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Das Gold des Lombarden

Historischer Roman. 'rororo Taschenbücher'. 'Aleydis de Bruinker'. 2. Auflage. Mit 1 s/w Karte.
Taschenbuch
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Die Macht des Geldes Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt - hat er sich das Leben genommen? … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Das Gold des Lombarden
Autor/en: Petra Schier

ISBN: 3499270889
EAN: 9783499270888
Historischer Roman.
'rororo Taschenbücher'. 'Aleydis de Bruinker'.
2. Auflage.
Mit 1 s/w Karte.
Rowohlt Taschenbuch

20. Oktober 2017 - kartoniert - 445 Seiten

Beschreibung

Die Macht des Geldes Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt - hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen. Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt ...

Portrait

Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Ihre historischen Romane, darunter die Reihe um die Apothekerin Adelina, vereinen spannende Fiktion mit genau recherchierten Fakten. Petra Schier ist Mitglied des Vorstands der Autorenvereinigung DELIA.

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Bewertungen unserer Kunden
Sehr zu empfehlen
von Thomas Jessen - 27.12.2017
Immer wieder aufs Neue gelingt es Petra Schier mich mit ihren Romanen abzuholen. So auch dieses Mal, ich habe wieder einmal das Gefühl, dass dies der bislang beste Roman aus ihrer Feder ist, obwohl, sage ich das nicht jedes Mal? Aber es ist in der Tat so, dass sie wie ein guter Wein ist, je älter, desto besser schreibt sie. In diesem Roman war es obendrein fast wie ein nach Hause kommen, denn es begegneten mir viele Namen die mir schon aus der Adelina-Reihe der Autorin bekannt waren. Die Reise geht nach Köln ins Jahr 1423. Die Schauplätze sind wieder sehr bildhaft beschrieben und lassen die Leser tief in die Stadt eintauchen und es wirkt wie immer, als wenn einem im Kopf ein bunter Film ablaufen würde. Mich beindruckten die echt wirkenden Figuren mit ihnen wirklich tollen Dialogen. So wirkte die Story dann nicht wie ein Buch sondern mein Kopfkino begann zu rattern, so sehr, dass ich kaum ansprechbar war. Die Spannung schaukelte sich langsam hoch, und steigerte sich bis hin zum rasanten Finale. Wäre ich nicht schon Fan von Petra Schiers historischen Romanen, spätestens mit diesem wäre es um mich geschehen. Nicht vielen Autoren gelingt es, die Leser so zu fesseln und das immer wieder mit jedem neuen Buch aufs Neue. Doch Petra Schier weiß ganz genau was ihre Leser wollen. Für mich sind das wie gewohnt 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.
Historischer Köln Krimi
von Katzenmicha - 12.12.2017
Ich lese unheimlich gerne historische Romane-die mich in die Zeit versetzen .Und Petra Schier hat es geschafft mich in die Zeit um1423 zu versetzen.Der Roman war super,spannend und gut recherchiert.Die Autorin beschreibt eine Familien Geschichte in Kölns historischen Stadt. Aleydis ist glücklich mit dem älteren Stadtwechsler Nicolai Golatti verheiratet. Die Ehe ist arangiert-wie es zu dieser Zeit normal gewesen iat.Aber Aleydis und Nicolai sind sich in Liebe zugetan,und kennen sich schon viele Jahre. Sie darf auch ihrem Mann in der Wechselstube zur Hand gehen und die Bücher führen.Was in dieser Zeit noch eine Ausnahme war. Dann wird Nicolai eines Tages vor den Toren der Stadt an einem Baum aufgehängt gefunden. Schnell ist der Verdacht im Raum,das er Selbstmord gemacht hat. Aleydis glaubt nicht an Selbstmord und bittet den Gewaltrichter Vinzenz van Clue zur Hilfe.Vinzenz van Clue ist ein gerechter und strenger Mann. Und in diesem Fall ist auch er an einer Aufklärung interriesiert. Die Autorin Petra Schier schafft es,das man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Durch ihre Erzählung bekommt man Einblick in die Geschichte Kölns 1423. Man hat das Gefühl als stiller Beobachter - dabei zu sein. Leider konnte ich nur 5 Sterne vergeben,wenn es gegangen wäre hätte ich auch mehr gegeben.
