellt, dass Neues in Sachen Sex nicht nur etwas f'r die Generation meiner Kinder ist. Nach dem Tod meines Mannes habe ich neue Bekanntschaften geschlossen, und in meinem Alter MUSS ich einfach etwas 'ber Safer Sex wissen.'
Ich m'chte Ihnen deutlich machen, in welchem Geist dieses Buch geschrieben wurde. Es war nie meine Absicht, mich hinzusetzen und in einem Buch zu beschreiben, wie man einem Mann Vergn'gen bereitet. Nat'rlich werden die hier gebotenen Informationen haupts'lich dem Mann in Ihrem Leben zugute kommen, doch mir geht es um drei Dinge: Sie in Ihrem Frausein zu best'en, die Intimit'Ihrer Liebesbeziehung zu erh'hen, und Ihnen und Ihrem Partner die M'glichkeit zu geben, Sex auf ganz neue Art zu genie'n.
Obwohl wir von Natur aus wissen, worum es im Prinzip beim Geschlechtsverkehr geht, macht uns das nicht unbedingt zu gro'rtigen Liebhaberinnen. Das werden wir erst. Ich war jedoch schon immer der Meinung, dass man alles, was man auch tut, gut machen sollte. Finden Sie nicht auch, dass man Dinge, die man gut macht, viel mehr genie'? Beim Sex ist das nicht anders. Er sollte keine mechanische Handlung sein, sondern eine Erfahrung, die man von Anfang bis Ende genie'. Damit Ihnen das gelingt, m'ssen Sie wissen, was Sie tun.
Au'rdem bin ich der Ansicht, dass jede Frau das Recht auf sexuelles Wissen hat. Sie werden feststellen, dass die Erkenntnis dar'ber, was man mit dem m'lichen K'rper anfangen kann, nicht nur Vergn'gen, sondern auch Macht verleihen kann. Im Gegensatz zu dem, was man uns in der Vergangenheit weismachen wollte, hat es nichts Undamenhaftes an sich, Herrin des Schlafzimmers zu sein. Sexuelles K'nnen ist genauso Teil des Frauseins wie die Mutterschaft, und zu lernen, wie man zur perfekten Liebhaberin wird, l't uns in allen Bereichen des Frauseins erfolgreicher sein.
Aus diesen Gr'nden und weil
ich von den Teilnehmerinnen meiner Seminare darum gebeten wurde, habe ich beschlossen, ein Buch zu schreiben, das Frauen die Kunst des Sex lehrt, und ich hoffe, dass ich Ihnen anregende Ideen vermitteln kann, um Ihrem Partner Vergn'gen zu bereiten, das seine wildesten Erwartungen 'bertrifft.
Wahrscheinlich haben alle die ersten Dinge in Sachen Sex in der Gesellschaft von Freundinnen gelernt, in deren Kreis wir sicherlich auch dar'ber gelacht haben. Die meisten erinnern sich bestimmt noch lebhaft daran, wie peinlich es war, als unsere M'tter sich abm'hten, uns die Tatsachen des Lebens zu vermitteln, oder wie wir versucht haben, uns im Aufkl'ngsunterricht m'glichst unauff'ig zu verhalten, damit uns die Lehrerin nicht auffordern w'rde, vor der ganzen Klasse einen Vortrag zu halten. Gleichzeitig erinnern wir uns an wunderbare Wochenenden, an denen wir im Schlafanzug in einem Kreis von f'nf oder sechs Freundinnen gespannt zuh'rten, wenn die M'hen mit 'eren Schwestern von erstaunlichen Dingen berichteten, die sie durchs Schl'sselloch beobachtet hatten. Diese Geschichten waren wie das Evangelium f'r uns und glaubhafter als die Worte von M'ttern oder Lehrern. Wir haben gekichert und schockiert getan, aber insgeheim konnten wir es kaum abwarten, Sex selbst zu erleben. Damals schien uns Sex wie ein fantastisches, aufregendes Abenteuer.
Als wir Jahre sp'r endlich bereit waren, unser aufregendes Abenteuer auszuleben, wussten wir kaum mehr als die Dinge, die uns von den l'st verloren gegangenen Geschichten jener 'eren Schwestern noch im Ged'tnis geblieben waren. Wahrscheinlich war uns der Gedanke, Sex zu erleben, nicht mehr ganz so fremd, aber wir wussten im Grunde immer noch nicht, was wir tun sollten.
