Ruhige Liebesgeschichte mit schöner Idee, aber emotional hat es mich nicht komplett erreicht.
Der Einstieg in Weit wie das Meer fiel mir nicht ganz so leicht, da ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen musste. Gerade die Erzählweise in der dritten Person hat es mir schwer gemacht, richtig in die Geschichte einzutauchen.Theresa als Protagonistin mochte ich grundsätzlich gerne, auch wenn ich einige ihrer Entscheidungen nicht immer nachvollziehen konnte. Garrett hingegen wirkte auf mich eher emotional verschlossen, hatte aber trotzdem etwas, das ihn sympathisch gemacht hat.Die Grundidee mit der Flaschenpost fand ich gleichzeitig romantisch und unrealistisch - also genau dieses typische Nicholas-Sparks-Gefühl. Die Liebesgeschichte selbst war eher ruhig erzählt und hat sich für mich nicht intensiv genug angefühlt.Die Atmosphäre war für mich überraschend schwer und etwas bedrückend, obwohl sie eigentlich schön wirken sollte. Auch das Setting am Meer hätte für mich noch stärker eingebunden werden können - es war da, aber nicht wirklich prägend.Emotional hat mich das Buch leider lange nicht erreicht. Ich habe es eher "nebenbei" gelesen, ohne wirklich komplett drin zu sein. Erst das Ende konnte mich dann doch nochmal berühren und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.Insgesamt eine ruhige, schön gedachte Geschichte, die für mich aber zu wenig emotionalen Zugang hatte.