Meine Meinung und Fazit:
Ein Dorf und ein Mord zu Ostern vor einigen Jahren. Alex hat den Großteil seiner Strafe abgesessen und ist auf Bewährung entlassen. Er sieht zurück in seine Heimat, seine Anwältin rät ihm davon ab, doch Alex entscheidet sich für sein Elternhaus. Nur deine alte Freundin Silvie ist ihm positiv gestimmt, sonst hat keiner Interesse an seiner Rückkehr.
Ich als Leserin erfahre Stück für Stück in Rückblenden, was sich damals zugetragen hat, oder sind es nur die Erinnerungen, die gut in die Ermittlungen passen?
Immer wieder tauchen neue Protagonisten auf und man versucht diese einzuordnen, damals wie heute.
Alex hat keine einfache Kindheit, war er doch nur Ersatz für die verstorbene Schwester. Und die Umgebung hat sich gewundert, aber wegschaut. Er war in seiner Jugend sehr unstetig und ein Weiberheld, so dass die Tat schon irgendwie ihm zuzuschreiben war, aber war damals wirklich alles so, wie es in der Gerichtsverhandlung zu Tage kam? Was ist Freundschaft noch wert, wenn eine so schreckliche Tat passiert?
Aus verschiedenen Richtungen nähert man sich den damaligen Ereignissen, aber zum Ende ziemlich schnell, auf den letzten 40-50 Seiten, war für mich ein zu apruptes Ende. Aber sonst hat mir das Buch durch seine Dynamik gut gefallen.
Mein Dank geht an das Team von SAGA Egmont Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar und an die Autorin für das spannende Buch