Erschwert wurde das Ganze noch durch das Gef'hl, dass wir auch nirgendwo erfahren konnten, wie man es macht, einmal ganz davon abgesehen, wie man es gut macht. Weder M'tter noch Lehrer hatten bei ihren Versuchen zur Sexualerziehung irgendwelche Anweisungen gegeben. Un
seren M'ttern k'nnen wir im Grunde keine Schuld geben: Wenn sie tats'lich etwas 'ber die Techniken wussten, war es ihnen viel zu peinlich, ihr Wissen an die Tochter weiterzugeben. Und ein Lehrer, der im Unterricht sexuelle Techniken angesprochen h'e, w' seinen Job sicher bald los gewesen.
War es f'r uns schon als junge Frauen schwierig, 'ber Sex zu reden, so wurde es mit zunehmendem Alter noch schwieriger. Als junge Frau nicht zu wissen, was man im sexuellen Bereich tun kann, ist unangenehm und bisweilen peinlich, aber es ist nicht mit der Unzul'lichkeit zu vergleichen, die man empfindet, wenn man in einem Alter, in dem man es eigentlich wissen sollte, Fragen zu diesem Thema stellen muss.
Genau wie mir war es vielen anderen Frauen immer peinlich, mehr 'ber Sex wissen oder die eigenen Fertigkeiten auf diesem Gebiet verbessern zu wollen, ja, manche sch'n sich deshalb sogar. Denn welche Dame m'chte schon gut im Bett sein? Oder anders ausgedr'ckt: wie kann sie zugeben, dass sie gut im Bett sein m'chte, und dabei gleichzeitig eine Dame bleiben? F'r mich ist dieses Dilemma auf meine Erziehung zur'ckzuf'hren: 'er Sex spricht man nicht, man stellt keine Fragen, und sexuelle Aktivit'n sind v'llig tabu. Wie konnte ich unter diesen Voraussetzungen also etwas 'ber Sex lernen? M'er konnten sich durch Erfahrung zum perfekten Liebhaber entwickeln. Tats'lich wurde dies von ihnen sogar erwartet. Wenn Frauen jedoch 'ber die entsprechenden Erfahrungen verf'gten, spiegelte sich dieses gleich in einem schlechten Ruf wider. Dabei handelt es sich um eine Doppelfalle: Einerseits gibt es die Moralvorstellung, dass man dar'ber keine Fragen stellen sollte, weil 'es' schlecht ist, w'end andererseits gelehrt wird, dass Sex eine Form der Manipulation ist, mit der man seinen Mann kontrollieren kann.
Keine der beiden M'glichkeiten hat f'r mich je Sinn ergeben. Ich w'nschte mir den goldenen Mittelweg: praktische, wirklichkeitsnahe Informationen, die es mir erm'glichen w'rden, mich mit m
einer Sexualit'wohl zu f'hlen. Ich glaubte, dass Sex Ausdruck und Feier meiner Gef'hle sein sollte; und alles, was ich mir w'nschte, war brillanter Sex mit dem einen Mann meiner Wahl. Das schien mir eigentlich keine zu gro' Erwartung zu sein.
Wohin wenden wir uns Frauen im Allgemeinen, um sexuelles K'nnen zu entwickeln? Eine Steuerberaterin aus Chicago meinte: 'Bei den meisten von uns ist unser sexuelles K'nnen nur so gut wie das unseres besten Liebhabers - und den haben wir wahrscheinlich seit der Schulzeit nicht mehr gesehen.'
Oft sind M'er bereits sexuell aktiv, w'end junge M'hen noch abwarten, und wir verlassen uns darauf, dass sie uns zeigen, wo's lang geht. Leider ist Sexunterricht aber meistens das Letzte, an das sie denken. Sie gehen stattdessen schnurstracks auf den Orgasmus zu. Und wenn der schon nicht zu erreichen ist, m'chten sie ihm zumindest m'glichst nahe kommen. Junge M'er wollen sehen, wie weit sie bei Frauen gehen d'rfen. Sie wissen m'glicherweise, wie es geht, aber nicht unbedingt, wie man es gut macht. Ideal ist daher eine feste Beziehung, in der wir uns (endlich) wohl genug f'hlen, um Fragen zu stellen und zu experimentieren, und dabei am meisten lernen.
