Elbstürme

8. Auflage. Mit 1 4-farbige Karte.
Taschenbuch
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STÜRME DER ERNEUERUNG

Drei Jahre lang lebte Lily Karsten in Liverpool, wo sie fernab der Hamburger Gesellschaft ihre Tochter Hanna zur Welt brachte. Jeden Tag sehnte sie sich nach Jo.

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Produktdetails

Titel: Elbstürme
Autor/en: Miriam Georg

ISBN: 3499003457
EAN: 9783499003455
8. Auflage.
Mit 1 4-farbige Karte.
Rowohlt Taschenbuch

20. April 2021 - kartoniert - 653 Seiten

Beschreibung

STÜRME DER ERNEUERUNG

Drei Jahre lang lebte Lily Karsten in Liverpool, wo sie fernab der Hamburger Gesellschaft ihre Tochter Hanna zur Welt brachte. Jeden Tag sehnte sie sich nach Jo.

Drei Jahre lang stürzte Jo Bolten sich aus Wut und Kummer in den Arbeitskampf. Und in den Alkohol. Er will sich rächen für das, was sein Boss ihm angetan hat - Ludwig Oolkert, der mächtigste Kaufmann Hamburgs, hat ihm das Liebste in seinem Leben genommen. Lily. Jetzt wird er Oolkert das Liebste nehmen: sein Geld.

Endlich kehrt die Reederstochter Lily an Henry von Cappelns Seite nach Hamburg zurück. Doch ihre Ehe ist wie ein Gefängnis. Die Karsten-Reederei droht immer mehr in Ludwig Oolkerts Kontrolle abzugleiten. In den Gängevierteln brodelt es, die Hafenarbeiter können ihr Elend nicht länger ertragen. Lilys alter Widerspruchsgeist ist nicht zu ersticken. Und obwohl sie nichts mehr fürchtet als ein Wiedersehen, hofft sie doch, dass Jo eines Tages seine Tochter kennenlernen wird ...



Eine bewegte Zeit. Eine unmögliche Liebe. Eine bewegende Saga. Das Ende des großen Zweiteilers.

Portrait

 Miriam Georg, geboren 1987, ist freiberufliche Korrektorin und Lektorin. Sie hat einen Studienabschluss in Europäischer Literatur sowie einen Master mit dem Schwerpunkt Native American Literature. Aus Liebe zu schönen Dingen betreibt sie außerdem ein Schmucklabel unter dem Namen Mina Gold. Wenn sie sich nicht auf einer ihrer Reisen befindet, lebt die Autorin mit ihrer gehörlosen kleinen Hündin Rosali und ihrer Büchersammlung in Berlin Neukölln.

Pressestimmen

Liefert neben einer fesselnden Story einen Einblick in die Probleme der damaligen Zeit, die gar nicht so weit weg sind, wie man denken mag. welt.de

