Als Winzer lebt man gefährlichDies ist schon das 8. Buch in der Reihe Weinstraßen-Krimis von Markus Guthmann. Ich kenne die vorherigen leider nicht, kam aber auch ohne Vorkenntnisse super zurecht. Ein tödlicher Unfall in einer Weinpresse, der eigentlich gar nicht hätte passieren dürfen, lässt die Alarmglocken von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft läuten. Wenn man dann noch bedenkt, dass erst wenige Monate zuvor schon mal ein Winzer durch einen Unfall ums Leben kam, kann man schon fast sicher sein, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zuging. Und so ermitteln der Kriminalkommissar Steiner und der Oberstaatsanwalt Röder wegen Mordverdachts. Als dann auch noch Röders Freund, der Winzer Hellinger, unter Verdacht gerät, teuren Wein zu fälschen, muss Röder sich auch noch darum kümmern, diesen Verdacht zu entkräften. Das ist gar nicht so einfach, da Röder wegen Befangenheit nicht ermitteln darf.Mir hat dieser Weinstraßenkrimi recht gut gefallen. Er birgt viel Lokalkolorit, zieht sich über weite Teile der pfälzischen Weinstraße und lebt von der entsprechenden Atmosphäre. Mir ist die Gegend gut bekannt und so konnte ich vieles auch problemlos einordnen. Auch die Pfälzer an sich kenne ich gut, und ja, sie sind genauso wie hier dargestellt samt ihrem Dialekt, der hier auch oft zum Vorschein kommt. Der Krimi ist einigermaßen spannend, auch teilweise überraschend, dann aber auch wieder ein bisschen vorhersehbar. Er macht auf jeden Fall Lust darauf, auch die vorherigen Bände zu lesen.Die Reihe:1. Weinstraßenmord2. Weinstraßenmarathon3. Weinstraßenrallye4. Weinstraßenabsturz5. Weinstraßengold6. Weinstraßenrache7. Weinstraßenhölle8. Weinstraßenbetrug¿¿¿¿¿