Das Gold des Lombarden
von Rebecca Kiwitz - 22.11.2017
Aleydis ist noch nicht lange mit dem Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet als dieser Tod aufgefunden wird. Von Anfang an glaubt Aleydis nicht an einen Selbstmord und setzt alles daran, dass der Mord an ihrem Mann aufgeklärt wird. Wie sich herausstellt hatte Aleydis mit ihrer Vermutung recht. Potentielle Täter gibt es genug, was Aleydis so nicht erwartet hätte und so ist sie sehr froh als der Gewaltrichter Vinzenz van Cleve sich der Sache annimmt auch wenn dessen Familie nicht gerade gut auf die Familie Golatti zu sprechen ist. Gegen ihren Willen beginnt Aleydis Vinzenz zu vertrauen auch wenn ihr dies sehr schwer fällt. Endlich gibt es einen neuen Historischen Roman aus der Feder von Petra Schier. Nach dem Ende der Adelina Reihe war ich schon sehr gespannt welche Abenteuer ihre neue Protagonistin wohl erleben wird. Da ich mir Zeit und Ruhe für das Buch nehmen wollte, habe ich es noch etwas liegen lassen und nun konnte ich endlich mit dem Lesen beginnen. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen und wenn ich bedenke wie oft ich während des Lesens gestört wurde bin ich auch sehr zügig voran gekommen. Den Erzählstil den Frau Schier gewählt hat empfand ich als sehr angenehm und auch die Perspektivwechsel zwischen Aleydis und Vinzenz waren immer ersichtlich und so hatte man hier keinerlei Probleme beim lesen und wurde auch nicht im Lesefluss gehindert. Wie man es bei Historischen Romanen von Frau Schier gewohnt ist erhält man auch hier wieder einen Einblick in den Alltag im Mittelalter und wie immer hat sie auch Historisch belegte Orte in ihren fiktiven Roman mit einfließen lassen, so dass alles noch realer gewirkt hat beim Lesen. Gut gefallen hat mir, dass der Spannungsbogen wirklich bis zum Schluss gespannt war und man sich so seine Gedanken machen konnte wie wohl alles zusammenhängen könnte und wer wohl der Täter ist. Dem Handlungsverlauf konnte man auch immer sehr gut folgen und was mir immer wichtig ist, ist dass keine Fragen am Ende des Romans unbeantwortet sind mal abgesehen vom Verhältnis zwischen Aleydis und Vinzenz in diesem Roman. Die verschiedenen Figuren des Romans empfand ich alle mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so konnte man sie sich sehr gut während des Lesens vor dem inneren Auge entstehen lassen. Aleydis hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt, bei Vinzenz war ich mir sehr lange nicht Sicher was ich von ihm halten sollte doch im Verlaufe des Romans wurde er mir immer sympathischer. Auch die Handlungsorte empfand ich wieder als sehr gut beschrieben und auch hier konnte man sich alles problemlos vorstellen beim Lesen. Was mir hier auch sehr gut gefallen hat, ist dass man ganz am Rande auch erfährt wie es Adelina und ihrer Familie in den letzten Jahren ergangen ist. Alles in allem hat mir der Roman wieder sehr gut gefallen und ich habe angenehme Lesestunden mit dem Buch verbracht. Da dies hoffentlich nicht der letzte Fall sein wird den Aleydis und Vinzenz zusammen lösen werden, bin ich jetzt schon gespannt was wieder alles passieren wird und wann die Beiden bemerken was sie füreinander empfinden. Sehr gerne vergebe ich für das Buch die volle Punktzahl.