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von Miriam Georg
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Dramatischer als ein Hollywoodfilm
von Hyperventilea - 30.09.2021
Wie dumm wir beide waren, dachte er verzweifelt. Wie viel wir kaputt gemacht haben durch unsere Angst. All die Jahre, die wir nie zurückbekommen werden. Lilly hat Henry von Cappeln geheiratet und lebt 1890 mit ihm und Tochter Hanna in Liverpool. Ihre Ehe, zu der sie gezwungen wurde, frustriert sie. Henry behandelt sie oft grob und respektlos. Lilly kann Jo Bolten, den Vater ihrer Tochter Hanna, einfach nicht vergessen, auch wenn sie sein Verhalten bei ihrem Weggang verletzt hat. Jo ist in Hamburg geblieben und arbeitet noch immer für Ludwig Oolkert, mit dem er noch eine Rechnung offen hat. Als es in ihrer Familie zu einem Unglücksfall kommt, kehrt Lilly nach Hamburg zurück. Sie verspricht ihrem Mann Henry, Jo nicht wiederzusehen. Doch es soll anders kommen Autorin Miriam Georg schreibt lebendig und klar. Der flüssige Schreibstil liest sich angenehm und unkompliziert. Lillys Geschichte und die weiteren Handlungsstränge werden chronologisch in der Vergangenheit erzählt. Das Besondere dieser Reihe sind ihre Figuren. Im Nachwort erläutert die Autorin, was sie ihr an ihren Charakteren wichtig ist: Selbst der skrupelloseste Antagonist ist für Miriam Georg nicht nur schlecht, er hat eine Geschichte und Gründe, warum er ist, wie er ist. In jeder Figur könne der Leser Teile von sich selbst wiederfinden. Ihre eigenen Anspruch was die Figuren betrifft hat Miriam Georg definitiv erfüllt. Ihre Charaktere sind interessant und recht vielschichtig: Lilly, die in ihrer Ehe gefangen ist und jeden Preis zahlen würde, um ihre Tochter zu retten, Jo, der absolut kein klassischer Held ist und in der Unterwelt agiert, Henry, der zwei Gesichter hat, Lilys Vater Alfred Karsten, der sich stets konservativ gibt, der aber ein guter Mensch ist und richtig und falsch unterscheiden kann oder Lillys Bruder Franz, der unerbittlich gegenüber anderen ist und seinen eigenen Schmerz versteckt. Personen aus ganz verschiedenen sozialen Schichten treten auf, die damalige Hamburger Gesellschaft wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und dargestellt. Dienstmädchen bekommen genauso Raum wie ihre Herrinnen, auch historische Figuren wie die Engelmacherin von Sankt Pauli Elisabeth Wiese tauchen auf. Hamburg 1890 hatte verschiedene Gesichter, Reichtum, Pracht und Luxus auf der einen Seite Armut, Kriminalität und entsetzliche Zustände auf der anderen Seite. Lilly fasst es treffend zusammen: Ich weiß, dass man in dieser Welt nicht immer die Wahl hat, wie man sein Geld verdient. Es war keine Wahl. Für Frauen gab es keine Wahl. Nicht nur Lillys und Jos Beziehung steht im Fokus des Romans, auch zahlreiche andere fesselnde Handlungsstränge werden kontinuierlich fortgeführt. Immer wieder gibt es am Ende der Kapitel Cliffhanger, die es mir unmöglich machten, nicht sofort weiterzulesen. Dabei wird die Lebensrealität der Arbeiterfrauen genauso thematisiert wie der Opiumhandel oder der Kampf der Frauenrechtlerinnen. Das alles ist verpackt in eine äußerst mitreißende Geschichte. Mehr Spannung und Dramatik kann auch kein Hollywoodblockbuster bieten. Genau wie der Vorgänger Elbleuchten ist Elbstürme für mich ein gelungener Schmöker mit großem Unterhaltungswert.
Fesselnde und emotionale Familiensaga
von Jasika - 03.08.2021