Ein anderer Weg zu sexuellem Wissen besteht darin, Sex an m'glichst vielen verschiedenen M'erk'rpern zu 'ben und dabei durch Ausprobieren ein gewisses Selbstbewusstsein in Sachen Sex zu erlangen. Ich glaube jedoch, dass dies bei unserem heutigen Wissensstand 'ber sexuell 'bertragbare Krankheiten keine kluge Entscheidung ist. Das Risiko, an AIDS zu erkranken oder sich dabei andere Krankheiten zuzuziehen, ist einfach zu gro' Wahrscheinlich wollen die meisten Frauen auch gar nicht mit vielen verschiedenen M'ern intim werden, und f'r Frauen, die in einer festen Beziehung leben, ist dies sowieso keine Alternative.
Als ich beschloss, mehr 'ber Sex zu erfahren, begab ich mich auf die Suche nach einer Quelle, die mir helfen w'rde, die entsprechenden F'gkeiten zu erlernen, genau wie ich e
s in anderen Bereichen meines Lebens getan hatte. Wie ich bereits erw't habe, glaube ich fest daran, dass man all die Dinge, die man regelm'g tut, auch gut machen sollte. Und von all den Dingen, die eine Frau besonders gut machen will, schien mir die intime Liebe zu einem Mann eine nat'rliche Priorit' Damals stand ich kurz vor meiner ersten richtigen Liebesbeziehung mit einem Mann, mit dem ich f'r immer zusammen sein w'rde, wie ich hoffte (daraus ist zwar nichts geworden, aber das ist eine ganz andere Geschichte). Mit nat'rlicher Neugier ausgestattet, begab ich mich also fest entschlossen auf die Suche nach zuverl'igen Informationen 'ber Sex, die mir sinnvoll erscheinen und meine Wertvorstellungen nicht verletzen w'rden. Als Erstes w'te ich zu diesem Zweck B'cher aus, und wegen seines erotischen Rufs war das erste das Kamasutra.
Das Kamasutra gilt als eine der 'esten und ma'eblichen schriftlichen Quellen zu sexuellen Techniken und Liebeslust und wurde urspr'nglich im vierten Jahrhundert nach Christus verfasst. Es wurde von einem Brahmanen und Religionsgelehrten namens Vatsyayana zusammengestellt, der sein Material in Lehrb'chern sammelte, die auf das vierte Jahrhundert vor Christus zur'ckgehen. Seitdem wurde das Werk mehrmals aktualisiert und erg't und in viele Sprachen 'bersetzt. Das Kamasutra war mir seit Jahren ein Begriff, und es erweckte in meiner Vorstellung immer eine Vision sinnlicher Erotik. Als ich das Buch schlie'ich aufschlug und zu lesen begann, war ich aus zwei Gr'nden 'berrascht. Der erste Aspekt dieses faszinierenden und umfangreichen Werks, der mich schockierte, war die freiz'gige Einstellung zur Sexualit'im alten Indien. Die Darstellung des Liebesakts zwischen M'ern und Frauen in diesem Buch warf bei mir die Frage auf, warum und wie Sex in der modernen Geschichte je zu dem Tabuthema werden konnte, das es oft ist. Au'rdem befasst sich das Kamasutra offen und unerschrocken mit Themen wie Liebesaff'n, Ehe, Ehebruch, Bigamie, Gruppensex, Prostituti
on, Sadomasochismus, m'licher und weiblicher Homosexualit'und Transvestismus.