spannender und interessanter historischer Roman
von Katharina Richter - 20.11.2017
Klapptext: Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt - hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen. Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt ¿ Dies ist der Auftakt zu einer historischen Romanreihe von Petra Schier.Wieder einmal ist es der Autorin gelungen mich mit diesem Buch in den Bann zu ziehen.Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig.Ich kam mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.Ich wurde in das Mittelalter im Jahre 1453 nach Köln entführt.Dort lernte ich Aleydis und Vinzenz kennen.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere die hervorragend ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Aleydis und Vinzenz.Aleydis hat mich sehr fasziniert.Ihre Warmherzigkeit und Ihr Selbstbewustsein und innere Stärke fand ich bewundernswert.Ich habe Sie und Vinzenz bei den Ermittlungen auf der Suche nach dem Täter begleitet und dabei einige spannende und aufregende Momente erlebt.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gefühlt,mit gelitten und mit gebangt.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise der Autorin wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Durch die sehr guten Recherchen von Petra Schier erhalten wir auch viele Informationen über die Lombarden ,deren Geschäfte und dem Baubeginn des Kölner Doms.Geschickt baut die Autorin dies in die Handlung ein.Ich fand alles sehr interessant.Auch versteht sie es etwas Humor in die Geschichte einzubringen.So habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert.Die Handlung bleibt von Anfang bis zum Schluss sehr spannend und so kommt nie Langeweile auf.Auch werden wir immer auf eine falsche Spur geführt was den Täter anbelangt.Und so rätselt man als Leser selbst bis zum Ende mit wer es denn nun sein könnte.Mich hat dieser historische Roman einfach wahnsinnig gut gefallen und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil.Erwähnenswert ist auch das Personenverzeichnis in welchem die wichtigsten Protoganisten beschrieben werden.Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt und traumhaft schön.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.Für Leseliebhaber von historischen Romanen ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.
Endlose Gier
von Tulpe29 - 18.11.2017
Wie bereits von der für ihre tollen historischen Romane bekannten Autorin gewohnt, ist auch dieses Buch wieder ein sehr gelungenes Werk. Sehr spannend, fesselnd und unterhaltsam von Anfang bis Ende! Die gefährlichen, aufregenden und auch schönen Erlebnisse der jungen Kölner Witwe Aleydis erlebt der Leser hautnah und mit vielen interessanten Details und Informationen über die damalige Zeit. Diese Geschichte zieht unwillkürlich in ihren Bann und weiß zu begeistern. Die turbulente Handlung überrascht immer wieder mal und ist so angelegt, dass der Leser bis zum Ende neugierig bleibt. Ich bin schon jetzt sehr auf den angekündigten nächsten Band gespannt.
Mittelaltermafia
von manu63 - 18.11.2017
Mit Das Gold des Lombarden beginnt die Autorin Petra Schier eine neue Reihe die im Jahr 1423 in Köln beginnt. Aleydis de Bruinker , die junge Ehefrau des lombardischen Geldwechselers und - verleihers Nicolai Golatti sieht sich nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes mit der Tatsache konfrontiert, das ihr Mann noch ein zweites, ihr unbekanntes Gesicht hatte. Zusammen mit dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve verfolgt sie die Spuren ihres Mannes um den Mörder zu entlarven, damit wird sie immer weiter in die unliebsamen Geschäfte ihres Mannes hineingezogen. Die Autorin entwirft auf lebendige Weise einen Blick in das Mittelalter mit seinen vielen Facetten. Der Schreibstil ist schnörkellos und lässt ein Bild der damaligen zeit vor Augen entstehen. Die Geschichte selber entwickelt eine gute Dynamik und entwirrt nach und nach die Geheimnisse die das Leben von Nicolai Golatti zu bieten hatte. Die Protagonisten werden gut gezeichnet und durch den Perspektivenwechsel zwischen Aleydis und Vinzenz bekommt der Leser interessante Einblicke in das Leben der Charaktere. Am Ende des Buches erfährt der Leser wer tatsächlich für den Tod von Golatti verantwortlich ist. Das Buch endet ohne großartigen Cliffhanger macht aber dennoch Lust darauf den nächsten bBnd zu lesen und das Schicksal von Aleydis weiter zu verfolgen. Gut finde ich das Personenverzeichnis am Anfang des Buches und das Nachwort der Autorin erhält interessant Informationen rund um das Buch.