Zum Inhalt (übernommen): Drei Jahre lang lebte Lily Karsten in Liverpool, wo sie fernab der Hamburger Gesellschaft ihre Tochter Hanna zur Welt brachte. Jeden Tag sehnte sie sich nach Jo. Drei Jahre lang stürzte Jo Bolten sich aus Wut und Kummer in den Arbeitskampf. Und in den Alkohol. Er will sich rächen für das, was sein Boss ihm angetan hat Ludwig Oolkert, der mächtigste Kaufmann Hamburgs, hat ihm das Liebste in seinem Leben genommen. Lily. Jetzt wird er Oolkert das Liebste nehmen: sein Geld. Endlich kehrt die Reederstochter Lily an Henry von Cappelns Seite nach Hamburg zurück. Doch ihre Ehe ist wie ein Gefängnis. Die Karsten-Reederei droht immer mehr in Ludwig Oolkerts Kontrolle abzugleiten. In den Gängevierteln brodelt es, die Hafenarbeiter können ihr Elend nicht länger ertragen. Lilys alter Widerspruchsgeist ist nicht zu ersticken. Und obwohl sie nichts mehr fürchtet als ein Wiedersehen, hofft sie doch, dass Jo eines Tages seine Tochter kennenlernen wird Meine Meinung: Die Fortsetzung der fesselnden Saga steht dem ersten Teil in nichts nach! Jo ist dem Alkohol verfallen und er möchte endlich Rache an Oolkert nehmen. In den Gängevierteln herrscht Elend, die Hafenarbeiter werden völlig ausgebeutet und die Lage droht zu eskalieren. Lily, mittlerweile unglücklich verheiratet mit Henry von Cappelns, kehrt aus Liverpool zurück. Wird es für Lily und Jo endlich ein HappyEnd geben? Die damaligen Verhältnisse Hamburgs Ende des 19. Jahrhunderts wurden sehr realistisch und einprägsam dargestellt, das Leid der Arbeiter geradezu greifbar. Frauen hatten wenig Rechte, Machtmissbrauch und Ausbeutung waren an der Tagesordnung um zu noch mehr Geld zu kommen, die Schicksale der Arbeiter wurden völlig außer Acht gelassen. Die Autorin schreibt sehr flüssig, eindringlich, authentisch und emotional. Die oft auch schonungslos dargestellten Umständen lassen wohl niemanden kalt. Fazit: Eine bewegende und facettenreiche Familiensaga, die mich von der ersten Seite an wirklich begeistern konnte! Schade, dass es keine Fortsetzung gibt!
Genauso gut wie der 1. Teil
von Tiaras Bücherzimmer - 07.06.2021
Nachdem mich bereits der erste Teil so begeistern konnte, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Ich war auch sofort wieder in der Geschichte drin und auch diesmal fuhren meine Gefühle wieder Achterbahn. Lily und Jo haben sich für mich nicht verändert, Lily steht nach wie vor zu dem was sie tut, auch wenn sie überall damit aneckt. Und Jo würde nach wie vor sein Leben für die Familie oder seine Freunde geben. Auch diesen Teil habe ich wieder innerhalb kürzester Zeit verschlungen und trotz der über 600 Seiten gab es für mich keinerlei Längen, da die Geschichte sehr abwechslungsreich und spannend ist. Sehr berühren konnte mich das damalige Hamburger Leben und der Kampf der Frauen um mehr Rechte. Im ersten Moment war ich über das Ende enttäuscht, da für mich nicht alles abgeschlossen wurde. Aber im Nachwort erklärt die Autorin, warum sie dieses Ende gewählt hat und ich muß sagen, dass es wirklich am realistischsten für die damalige Zeit war. Fazit: Beide Teile kommen auf meine Jahresbestenliste und ich hoffe sehr, dass wir von Miriam Georg noch viele Bücher lesen können.
Das Herz des Menschen ist sehr ähnlich wie das Meer, es hat seine Stürme -
von Dreamworx - 15.05.2021
- es hat seine Gezeiten und in seinen Tiefen hat es auch seine Perlen. (Vincent Van Gogh) 1890. Nach drei Jahren im englischen Liverpool kommt Reederstochter Lily mit Ehemann Henry von Cappeln und Tochter Hanna zurück in ihre Heimatstadt Hamburg, weil es ihrem Vater gesundheitlich nicht gut geht. Ihre arrangierte Ehe ist eine Farce, denn Henry schreckt auch vor Gewalttätigkeiten nicht zurück,. Noch immer trauert Lily ihrem geliebtem Jo hinterher, dem Vater von Hanna. Aber auch Jo Bolten hat Lilys Weggang nicht gut verkraftet, im Alkohol das Vergessen gesucht und für die Rechte der Hafenarbeiter gekämpft. Nun sinnt er auf Rache an Ludwig Oolkert, den er für sein ganzes Elend verantwortlich macht. Derweil legt der windige und geschäftstüchtige Oolkert wie ein Krake seine Hände auf die