Spannender Generationenroman der einem (wieder) vor Augen führt, dass wir mit der Natur verbunden sind und diese schützen müssen
Der Roman beginnt im Jahr 2038 mit Jacinda Greenwood, einer Naturführerin, die über ihre väterliche Familie nichts weiß. Das ändert sich, als das Tagebuch ihrer Großmutter auftaucht. Die Handlung spannt sich über vier Generationen und springt zwischen den Jahren 1908 bis 2038 hin und her, wobei der Großteil der Geschichte in den 1930er-Jahren spielt.Die Greenwood-Familie ist eng mit dem Wald verbunden: Der Wald bildet die Einkommensgrundlage, dient als Zufluchtsort und verbindet alle Generationen miteinander.Es hat einige Seiten gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin, doch dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Zeitsprünge waren stimmig, und am Ende sind alle Fäden miteinander verknüpft, sodass keine Frage offenbleibt.Naturverbundenheit, Umweltschutz, menschliche Entscheidungen und deren Folgen, Beständigkeit und Wandel - für mich hatte das Buch alles, was es braucht, um zu fesseln und zum Nachdenken anzuregen.Das Ende passt gut, auch wenn ich mir persönlich ein anderes gewünscht bzw. erhofft hatte.