Spannender Auftakt einer Trilogie
von Lerchie - 14.11.2017
Aleydis war mit dem Knecht Wardo einkaufen. Als sie nach Hause kam, musste sie mitansehen, wie sich zwei prügelten¿ Gerade wollte Aleydis zum Beginnenhof in der Glockengasse gehen, als ein Büttel sie aufhielt und ihr eine traurige Mitteilung machte¿ Aleydis glaubte nicht, was der Büttel ihr sagt, weshalb sie mit ihm ging. Und als sie Nicolai näher ansah, sah sie ihren Verdacht bestätigt¿. Und sie erhob Klage beim Rat von Köln¿ Leider war der Gewaltrichter, der für diesen Fall zuständig war, ausgerechnet ein Konkurrent ihres Gemahls, doch sie musste sich mit ihm abfinden¿... Aleydis bestand darauf, bei der Suche nach dem Mörder behilflich zu sein¿ Außerdem musste auch die riesengroße Anschuldigung gegen Nicolai überprüft werden¿ Und dazu musste sie sein Geschäftspapiere durchsehen¿. Nicolai, Aleydis` ermordeter Gemahl, hatte von seiner ersten Frau eine Tochter, die wenig älter als Aleydis war. Sie war mit einem gewalttätigen Mann verheiratet gewesen, der auch vor einigen Jahren einem Mord zum Opfer gefallen war¿ Und dann gab es da das Testament des Ermordeten Nicolai, das mit einer Überraschung aufwartete¿ Wer prügelte sich da vor der Tür der Wechselstube? Und warum? Was musste der Büttel Aleydis Trauriges mitteilen? Welchen Verdacht sah Aleydis bestätigt? Warum musste sie Klage erheben? Weshalb konnte nicht ein anderer Gewaltrichter den Fall bearbeiten? Konnte sie dem Gewaltrichter bei seinen Recherchen helfen? Was war das für eine Anschuldigung gegen Nicolai? Was fand Aleydis in den Geschäftspapieren ihres Mannes? War kam Aleydis mit ihrer Stieftochter aus? War der Mord an deren Ehemann aufgeklärt worden? Warum hatte Nicolai seine Gemahlin zur Alleinerbin gemacht? Alle diese Fragen - und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch. Meine Meinung Dieses Buch ist der erste Band einer - vermutlich - Trilogie von Petra Schier. Ich bin mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, und wurde nicht enttäuscht. Wie immer hat die Autorin unkompliziert geschrieben, denn es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass man in dem Buch alte Bekannte aus der Adelina-Reihe der Autorin begegnet ist. In der Geschichte selbst war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich litt mi Aleydis, als sie vom Tod ihres Gemahls hörte, und ich litt mit ihr, als sie erfahren musste, dass er eigentlich kein redlicher Geschäftsmann war. Doch davon musste sie sich selbst überzeugen. Doch warum war er umgebracht worden? War es einer der Kunden, die er betrogen hatte? Oder war es ein Konkurrent, der ihn aus dem Weg räumte? Es könnte auch ein Raubmord gewesen sein? Natürlich werde ich das hier nicht verraten, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Petra Schier hat es jedenfalls verstanden, diese Geschichte sehr spannend zu verpacken, denn diese Spannung begann gleich zu Anfang und endete erst mit dem letzten Satz. Wobei es ja noch weiter geht, aber es gibt keinen fiesen Cliffhanger, was ich sehr schön finde. Ich freue mich trotzdem auf den nächsten Band und bin gespannt, wie es mit Aleydis und ihrer Familie weitergeht. Von mir bekommt dieses Buch eine Lese-/Kaufempfehlung und natürlich volle Bewertungszahl.
Ein sehr schöner historischer Roman und der Auftakt zu einer neuen Reihe
von Chris - 22.10.2017
Mit dem Buch Das Gold des Lombarden beginnt die neue Reihe einer meiner Lieblingsautorinnen, Petra Schier. Sie führt uns wieder nach Köln ins 15. Jahrhundert - dort kennen wir uns ja Dank ihrer Adelina-Romane schon etwas aus und treffen auch alte Bekannte wieder (ich liebe dieses Crossover ganz besonders). Sehr schnell taucht man ein in die spannende Geschichte, in deren Mittelpunkt wieder eine starke Frau steht: die junge Aleydis, verheiratet mit dem bedeutend älteren Nicolai Golatti. Ihr Glück ist allerdings nicht von langer Dauer, der lombardische Geldverleiher wird tot aufgefunden und alles deutet zuerst darauf hin, dass er sich selbst erhängt hat. Durch Aleydis Hartnäckigkeit wird aber schnell klar, dass es Mord war. Sie muss erfahren, dass Nicolai nicht nur der liebevolle Mann war, den sie kannte. Neben seinen offiziellen Geldverleihgeschäften hatte er eine sehr dunkle, gefährliche Seite und es gab viele, die ihm den Tod gewünscht haben. Der Gewaltrichter Vinzenz van Cleve wird mit dem Fall betraut. Aleydis ist davon alles andere als angetan, schließlich war dessen Vater der ärgste Konkurrent von Golatti und sie bezweifelt, dass er seine Ermittlungen neutral und unabhängig führt. Sie erreicht, dass er sie mit einbezieht und schon bald wird es auch für sie sehr gefährlich... Das Gold des Lombarden ist ein wundervoller historischer Kriminalroman mit sehr starken Charakteren (wie immer sind auch alle Nebenfiguren ausgezeichnet dargestellt), einem guten Spannungsbogen (ich hatte bis zum Schluss keine Ahnung...), großartigen Dialogen, einem feinen Humor und überaus interessanten Fakten. Während wir in der Adelina-Reihe viel über Medizin erfahren haben, gibt es hier viel Wissenswertes über das mittelalterliche Geldwesen. Dabei ist Petra Schier aber immer unterhaltend, nie belehrend oder gar trocken. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band!
