Romy ist Volontärin beim KölnJournal und auf der Suche nach einer heißen Story. Sie hat recht viele Freiheiten und daher geht sie ungelösten Mordfällen auf den Grund, da sie von einem Serienmörder ausgeht. Gleichzeitig ist die Polizei ebenfalls dabei die Morde zu lösen und so kreuzen sich die Wege oft. Doch Romy liegt mit der Lösung vorn, doch sie gerät ins Visier des Täters und gerät dabei in große Gefahr. Das Buch hat mehrere Perspektiven. Die von Romy, dem führenden Ermittler, einem Opfer und dem Täter. Es ist manchmal etwas viel Hin und Her zwischen den einzelnen Personen und dadurch wusste ich bereits auf Seite vier, wie es wohl kommen wird. Die Protagonisten an sich waren aber ganz OK. Nichts besonderes, nicht sehr tiefgründig oder mit einer nennenswerten Entwicklung, aber durchweg angenehm. Die Handlung nimmt mit langsam an Fahrt auf und tatsächlich bin ich auch der Meinung, dass man durchaus hätte kürzen können, da es dann doch stellenweise zu langatmig war ohne großartige Handlung. Die Sache mit der Bruderschaft war dann auch einfach krank und hat mich einfach nur aufgeregt, je mehr Szenen kamen. Spannend fand ich das auch eher nicht, sondern einfach nur unmenschlich und dumm. Leider kam das Ende dann auch so, wie ich mir das vorgestellt hatte und die Überraschung blieb dann mehr oder weniger aus. Der Schreibstil ist aber ziemlich gut und lädt zum Durchmarsch ein. Wer Monika Feth schon mal gelesen hat, wird auch hier bedient werden. Insgesamt fand ich das Buch nur durchschnittlich gut. Der Erdbeerpflücker ist aber weiter mein Favorit und ich glaube auch, dass ich hier nicht aktiv weiterlesen werde, soweit mir Band zwei nicht zufällig in die Hand fällt ¿