**Inhaltsangabe Verlag:**
Ein köstliches Krimivergnügen.
In Essingen in der Südpfalz wird feuchtfröhlich Kerwe gefeiert. Doch während Paula Stern und Bernd Keeser von der Landauer Mordkommission den Abend genießen, wird im Schutz der Dunkelheit eine tote Frau in den Weinbergen abgelegt. Mit Kater und Kopfschmerztabletten nehmen die beiden die Ermittlungen auf. Ein Tatverdächtiger ist schnell gefunden, aber der ist leider selbst schon tot.
**Meine Inhaltsangabe:**
Hochsommer in der Südpfalz. Paula Stern trifft sich mit Kollege Keeser und Anhang auf der Kerwe in Essingen. Da gibt es außer gutem Essen auch noch sehr guten Wein und andere Getränke wie die süffige Weinpirinha. Das Fest ist toll und feuchtfröhlich, das Aufwachen nächsten Tag weniger. Als wäre ein mächtiger Kater und fetter Brummschädel nicht genug, kommt auch noch ein Mord obendrauf! Ausgerechnet in Essingen, auf der sog. Liebesinsel, wurde eine Frauenleiche gefunden. Paula und Keeser übernehmen den Fall und haben schnell einen ersten Verdächtigen ausgemacht. Blöd nur, dass der auch tot ist! Zwei Morde, die offensichtlich zusammenhängen und mehr Fragen aufwerfen, als beantworten.
Erster Satz: »Zum dritten Mal fuhren Paula Stern und Matthias Weber jetzt mit ihrem Wagen durch Essingen.«
**Mein Eindruck:**
So stelle ich mir Polizeiarbeit vor: Haustürbefragungen, Handyauswertungen, Spuren auftun und verwerfen, Haut, Haare, DNA untersuchen, Autopsien, Fallbesprechungen im Team und und und. Das macht richtig Spaß, hier bei der Auflösung des Falles mit von der Partie zu sein, weil es zum einen so herrlich humorvoll ist, zum anderen aber auch Hand und Fuß hat und eben nicht an den Haaren herbeigezogen wirkt. Wie immer ist das Miteinander aller Figuren von Humor geprägt, man zieht sich gegenseitig auf, hält aber unverbrüchlich zueinander. Ich mag das einfach. Und Keeser ist echt mein Lieblings-Keeser geworden! Wie er sich ganz selbstverständlich und ohne Aufhebens für Frauen stark macht, die von Idioten herabgesetzt und/oder sexistisch behandelt werden, ist einfach großartig und ich liebe ihn wirklich sehr dafür (da geht es mir wie Paula auf Seite 238: »Dafür hätte Paula ihn knutschen können«). Gefreut habe ich mich auch, dass die im vorherigen Band neu aufgetauchte Figur Tobi Kellermann (Student, der Rechtsmediziner werden möchte) auch weiterhin mit dabei ist. Neben ganz viel trockenem Humor und Spannung bekomme ich jetzt auch wieder Wissenswertes zu den Tatorten im Buch (sprich: Ausflugstipps etc.), ein Glossar mit der Erklärung einschlägiger Begriffe sowie die obligatorischen Rezepte. Diesmal: Weinpirinha (oder uff Pälzisch: Woipirinha), Flammkuchen und Schoko-Pfirsich-Streuselkuchen (den ich unbedingt nachmachen muss). Band 8 und kein bisschen langweilig, daher eine volle Empfehlung von mir und 5/5 Sterne. Bitte noch sehr lange viel mehr davon!