Es ist nicht alles Gold, was glänzt
von hasirasi2 - 19.10.2017
Köln 1423: Aleydis ist erst 1 Jahr mit dem Geldwechsler Nicolai Golatti verheiratet, als dieser angeblich Selbstmord begeht. Das kann Aleydis nicht glauben, denn obwohl Nicolai 36 Jahre älter als sie war, liebten sie einander. Also verlangt sie vom zuständigen Gewaltrichter Vinzenz van Cleve die Untersuchung des Todesfalls: "Ich will, dass der Mörder seiner gerechten Strafe zugeführt wird, ganz gleich, wie viele Leute in Köln am liebsten auf Nicolais Grab tanzen würden." (S. 175) Aleydis ist trotz ihrer Jugendlichkeit (sie ist erst Anfang 20) eine sehr liebenswerte und mitfühlende Person. Sie steht einem großen quirligen Hauswesen vor, zu dem auch Nicolais Enkelinnen zählen. Deren Mutter - Aleydis Stieftochter - hat eine schlimme Ehe hinter sich und lebt jetzt im Beginenkloster. Außerdem gehören zwei Lehrlinge, eine (nett formuliert) ungeschickte und nicht gerade helle Magd, eine ständig schwarzsehende Köchin und zwei grimmig aussehende Hausknechte zum Haushalt. Aleydis durfte schon ihrem Vater im Geschäft helfen und führt auch Nicolais Bücher. Nach seinem Tod entdeckt sie bald, dass er noch eine dunkle Seite hatte und in unlautere Geschäfte verstrickt war. Genau das hatte ihr bereits der Gewaltrichter Vinzenz van Cleve gesagt, aber natürlich glaubte sie dem Konkurrenten ihres Mannes nicht. Jetzt will sie mit ihm zusammen ermitteln und es kommt zu hitzigen Debatten und a Wortgefechten. Ihre scharfe Zunge amüsiert den finsteren Mann mit der dunklen Aura immer mehr. Außerdem ist er ehrlich um ihre Sicherheit besorgt, denn bald macht man sie für die Nicolais Machenschaften verantwortlich und sein Bruder will ihr unbedingt das Geschäft abnehmen ... Geschickt setzt Petra Schier ihre Protagonisten so in Szene, dass irgendwann jede/r ein Motiv hat - auch Vinzenz van Cleve. Aleydis wird immer unsicherer, wem sie noch vertrauen kann, dabei prickelt es zwischen ihr und van Cleve gerade so schön. Ich hatte ziemlich schnell einen Verdacht, auch wenn ich ihn nicht begründen konnte - weibliche Intuition eben ;-). Ob er sich am Ende bewahrheitet hat, verrate ich natürlich nicht. Gekonnt hat die Autorin auch Figuren ihrer früheren Bücher in die Handlung einbezogen. So gibt es u.a. ein Wiedersehen mit Adelina, dem Medicus Burka und der ehemaligen Dirne Trin. Ich liebe die historischen Romane von Petra Schier sehr und kann es immer kaum erwarten, bis der nächste erscheint. Ihre Bücher beleuchten sehr unterhaltsam und lehrreich die Geschichte Kölns. Dieses Mal geht es um das Kredit- und Sicherheitswesen zur damaligen Zeit. "Das Gold des Lombarden" bildet den Auftakt zu einer neuen Serie rund um Aleydis und endet so, dass man gespannt auf die (hoffentlich baldige) Fortsetzung wartet.
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