Karsten-Reederei. Doch Lily hat weder die Reederei noch Jo aufgegeben und fängt damit an, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich nicht länger rumschubsen zu lassen, auch wenn die Gefahr besteht, dass Henry ihr Tochter Hanna wegnimmt. Miriam Georg hat mit Elbstürme genau den richtigen Titel für den Abschlussband ihrer historischen Familiensaga gefunden, denn diesmal geht es wirklich auf sämtlichen Schauplätzen stürmisch zu. Der flüssige, bildgewaltige und gefühlvolle Erzählstil lässt den Leser eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert antreten, um dort Lily und Jo wiederzutreffen und deren Schicksal mitzuverfolgen. Über wechselnde Perspektiven erlebt der Leser zum einen, wie Lily von ihrem Ehemann Henry gegängelt und unterschwellig immer wieder bedroht wird. Es gefällt ihm sie in einem goldenen Käfig zu halten, der Lily mehr und mehr die Luft zum Atmen nimmt. Aber auch die Rückkehr in den Hamburger Familienhaushalt ändert nichts an ihrer Situation, dort herrschen ebenfalls die alten konventionellen Vorstellungen, was sich für eine Frau schickt oder nicht. Zum anderen nimmt man Anteil an Jos Leben, der sich zwar aktiv für die Rechte der Arbeiter einsetzt, sich gleichzeitig jedoch auch an Oolkerts Opiumvorrat bedient, um seiner Familie ein halbwegs würdiges Leben zu ermöglichen. Neben dem engen Korsett von Lilys Leben lässt die Autorin die Armut und Verzweiflung der Bewohner des Gängeviertels sowie die Arbeitskämpfe und die Bemühungen der Frauenrechtlerinnen um Gleichberechtigung so lebendig wiederaufleben, so dass der Leser alles hautnah miterleben kann. Gleichzeitig hat sie ein Paket von Intrigen, Neid, Lügen und Geheimnissen geschnürt, die den Leser vor sich her und die Spannung immer weiter in die Höhe treiben, wobei das Ende eine Überraschung birgt, die so nicht zu erwarten war. Die Charaktere sind liebevoll und detailliert ausgearbeitet und lebendig in Szene gesetzt. Mit glaubwürdigen Ecken und Kanten können sie den Leser überzeugen, der regen Anteil an ihrem Schicksal nimmt und mit ihnen hofft, bangt und fiebert. Lily ist ein Kämpferherz, die einiges an Durchhaltevermögen und Geduld beweist, bis sie mutig und selbstbewusst ihre Frau steht. Henry ist ein widerlicher Kerl, der nur an sich denkt und es genießt, andere gewaltsam unter seiner Knute zu halten und damit sein eigenes Unvermögen zu kaschieren. Jo hat sich gehen lassen und seinen Frust im Alkohol ertränkt. Doch seine Leidenschaft für den Arbeitskampf und Gerechtigkeit sind ungebrochen. Lilys Bruder Franz ist genauso ein Scheusal wie Henry, der für ein Geheimnis seiner Frau das Leben zur Hölle macht. Aber auch Emma, Hanna, Charlie, Sylta und Mr. Huckabe tragen viel zum Unterhaltungswert der Handlung bei. Elbstürme fesselt mit einer spannenden und facettenreichen Familiengeschichte vor gut recherchiertem Hintergrund. Eine Zeitreise voller Abwechslung und Dramatik, dabei tiefgründig und vor allem sehr unterhaltsam. Absolute Leseempfehlung für ein Geschichte der Extraklasse! Einfach wunderbar!!!
Ein toller 2. Teil einer hervorragenden Familien-Saga
von Leserin - 25.04.2021
Drei Jahre lang lebte Lily Karsten in Liverpool, wo sie fernab der Hamburger Gesellschaft ihre Tochter Hanna zur Welt brachte. Jeden Tag sehnte sie sich nach Jo. Drei Jahre lang stürzte Jo Bolten sich aus Wut und Kummer in den Arbeitskampf. Und in den Alkohol. Er will sich rächen für das, was sein Boss ihm angetan hat - Ludwig Oolkert, der mächtigste Kaufmann Hamburgs, hat ihm das Liebste in seinem Leben genommen. Lily. Jetzt wird er Oolkert das Liebste nehmen: sein Geld. Endlich kehrt die Reederstochter Lily an Henry von Cappelns Seite nach Hamburg zurück. Doch ihre Ehe ist wie ein Gefängnis. Die Karsten-Reederei droht immer mehr in