Der zweite Aspekt, der mir beim Lesen auffiel, war die Tatsache, wie nutzlos diese Anleitungen f'r die Frau von heute sind. Damit will ich nicht sagen, dass das Buch nicht faszinierend w', denn das ist es auf jeden Fall. Es ist zudem sehr unterhaltsam, und es bietet eine wunderbar detaillierte Darstellung der alten indischen Kultur. Doch statt seinem Ruf als Handbuch f'r sexuelle Techniken f'r beide Geschlechter gerecht zu werden, ist es eher ein Handbuch zur Sexualerziehung f'r pubert' Jungen und junge M'er im Indien des vierzehnten Jahrhunderts. Das Kamasutra beschreibt die drei damals aktuellen Ziele im Leben eines Mannes (Tugend, Reichtum, Liebe) und wie sie durch die Kunst der Erotik erreicht werden k'nnen. So beschreibt das Buch beispielsweise das Verhalten eines wohlerzogenen B'rgers (er muss regelm'g baden und in seinem Zimmer ein separates Bett f'r Prostituierte haben), und es erkl' die feine Kunst, ein M'hen zu verf'hren (einschlie'ich Anweisungen dazu, wie man seinen R'cken und seinen Kopf kratzt, z'lich bei' und anpustet). Das Buch bietet sogar Ratschl' und die richtige Etikette f'r besonders delikate Situationen wie beispielsweise den Umgang mit mehr als einer Ehefrau und die Verf'hrung der Ehefrauen anderer M'er.
Die im Kamasutra dargestellte indische Kultur legte gro'n Wert auf sexuellen Ausdruck und Erf'llung. Erotisches Vergn'gen galt als g'ttlich, und der Wunsch, Genuss zu schenken, war genauso wichtig, wie Vergn'gen zu empfangen. Dennoch hat das Buch eine eindeutig m'liche Perspektive. Obwohl den Techniken, mit denen einer Frau Lust bereitet werden kann, viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist offensichtlich, dass die hier weitergegebenen Informationen eher auf Beobachtung als auf Gespr'en zwischen den Partnern beruhen. Es ist unwahrscheinlich, dass die Frauen damals tats'lich gefragt wurden, was sie nun in diesen g'ttlichen Zustand versetzt. Ich m'chte Ihnen ein
Beispiel geben. Teil zwei des Kamasutra widmet sich 'amour'sen Avancen'. Dies ist ein Ausschnitt aus dem Kapitel 'ber Umarmungen:


'Auf seiner Seite liegend, l't er sein bestes Glied auf ihr wie auf einer Zuchtstute ruhen, oder er liegt auf ihr, wobei der Teil seines K'rpers unterhalb des Nabels auf der Scham des M'hens ruht, und er presst sein Instrument an seinen K'rper, ohne in es einzudringen. In diesem Augenblick 'ffnet sich das Geschlecht des M'hens, 'bererregt, speziell wenn es ein gro's Organ hat. Die Lenden fest gegen die Scham des M'hens sto'nd, packt er es bei den Haaren und hockt 'ber ihm, um es zu kratzen, zu bei'n und zu schlagen.'


H'rt sich das f'r Sie sehr vergn'glich und lustvoll an? Selbst wenn man hin und wieder nichts gegen ein wenig Grobheit beim Liebesspiel einzuwenden hat oder sich gerne mal den Po versohlen l't, w'rde es mir nicht gerade gefallen, wie eine Zuchtstute fest gehalten und gekratzt, gebissen und geschlagen zu werden. Dennoch glaube ich, dass man den Frauen damals in Indien im Gegensatz zu heute mit mehr Respekt begegnete, obwohl sie wahrscheinlich missverstanden wurden. Trotz dieser Behandlung wurden Frauen in Vatsyayanas urspr'nglicher Version des Kamasutra hoch gesch't. Das Buch weist eindeutig darauf hin, dass es aus der Sichtweise des Mannes als Ehre galt, von einer Frau begehrt zu werden, und die Verf'hrung einer Frau galt als Form der Kunst. Doch die Kunst ist und war schon immer ein subjektives Ph'men, wie wir alle wissen, und die Perspektive des Mannes ist f'r die Frau nicht unbedingt gleichbedeutend mit Vergn'gen.
Ich wollte Ihnen mit diesem Auszug aus dem Kamasutra zeigen, wie leicht es ist, im Bereich Sexualtechnik irrelevante Informationen zu erhalten. Ich lernte zwar viel 'ber die indische Kultur im vierzehnten Jahrhundert und erhielt einige sehr interessante Tipps zu sexuellen Positionen, aber insgesamt entsprach das Buch nicht meinen Erwartungen und enthielt nicht die Informationen, d
ie ich brauchte. Und so setzte ich meine Suche nach praktischem sexuellen Wissen fort.


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