Ludwig Oolkerts Kontrolle abzugleiten. In den Gängevierteln brodelt es, die Hafenarbeiter können ihr Elend nicht länger ertragen. Lilys alter Widerspruchsgeist ist nicht zu ersticken. Und obwohl sie nichts mehr fürchtet als ein Wiedersehen, hofft sie doch, dass Jo eines Tages seine Tochter kennenlernen wird ¿ (Klappentext) Auch der 2. Teil dieser Familien-Saga hat mich nach wenigen Seiten in den Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Die Seiten flogen nur so dahin und ich war gleich wieder mitten dabei. Der Schreibstil ist gut zu lesen, klar und deutlich und vor allem auch sehr bildgewaltig. Die Charaktere haben sich gut weiterentwickelt und sind auch sehr real vorstellbar. Die Handlung ist an die damalige Realität angepaßt und zeigt deutlich, wie es gewesen sein könnte. Die verschiedenen Emotionen kamen gut bei mir an und ich erlebte sie hautnah. Die Spannung und teils Dramatik ist von Anfang an hoch und wird auch gut bis zum Ende gehalten bzw. gesteigert. Eine wunderbare Familien-Saga, die auch zum Nachdenken anregt und ein wenig Zeitgeschichte beinhaltet.
Auch das Wiedersehen mit Lily und Jo war wieder spannend und mitreißend.
von leseHuhn - 24.04.2021
Elbstürme - Eine hanseatische Familiensaga von Miriam Georg Rowohlt Verlag 04.21 Taschenbuch 654 Seiten Klappentext Stürme eines Neubeginns Drei Jahre lebte Lily Karsten in Liverpool, wo sie fernab der Hamburger Gesellschaft ihre Tochter Hanna zur Welt brachte. Jeden Tag sehnte sie sich nach Jo. Drei Jahre lang stürzte Jo Bolten sich aus Wut und Kummer in den Arbeitskampf. Und in den Alkohol. Er will sich rächen für das, was sein Boss ihm angetan hat - Ludwig Oolkert, der mächtigste Kaufmann Hamburgs, hat ihm das Liebste in seinem Leben genommen. Lily. Jetzt wird er Oolkert das Liebste nehmen: sein Geld. Endlich kehrt die Reederstochter Lily an Henrys von Cappelns Seite nach Hamburg zurück. Doch ihre Ehe ist wie ein Gefägnis. Die Karsten - Reederei droht immer mehr in Ludwig Oolkerts Kontrolle abzugleiten. In den Gängevierteln brodelt es, die Hafenarbeiter können ihr Elend nicht länger ertragen. Lilys alter Widerspruchsgeist ist nicht zu ersticken. Und obwohl sie nichts mehr fürchtet als ein Wiedersehen, hofft sie doch, dass Jo eines Tages seine Tochter kennenlernen wird ... Meine Meinung Der zweite Teil Elbstürme - Eine hanseatischen Familiensaga hat mich genauso gepackt, fasziniert und in Atem gehalten wie der erste Teil Elbleuchten. Miriam Georg hat mir mit dieser Diologie das Lesehighlight für 2021 beschert. Meiner Meinung nach ist es ihr sehr gut gelungen, diese verworrene und von Intrigen geschwängerte Zeit realistisch aufs Papier zu bringen. Besonders der Umgang mit der niederen Bevölkerung und anders denkenden oder fühlenden Menschen und auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft des späten 19. Jahrhundert ist nachvollziehbar dargestellt. Auch diesmal gibt es wieder drei Teile. Teil 1 erzählt Lilys Leben in Liverpool, das sich nicht viel von dem unterscheidet, was sie in Hamburg schon lebte. Nur diesmal hat ihr Mann Henry das Sagen. Zum Wohl ihrer Tochter Hanna hält Lily sich weitestgehend daran. Und wir erfahren auch viel über Jos Kampf an der Front der Arbeiter und auch seinen bitteren Absturz durch den Alkohol. Teil 2 beschreibt das Wiedersehen in Hamburg. Hier steht Lily noch mehr unter Beobachtung. Auch erfahren wir jetzt einiges über das Geheimnis von Franz. Wir treffen auf viele alte Bekannte. Teil 3 hat einiges an Überraschungen zu bieten. Elbstürme, ein Wiedersehen mit Lily und Jo und auch Abschied nehmen von lieb gewordenen Protagonisten. Spannung, Faszination, Ungläubigkeit und auch Bewunderung haben mich durch Lilys Geschichte begleitet. Vielen Dank Miriam Georg für die Reise nach Hamburg, es war unglaublich spannend und aufschlussreich. Meine Lesehighlight in diesem Jahr und ich vergebe 5 Sterne +¿¿¿¿¿
Grandiose Fortsetzung
von Bambisusuu - 22.04.2021
Nach Elbleuchten habe ich mich unglaublich auf die Fortsetzung Elbstürme von Miriam Georg gefreut. Auch diesmal spielt die Geschichte wieder in Hamburg an der Elbe und beginnt genauso aufregend, wie es im ersten Band aufgehört hat. Mit über 650 Seiten schafft es die Autorin mich in den Bann zu ziehen. Keine langatmigen Kapitel. Im Gegenteil, gerne hätte ich noch weitergelesen und nun bin ich doch sehr traurig, dass es schon der Abschluss der Familiensaga ist. Auch dieser Roman ist emotional und tiefgründig. Die Charaktere Lily und Jo haben sich in den drei Jahren auseinandergelebt, die Gedanken an den Anderen haben sie jedoch nicht verloren. Lily lebt unglücklich verheiratet mit ihrem Mann Henry und ihrer Tochter Hanna in Liverpool. Die Liebe zu Jo kann sie unmöglich vergessen. Jo hingegen hat in Hamburg weiter für die Rechte der Hafenarbeiter gekämpft. Zeitgleich vertröstet er sich im Alkohol. Als Lily nach Hamburg zurückkehrt, hat sie Pläne im Visier. Nur ob das so einfach ist? Miriam Georg gelingt es, mich in das 19. Jahrhundert zu entführen. Dabei zeigt sie authentisch die schönen Dinge, aber auch besonders die Schattenseiten der damaligen Zeit. In der Zeit des Arbeitskampf erlebt man eine gespaltene Gesellschaft. Mittendrin Jo, der täglich für seine Rechte kämpft. Das Elend und die Armut der Stadt wird so ernsthaft geschildert, dass es bei mir zu mehreren Gänsehaut-Momenten kommt. Mich erschaudern die Zustände, auch wenn es schon Jahrzehnte zurückliegt. Die Recherche der Autorin ist absolut beeindruckend. Bildhafter hätte man den Ort und die gesellschaftliche Lage nicht schildern können. Bewegend ist zudem auch Lilys Situation. Auch sie entscheidet sich für ihre Rechte als Frau zu erkämpfen. Mit ihren Freundinnen strebt sie mit allen Mitteln die Emanzipation an, was zu der damaligen Zeit mehr als mutig war. Doch durch die Liebe zu ihrer Tochter muss auch Lily in vielen Situation einstecken und ihre Bedürfnisse zurücknehmen. Lilys und Jos Verhältnis habe ich besonders gerne verfolgt. Viele Überraschungen und Wendungen lassen das Positive hoffen. So oft habe ich mit Lily mitgefiebert und ihre Gedanken verfolgt. Besonders das Ende hat mich dann noch völlig umgehauen. Die Details möchte ich jedoch nicht spoilern. Ein wirklich bewegender Roman, der nichts für schwache Nerven ist. Miriam Georg gibt facetten- und detailreiche Einblicke in das 19. Jahrhundert!
Ein fesselnder Abschluß dieser Saga
von sommerlese - 22.04.2021
Nach drei Jahren kehrt Lily mit ihrer Tochter Hanna und Henry aus Liverpool zurück nach Hamburg. Ihre Ehe ist wie ein Gefängnis und jeden Tag sehnt sie sich nach Jo, ihrer großen Liebe. Jo hat in der Zeit für die Rechte der Hafenarbeiter gekämpft und seinen Frust im Alkohol ertränkt, denn auch er vermisst Lily unendlich. In Lily erwacht ihr alter Kampfgeist, sie möchte, dass Hanna endlich ihren wahren Vater kennenlernt. Doch Henry wird ihr Hanna wegnehmen, wenn sie sich von ihm trennt. Schon im ersten Band der Familiensaga Elbleuchten habe ich mit den Figuren mitgefiebert und konnte in dieser Folge nahtlos an das Geschehen anknüpfen und den Kampf um die Gleichberechtigung weiter verfolgen. Die vielfältig geschilderten Charaktere verkörpern mit ihren Ansichten die gesellschaftlichen Vorstellungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Bei einigen Figuren setzt jedoch ein Umdenken ein und diese Entwicklung zeigt sich im Aufstand der Hafenarbeiter und im zunehmenden Kampf für die Emanzipation der Frau, wenn auch nur in kleinen Schritten. Auch bei diesem Band konnte mich Miriam Georgs einnehmender und bildhafter Schreibstil erneut mitreißen. Sie bringt die spezielle Atmosphäre dieser Zeit wundervoll zu Papier und lässt uns den Klassenkampf der Arbeiter und die Unterschiede zwischen Arm und Reich spürbar miterleben. Auch die Rechte der Frauen, die damals keine Möglichkeit zur Scheidung hatten, erlebt man betroffen mit. Sie waren in der Ehe abhängig vom eigenen Mann und ihm auch willentlich ausgeliefert, selbst wenn häusliche Gewalt im Spiel war. In Lilys Fall hätte eine Trennung den Verlust ihrer Tochter bedeutet, das ist der Grund, weshalb sie es solange bei Henry ausgehalten hat. Das Wiedersehen mit Jo bringt alle Gefühle wieder ins Wallen und so treffen sich zwei vorschrittlich denkende Seelen wieder. Mich haben auch die Szenen der obdachlosen Kinder sehr gerührt und ich musste einfach mit Lily mithoffen, dass sie eine glückliche Zukunft finden würde. Die Geschichte um Franz und seine Roswitha habe ich ebenfalls interessiert mitverfolgt, seine Gewissensbisse werden gut dargelegt und auch Roswitha hat mich am Ende überrascht. Das unerwartete Ende des Romans kann ich aufgrund der gesellschaftlichen Vorstellungen dieser Zeit durchaus akzeptieren, alles andere wäre zu weichgespült gewesen. Ein fesselnder Roman, der die Menschen dieser Zeit und ihre gesellschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich macht und mit seiner Story gut unterhält.
Bobastische Fortsetzung
von Buchliebe4 - 21.04.2021
Dieses ist der zweite Band aus der Reihe rund um die hanseatische Reederei Familie Karstens aus Hamburg. Schon der erste Band hat mich so tief abtauchen lassen, dass ich jedes einzelne Wort nicht nur gelesen, sondern auch gelebt habe. Und genauso, ist es mir auch beim zweiten Band ergangen. Gleich von Anfang an war ich sofort wieder dabei und mittendrin und bin mühelos in das Jahr 1890 gereist. Mit dem Schreibstil der Autorin war ich sofort wieder warm, was bei ihrem hervorragenden und warmherzigen Stil auch nicht verwunderlich war. Einmal angefangen zu lesen, fühlte ich mich wie in einem Sog, denn ich konnte mich einfach nicht von diesen faszinierenden Buch lösen. Immer weiter tauchte ich ab, ganz tief ab und so erscheint es auch nicht verwunderlich, dass ich innerhalb von knapp 1 ¿ Tagen am Ende des Buches angelangt war um dann erstmals zu verdauen, dass diese wundervolle Saga zu Ende sein soll¿ Miriam Georg hat es einfach phänomenal verstanden, den Leser, zusammen mit Lilly und Jo auf eine Zeitreise zu schicken, die nicht lebendiger und bunter hätte sein können. Das liegt besonders daran, dass man als Leser einfach merkt, mit wieviel Herzblut die Autorin jedes einzelne Wort gewählt hat um den Leser ein atemberaubendes Kopfkino zu schenken. Herausgekommen ist eine Fortsetzung, die man nicht besser hätte zaubern können. Das war zum einen diese bezaubernde Liebesgeschichte zwischen Lily und Jo- aber auch die großen Unterschiede der Gesellschaft zu der damaligen Zeit, die hier in dieser Saga so bildlich aufgeführt werden. Und nicht nur das, denn eine große Rolle spielt auch der Opiumhandel, der zu der damaligen Zeit schon hoch florierte, was mich sehr überrascht hatte. Ich habe so mit Lilly mitgezittert und mitgefiebert, mitgehofft und mitgebangt, mitgelacht und auch mitgeweint. Die eine große Liebe- mit dieser Geschichte rund um Lilly und Jo hat die Autorin es so wunderbar verstanden, dieses Besondere daran dem Leser nahe zu bringen. Und das mit all seinen Facetten zu der damaligen Zeit wunderbar eingebettet. Besser kann man nicht schreiben und so viele Emotionen dem Leser zu zaubern¿ Fazit: Eine hervorragende Fortsetzung der Saga, die mich wieder einmal vollkommen gepackt und ganz weit weg fortgetragen hat. Chapeau an die Autorin und 5 bombastische Sterne
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